Die Gemeinde Schonungen treibt den Ausbau ihrer digitalen Infrastruktur weiter voran. Neben dem Glasfasernetz soll nun auch die Mobilfunkversorgung in bislang schwieriger erreichbaren Bereichen verbessert werden. Für das Hainach-Tal und den Steinachgrund gibt es nach Angaben der Gemeinde konkrete Ausbauperspektiven.
Wie Bürgermeister Stefan Rottmann mitteilt, hat die Deutsche Telekom für die vorgesehenen Mobilfunkstandorte feste Ausbauzusagen gegeben. Nach Angaben der Gemeinde wurden bereits entsprechende Mietverträge vorgelegt.
Damit soll das Mobilfunknetz insbesondere dort dichter werden, wo die topografischen Gegebenheiten bisher für Probleme bei der Versorgung sorgen.
Schonungen investiert seit Jahren in digitale Infrastruktur
Die Gemeinde hat in den vergangenen Jahren sowohl den Mobilfunk- als auch den Glasfaserausbau vorangetrieben. Schonungen erstreckt sich über rund 81 Quadratkilometer und umfasst 13 Ortsteile. Neben größeren Siedlungsbereichen müssen deshalb auch kleinere Ortsteile, Weiler, Höfe und Tallagen erschlossen werden.
Beim Glasfaserausbau konnte die Gemeinde nach eigenen Angaben in den vergangenen Jahren mehrfach Fördermittel einwerben. Gleichzeitig wurden neue oder erweiterte Mobilfunkanbindungen unter anderem in Hausen, Marktsteinach, Löffelsterz und Reichmannshausen umgesetzt.
In Reichmannshausen ist inzwischen neben Vodafone auch die Telekom vertreten. Ein weiterer Mobilfunkstandort am Reichelshof verbessert zudem die Versorgung im Bereich des Mainberger Talgrunds.
Neue Standorte für Hainach-Tal und Steinachgrund
Besonderes Augenmerk richtet die Gemeinde nun auf das Hainach-Tal und den Steinachgrund. Dort erschweren die örtlichen Gegebenheiten teilweise eine flächendeckende Mobilfunkversorgung.
Für das Hainach-Tal war bereits in früheren Ausbauplanungen ein zusätzlicher Mobilfunkstandort im Bereich der Deponie Marktsteinach vorgesehen. Auch entlang des Steinachgrunds soll die Netzabdeckung weiter verbessert werden.
„Wir wollen, dass die Menschen in allen Ortsteilen und auch in den schwieriger zu erschließenden Bereichen von der Entwicklung profitieren“, erklärt Bürgermeister Stefan Rottmann. „Schonungen hat in den vergangenen Jahren viel bewegt. Jetzt geht es darum, diesen Weg konsequent weiterzugehen.“
Für Rottmann gehört die digitale Infrastruktur inzwischen zur kommunalen Daseinsvorsorge. „Wir nutzten jede noch so erdenkliche Chance und Möglichkeit, um das Breitband- und Mobilfunknetz zu verbessern!“, betont der Bürgermeister.
Mit den geplanten Mobilfunkstandorten soll die Versorgung in der weitläufigen Großgemeinde nun weiter verdichtet werden. Parallel dazu bleibt der Ausbau leistungsfähiger Glasfaserverbindungen ein wichtiger Bestandteil der digitalen Infrastruktur in Schonungen.
