Arbeiten bei Wind und Wetter
Das Dachdeckerhandwerk gehört zu den Berufen, bei denen die Beschäftigten besonders stark der Witterung ausgesetzt sind. Ob Sommerhitze, Kälte, Wind oder Regen – ein großer Teil der Arbeit findet im Freien und oftmals in beträchtlicher Höhe statt.
Dabei umfasst das Berufsbild weit mehr als das klassische Eindecken von Dächern. Dachdecker reparieren beispielsweise Sturmschäden, sanieren und dichten Flachdächer ab oder kümmern sich um die energetische Verbesserung von Gebäuden.
Dachdecker spielen auch bei der Energiewende eine Rolle
Nach Einschätzung der IG BAU gewinnt das Dachdeckerhandwerk auch durch energetische Sanierungen weiter an Bedeutung. Dazu gehören unter anderem die Dämmung von Dächern sowie Arbeiten rund um die Installation von Photovoltaikanlagen.
Michael Groha von der IG BAU Mainfranken bezeichnet Dachdecker deshalb als vielseitige Fachkräfte, deren Aufgaben von klassischen Dacharbeiten bis hin zu Maßnahmen zur Energieeinsparung reichen.
Mit der Tariferhöhung um 3,4 Prozent sollen die Beschäftigten nun auch finanziell stärker von ihrer Arbeit profitieren.
