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Kunstwerk aus der Werkstatt Sennfeld der Lebenshilfe Schweinfurt an Sennfelds Bürgermeister, Oliver Schulze (4. v. r.), übergeben: Auf dem Bild sind außerdem der Leiter des Projektes, Martin Sagmeister (Schüler der GGSD, 5 v. r.), ein Teil der Mitwirkenden aus der Werkstatt Sennfeld (vordere Reihe), Lehrerinnen der GGSD und der stellvertretende Leiter der Werkstatt Sennfeld, Andreas Roth (2. v. l.), zu sehen. Foto: Jessica Teuschler

Kunstwerk aus Lebenshilfe Werkstatt soll Sennfelder Rathaus schmücken

Schwebheim -

Projektarbeit an Bürgermeister Oliver Schulze übergeben

Am Montag hat die zur Lebenshilfe Schweinfurt gehörende Werkstatt für behinderte Menschen Sennfeld Bürgermeister Oliver Schulze ein Gemälde überreicht. Entstanden ist das Kunstwerk unter Leitung von Martin Sagmeister. Der 62-Jährige durchläuft derzeit an der Fachschule für Heilerziehungspflege Schweinfurt (GGSD) seine Ausbildung zum Heilerziehungspfleger. In der Werkstatt Sennfeld absolviert Sagmeister hierfür ein Praktikum.

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Das Kunstwerk hat Sagmeister zusammen mit Mitarbeitern der Werkstatt Sennfeld unter dem Leitgedanken „Vielfalt ist keine Herausforderung – sie ist eine Chance“ gestaltet. Insgesamt zwölf Menschen mit Behinderung hatten hierbei die Möglichkeit, einen Gummibären-Abdruck, der vorab mit dem 3D-Drucker angefertigt worden war, mit einer Wunschfarbe zu bemalen und in einer von vier möglichen Größen zu stempeln. Die unterschiedlichen Bären stünden für die Individualität jedes Menschen, sagte Sagmeister. „Erst das Miteinander ergibt ein harmonisches Ganzes.“ Das Ergebnis der mehrwöchigen Projektarbeit sei ein stimmiges Zusammenspiel vieler kleiner Elemente, das gleichzeitig die Einzigartigkeit jedes einzelnen Ausdrucks bewahre.

Das fertige Bild wurde in einem in der Werkstatt Sennfeld gefertigten Holzrahmen überreicht. Sennfelds Bürgermeister Schulze zeigte sich von dem Geschenk geehrt und lobte die langjährige gute Zusammenarbeit zwischen der Gemeinde und der Werkstatt Sennfeld. Das Kunstwerk soll einen angemessenen Platz in der hohen Stube des Rathauses finden. Es sei „ein Farbkleks für ein monotones Amtsgebäude“, so Schulze „um die Gemüter bei schweren Diskussionen zu beruhigen.“

Die Mitarbeiter der Werkstatt Sennfeld freuten sich, das Bild im Rathaus übergeben zu können und hoffen, dass es von möglichst vielen Menschen gesehen wird. Schulze überreichte jedem Teilnehmer als Dankeschön am Ende noch eine kleine Aufmerksamkeit der Gemeinde Sennfeld.

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