Junges Schwein liegt auf orangem Spaltenboden in einem Stall und blickt in die Kamera.

Studie untersucht Agrar-Jobs – vom Arbeitsplatz-Risiko „Huftritt“ bis zum Lohn

Schweinfurt -

Beschäftigte in Tierhaltung und Tierzucht in Schweinfurt und der Region sind aufgerufen, an einer bundesweiten Agrar-Studie teilzunehmen. Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) will damit die Arbeitsbedingungen, Löhne und Herausforderungen im Stallalltag genauer beleuchten.

Der Fragebogen kann bis zum 14. September online über Smartphone, Tablet oder Computer ausgefüllt werden: www.peco-ev.de/allgemein/onlineumfrage-unter-beschaeftigten-in-der-tierhaltung-und-tierzucht. Die Beantwortung dauert laut IG BAU nur rund 15 Minuten und ist vollständig anonym.

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„Die Arbeit mit Tieren in Aufzucht oder Mast ist alles andere als ein 08/15-Job“, betont Michael Groha, Vorsitzender der IG BAU Mainfranken. „Vom Huftritt bis zum Staub – Arbeitsschutz im Stall ist dabei ebenso Thema wie Arbeitszeiten und die Frage, ob genug Zeit bleibt, sich angemessen um die Tiere zu kümmern.“

Erstmals richtet ein Forscherteam des gewerkschaftsnahen PECO-Instituts den Fokus gezielt auf Beschäftigte und Auszubildende in der Tierhaltung. Neben gesundheitlichen Belastungen sollen auch der Arbeitsdruck, die Zufriedenheit im Beruf und die Bezahlung erfasst werden.

Mit dem Appell zur Teilnahme will die IG BAU sicherstellen, dass auch die Situation in den landwirtschaftlichen Betrieben in Schweinfurt und Umgebung in die Auswertung einfließt. Unterstützt wird das Projekt von der Robert-Bosch-Stiftung.

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