Absolventen des Berufsbildungsbereichs der Werkstatt Sennfeld bei der Übergabe ihrer Bildungszertifikate
Absolventen des Berufsbildungsbereichs der Werkstatt für behinderte Menschen Sennfeld bei der Abschlussfeier. Foto: Werkstatt Sennfeld

Abschlussfeier im Berufsbildungsbereich der Lebenshilfe Schweinfurt

Sennfeld -

In der Werkstatt für behinderte Menschen der Lebenshilfe Schweinfurt in Sennfeld fand am Dienstag, 18. November 2025, die Abschlussfeier des Berufsbildungsbereichs statt. Insgesamt elf Absolventen erhielten im festlichen Rahmen ihr Bildungszertifikat für die erfolgreich absolvierte Bildungszeit.

Gemeinsam mit dem Bildungsteam, Eltern sowie gesetzlichen Betreuern wurden die Leistungen der Absolventen gewürdigt und gefeiert.

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Werkstattleiter Günter Scheuring hob in seiner Ansprache die persönliche Entwicklung der Teilnehmenden hervor:
„Ihr habt eine wichtige Hürde in eurem Leben mit Erfolg gemeistert – eine Hürde des Lernens, des Begreifens und des sich Einordnens in unsere Gesellschaft und ins Arbeitsleben.“

Ein besonderer Moment der Veranstaltung war die Laudatio von Sozialpädagogin Corina Holzinger, die für jeden einzelnen Absolventen persönliche und wertschätzende Worte fand.

Im Anschluss blickte Bildungsbegleiter Stefan Hömer auf die gemeinsame Zeit im Berufsbildungsbereich zurück. Er erinnerte an verschiedene Projekte, die unter anderem in Kooperation mit der Realschule Eltmann und den Fränkischen Rohrwerken durchgeführt wurden. Diese boten den Teilnehmenden praxisnahe Einblicke in das Arbeitsleben und unterstützten sie dabei, ihre individuellen Fähigkeiten weiterzuentwickeln.

Die Werkstatt Sennfeld ist die größte der sechs Werkstätten der Lebenshilfe Schweinfurt und beschäftigt rund 530 Mitarbeitende mit und ohne Handicap.
Der Berufsbildungsbereich bietet Menschen mit Behinderung die Möglichkeit, entsprechend ihrer Fähigkeiten und Interessen Arbeitsfelder zu entdecken – etwa in der Metall- und Holzbearbeitung sowie im Montage- und Verpackungsbereich. Ergänzend gehören arbeitsbegleitende Maßnahmen wie Praktika im ersten Arbeitsmarkt, Lernangebote, Sportgruppen und Ausflüge zum Konzept.

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