Ganze und aufgeschnittene Yuzu-Früchte mit gelber, unebener Schale auf einem Holztisch
Yuzu erinnert äußerlich an eine kleine Orange. Ihr intensives Aroma verbindet Noten von Zitrone, Mandarine und Grapefruit. Foto: KI-generiert

Aus unserer Reihe – Hätten Sie’s gewusst? Warum Yuzu Speisen und Cocktails verfeinert

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In unserer Reihe „Essen, Trinken und Genuss – hätten Sie’s gewusst?“ stellen wir Lebensmittel, Getränke und kulinarische Besonderheiten vor. Diesmal geht es um Yuzu, eine aromatische Zitrusfrucht, die vor allem in Japan als Delikatesse geschätzt wird.

Äußerlich erinnert Yuzu an eine kleine Orange oder Mandarine. Geschmacklich verbindet sie jedoch unterschiedliche Zitrusaromen. Ihr intensiver Geschmack weist Noten von Zitrone, Mandarine und Grapefruit auf. Dadurch eignet sich die Frucht besonders zum Würzen und Verfeinern von Speisen.

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So lässt sich Yuzu verwenden

In der Küche wird vor allem die aromatische Schale genutzt. Sie kann direkt über Speisen gerieben oder gemeinsam mit Chili und weiteren Zutaten zu einer Würzpaste verarbeitet werden. Eine bekannte japanische Würzpaste ist Yuzu Kosho, die häufig zu Fleisch, Fisch, Suppen oder Nudelgerichten gereicht wird.

Auch das Fruchtfleisch lässt sich verwenden. Wird es in Zucker oder Honig eingelegt und anschließend mit kochendem Wasser aufgegossen, entsteht ein süßes und aromatisches Heißgetränk.

Der frische Zitrusgeschmack passt nicht nur zu asiatischen Gerichten. Yuzu wird inzwischen ebenfalls für Desserts, Soßen, Marinaden und sommerliche Cocktails verwendet.

Frische Früchte sind schwer erhältlich

Frische Yuzu-Früchte sind in Europa vergleichsweise selten und teuer. Häufiger erhältlich sind verarbeitete Produkte wie Saftkonzentrat, Würzsoßen, Würzpasten oder getrocknete Schalen. Diese werden vor allem online und in asiatischen Lebensmittelgeschäften angeboten.

„Online und in Asia-Läden gibt es sie etwa als Saftkonzentrat, Würzsoße, Würzpaste oder getrocknete Schale“, erklärt Andrea Danitschek, Ernährungsexpertin bei der Verbraucherzentrale Bayern.

Zutatenliste genau prüfen

Wer Yuzu-Produkte ausprobieren möchte, sollte einen Blick auf die Zutatenliste werfen. Dort lässt sich erkennen, wie hoch der tatsächliche Anteil der Zitrusfrucht ist. Auch zugesetzte Aromastoffe, Zucker und weitere Zusatzstoffe müssen dort angegeben werden.

Manche Produkte werden zwar auffällig mit Yuzu beworben, enthalten aber nur einen geringen Anteil der Frucht. Ein Vergleich verschiedener Angebote kann sich deshalb lohnen.

Preiswerte Alternativen aus Europa

Für eine frische Zitrusnote müssen es nicht unbedingt importierte Yuzu-Produkte sein. Zitronen, Orangen, Mandarinen oder Grapefruits aus europäischem Anbau können in vielen Rezepten als preiswertere Alternative dienen.

Das besondere Aroma der Yuzu lässt sich damit zwar nicht vollständig nachbilden. Für Soßen, Marinaden, Desserts oder Cocktails bieten heimische beziehungsweise europäische Zitrusfrüchte dennoch zahlreiche Möglichkeiten.

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