Wie verhalte ich mich im Brandfall richtig? Diese Frage stand im Mittelpunkt einer besonderen Schulungsaktion in der Lebenshilfe-Werkstatt Hohenroth.
Von Montag bis Mittwoch (30. März bis 1. April 2026) machte das Infomobil „Richtig Feuer löschen“ vor Ort Station. Rund 230 Mitarbeitende mit und ohne Behinderung nahmen an der dreitägigen Schulung teil, die Theorie und Praxis miteinander verband.

Praxisnahes Training mit dem Feuerlöscher

Ein Schwerpunkt lag auf dem richtigen Umgang mit Feuerlöschern. Nach einer theoretischen Einführung zu verschiedenen Brandarten und Löschmitteln konnten die Teilnehmenden das Gelernte direkt praktisch anwenden. Auf dem Außengelände der Werkstatt wurde ein Brand simuliert, den die Mitarbeitenden eigenständig mit Feuerlöschern bekämpften.
Zudem demonstrierte Trainer Stefan Kießling vom Landesfeuerwehrverband Bayern unter anderem das Verhalten bei einem Fettbrand und zeigte verschiedene Löschmethoden auf.
Verständlich erklärt – nachhaltig gelernt
Der stellvertretende Werkstattleiter Gerd Weis zeigte sich von der Schulung überzeugt. Besonders hervor hob er die verständliche Vermittlung der Inhalte. Die Schulung habe es geschafft, sowohl Mitarbeitenden mit als auch ohne Behinderung die Angst vor dem Umgang mit Feuerlöschern zu nehmen.
Auch die hohe Motivation und das große Interesse der Teilnehmenden wurden positiv hervorgehoben.
Teil der Arbeitsschutz-Schulungen
Die Aktion wurde von der Versicherungskammer Bayern und dem

Landesfeuerwehrverband Bayern organisiert und kostenlos durchgeführt. Sie ist Teil der regelmäßigen Schulungen zum Arbeitsschutz in der Werkstatt.
Werkstatt mit wichtiger sozialer Aufgabe
Die Werkstatt für behinderte Menschen Hohenroth gehört zur Lebenshilfe Schweinfurt und ist eine von insgesamt sechs Einrichtungen. Rund 190 Menschen mit Behinderung arbeiten dort, unterstützt von etwa 40 Mitarbeitenden.
Zu den Auftraggebern zählen unter anderem Industrieunternehmen, Handwerksbetriebe, Kommunen sowie Privatpersonen.