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	<title>Wirtschaft &#8211; Schweinfurt NEWS – Lokale Nachrichten für Stadt &amp; Landkreis</title>
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	<description>Aktuelle Nachrichten, Blaulicht, Sport und Veranstaltungen aus Schweinfurt und Umgebung.</description>
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	<title>Wirtschaft &#8211; Schweinfurt NEWS – Lokale Nachrichten für Stadt &amp; Landkreis</title>
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		<title>Firmenjubiläum mit Herz: Lutz Consulting spendet 2.000 Euro an Schweinfurter Kinder- und Jugendpsychiatrie</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion Schweinfurt NEWS]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Oct 2026 11:49:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ort]]></category>
		<category><![CDATA[Schweinfurt]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[Zum 30-jährigen Jubiläum spendet Lutz Consulting aus Dingolshausen 2.000 Euro an die Kinder- und Jugendpsychiatrie des Leopoldina-Krankenhauses Schweinfurt.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Firmenjubiläum wird zur Unterstützung für junge Patientinnen und Patienten in Schweinfurt: Die Lutz Consulting GmbH aus Dingolshausen hat anlässlich ihres 30-jährigen Bestehens 2.000 Euro an die Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Leopoldina-Krankenhauses gespendet. Das Unternehmen verzichtete bewusst auf Jubiläumsgeschenke und entschied sich stattdessen, die Arbeit der Schweinfurter Fachklinik zu unterstützen.</p>
<p>Mit der Spende sollen zusätzliche Angebote für die Kinder und Jugendlichen ermöglicht werden. Konkret ist unter anderem die Anschaffung neuer Billardtische und eines Outdoor-Kickertisches geplant.</p>
<h2>30 Jahre Lutz Consulting: Spenden statt Jubiläumsgeschenke</h2>
<p>Seit drei Jahrzehnten betreut die Lutz Consulting GmbH aus Dingolshausen mittelständische Unternehmen im Softwarebereich. Das Firmenjubiläum nahm die Geschäftsführung zum Anlass, nicht nur auf die eigene Unternehmensgeschichte zurückzublicken, sondern auch gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen.</p>
<p>Anstelle von Geschenken zum 30-jährigen Bestehen entschied sich das Unternehmen für eine Spende an das Leopoldina-Krankenhaus Schweinfurt.</p>
<p>„Geschenke zum Jubiläum sind eine schöne Geste. Wir wollten diesen besonderen Anlass nutzen, um einen nachhaltigen Beitrag zu leisten“, erklärt Norbert Lutz, Gründer und Geschäftsführer des Unternehmens.</p>
<p>Auch seine Tochter Sonja Schreiner, die ebenfalls der Geschäftsführung angehört, unterstützt die Entscheidung.</p>
<p>„Wir haben uns bewusst für die Kinder- und Jugendpsychiatrie als Empfänger unserer Spende entschieden, da deren Arbeit von großem Wert ist – sowohl für die Betroffenen als auch für ihre Familien“, betont Schreiner.</p>
<h2>Unterstützung für Kinder und Jugendliche in schwierigen Lebenssituationen</h2>
<p>Die Spende kommt der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie am Leopoldina-Krankenhaus zugute.</p>
<p>Die Einrichtung behandelt junge Menschen mit psychischen Erkrankungen und unterstützt sie bei der Bewältigung ihrer individuellen gesundheitlichen Herausforderungen.</p>
<p>Neben der medizinischen und therapeutischen Versorgung können auch ergänzende Freizeit- und Beschäftigungsangebote den Klinikalltag bereichern.</p>
<p>Chefarzt PD Dr. med. Wolfgang Briegel freut sich deshalb besonders über die Unterstützung aus Dingolshausen.</p>
<p>„Wir freuen uns sehr über diese großzügige Spende und die damit verbundene Wertschätzung unserer Arbeit. Ein solches Engagement ist nicht selbstverständlich und kommt unmittelbar den Kindern und Jugendlichen zugute“, erklärt Briegel.</p>
<h2>Neue Billardtische und Outdoor-Kickertisch geplant</h2>
<p>Auch der Förderverein des Leopoldina-Krankenhauses sieht in der Spende eine wertvolle Unterstützung für die Arbeit mit den jungen Patientinnen und Patienten.</p>
<p>Stefan Stapf, Vorsitzender des Fördervereins, bedankt sich ausdrücklich für das Engagement des Unternehmens.</p>
<p>„Die Spende kommt der Arbeit mit den jungen Patientinnen und Patienten zugute und trägt dazu bei, zusätzliche Angebote und Projekte zu ermöglichen. Unser Ziel ist es, möglichst bald neue Billardtische und einen Outdoor-Kickertisch zu beschaffen“, erklärt Stapf.</p>
<p>Die geplanten Anschaffungen sollen den Kindern und Jugendlichen zusätzliche Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung innerhalb des Klinikalltags bieten.</p>
<h2>Regionales Engagement kommt Schweinfurter Klinik zugute</h2>
<p>Mit ihrer Spende verbindet die Lutz Consulting GmbH ihr 30-jähriges Firmenbestehen mit einer konkreten Unterstützung für eine medizinische Einrichtung in der Region.</p>
<p>Für die Kinder- und Jugendpsychiatrie des Leopoldina-Krankenhauses bedeutet die Zuwendung zusätzliche finanzielle Mittel, um Angebote über die medizinische Behandlung hinaus zu ermöglichen.</p>
<p>Damit profitieren von dem Firmenjubiläum nicht nur das Unternehmen und seine Beschäftigten, sondern insbesondere junge Menschen, die im Leopoldina-Krankenhaus Schweinfurt behandelt werden.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Schweinfurts beste Auszubildende ausgezeichnet: IHK ehrt herausragende Prüfungsleistungen</title>
		<link>https://schweinfurt-news.de/schweinfurts-beste-auszubildende-ausgezeichnet-ihk-ehrt-herausragende-pruefungsleistungen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion Schweinfurt NEWS]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Oct 2026 09:11:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ort]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Würzburg-Schweinfurt]]></category>
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					<description><![CDATA[Die IHK Würzburg-Schweinfurt hat 97 Prüfungsbeste aus Mainfranken geehrt. Auch Auszubildende aus Schweinfurt wurden für ihre Spitzenleistungen ausgezeichnet.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Erfolgreicher Ausbildungsnachwuchs aus Stadt und Landkreis Schweinfurt:</strong> Bei der Bestenehrung der Industrie- und Handelskammer (IHK) Würzburg-Schweinfurt sind am Mittwochabend, 28. Oktober 2026, die leistungsstärksten Absolventinnen und Absolventen des Ausbildungsjahres 2026 ausgezeichnet worden. Auch junge Fachkräfte aus Schweinfurt und dem Landkreis gehörten zu den Geehrten. Insgesamt würdigte die IHK 97 Prüfungsbeste aus ganz Mainfranken, darunter acht Absolventen, die in ihrem jeweiligen Ausbildungsberuf sogar bayernweit das beste Ergebnis erzielten.</p>
<p>Die feierliche Veranstaltung fand im Rossini-Saal des Arkadenbaus in Bad Kissingen statt. IHK-Präsidentin Caroline Trips und der stellvertretende Hauptgeschäftsführer Dr. Lukas Kagerbauer überreichten die Auszeichnungen und gratulierten den Nachwuchskräften zu ihren besonderen Leistungen.</p>
<h2>Schweinfurter Nachwuchskräfte gehören zu den Besten</h2>
<p>Die ausgezeichneten Auszubildenden aus Stadt und Landkreis Schweinfurt haben sich in ihren jeweiligen Ausbildungsberufen gegen zahlreiche Mitbewerber durchgesetzt. Voraussetzung für eine Ehrung war, die Abschlussprüfung mindestens mit der Note „gut“ abzulegen und im jeweiligen Beruf das beste Ergebnis innerhalb Mainfrankens zu erreichen.</p>
<p>Wie anspruchsvoll diese Leistung ist, verdeutlichen die Zahlen der IHK: In den Prüfungsrunden Winter 2025/2026 und Sommer 2026 stellten sich insgesamt 3.350 Auszubildende ihren Abschlussprüfungen. Die Prüfungen umfassten 56 kaufmännische sowie 79 gewerblich-technische Berufe.</p>
<p>Für die ausgezeichneten Nachwuchskräfte ist die Ehrung eine besondere Anerkennung ihrer fachlichen Fähigkeiten und ihres persönlichen Engagements während der Ausbildung.</p>
<h2>IHK-Präsidentin würdigt Engagement und Leistungsbereitschaft</h2>
<p>IHK-Präsidentin Caroline Trips gratulierte den Absolventinnen und Absolventen zu ihren hervorragenden Prüfungsergebnissen. Dabei hob sie besonders die Bedeutung von Zielstrebigkeit, Ausdauer und Fleiß hervor.</p>
<p>„Ihr habt unter Beweis gestellt, dass man mit Zielstrebigkeit, Ausdauer und Fleiß bereits zu Beginn der beruflichen Karriere vorwärtskommt“, sagte Trips.</p>
<p>Mit ihren Leistungen hätten die jungen Fachkräfte zugleich gezeigt, welche Bedeutung eine fundierte Berufsausbildung für die Unternehmen habe.</p>
<p>„Damit seid ihr das, was die Betriebe dringend benötigen: engagierte, leistungsbereite und vor allem exzellent ausgebildete Fachkräfte.“</p>
<p>Die IHK-Präsidentin ermutigte die Geehrten, sich auch nach dem erfolgreichen Abschluss ihrer Ausbildung kontinuierlich weiterzuentwickeln.</p>
<p>„Nutzt jede Gelegenheit, um auf dem Laufenden zu bleiben und euch weiterzubilden. Denn eine gute Bildung ist euer persönliches Kapital“, gab sie ihnen mit auf den Weg.</p>
<figure id="attachment_10440" aria-describedby="caption-attachment-10440" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://schweinfurt-news.de/wp-content/uploads/2026/10/ihk-pruefungsbeste-2026-landkreis-bad-kissingen-1.webp"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-10440 size-medium" src="https://schweinfurt-news.de/wp-content/uploads/2026/10/ihk-pruefungsbeste-2026-landkreis-bad-kissingen-1-300x200.webp" alt="Ausgezeichnete IHK-Prüfungsbeste aus dem Landkreis Bad Kissingen mit IHK-Präsidentin Caroline Trips und dem stellvertretenden Hauptgeschäftsführer Dr. Lukas Kagerbauer." width="300" height="200" srcset="https://schweinfurt-news.de/wp-content/uploads/2026/10/ihk-pruefungsbeste-2026-landkreis-bad-kissingen-1-300x200.webp 300w, https://schweinfurt-news.de/wp-content/uploads/2026/10/ihk-pruefungsbeste-2026-landkreis-bad-kissingen-1-1024x682.webp 1024w, https://schweinfurt-news.de/wp-content/uploads/2026/10/ihk-pruefungsbeste-2026-landkreis-bad-kissingen-1-768x512.webp 768w, https://schweinfurt-news.de/wp-content/uploads/2026/10/ihk-pruefungsbeste-2026-landkreis-bad-kissingen-1-1536x1023.webp 1536w, https://schweinfurt-news.de/wp-content/uploads/2026/10/ihk-pruefungsbeste-2026-landkreis-bad-kissingen-1.webp 1600w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-10440" class="wp-caption-text">Die Prüfungsbesten unter den Auszubildenden aus dem Landkreis Bad Kissingen freuen sich über die Glückwünsche von IHK-Präsidentin Caroline Trips (links) und dem stellvertretenden IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Lukas Kagerbauer (rechts). Foto: Rudi Merkl</figcaption></figure>
<h2>Acht Auszubildende aus Mainfranken sind sogar Bayernbeste</h2>
<p>Eine besondere Auszeichnung erhielten acht Absolventinnen und Absolventen, die in ihren jeweiligen Ausbildungsberufen nicht nur innerhalb Mainfrankens, sondern in ganz Bayern die besten Prüfungsergebnisse erreichten.</p>
<p>Für den stellvertretenden IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Lukas Kagerbauer spiegeln diese Erfolge auch die Qualität der betrieblichen Ausbildung wider.</p>
<p>„Acht Bayernbeste aus Mainfranken, das ist kein Zufall. Das zeigt, wie viel Sorgfalt unsere Unternehmen in ihren Nachwuchs stecken“, erklärte Kagerbauer.</p>
<p>Die Ergebnisse verdeutlichen nach Einschätzung der IHK, welchen</p>
<figure id="attachment_10442" aria-describedby="caption-attachment-10442" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><img decoding="async" class="size-medium wp-image-10442" src="https://schweinfurt-news.de/wp-content/uploads/2026/10/ihk-pruefungsbeste-2026-stadt-landkreis-wuerzburg-1-300x200.webp" alt="Gruppenfoto der ausgezeichneten IHK-Prüfungsbesten 2026 aus Stadt und Landkreis Würzburg mit IHK-Präsidentin Caroline Trips und Dr. Lukas Kagerbauer." width="300" height="200" srcset="https://schweinfurt-news.de/wp-content/uploads/2026/10/ihk-pruefungsbeste-2026-stadt-landkreis-wuerzburg-1-300x200.webp 300w, https://schweinfurt-news.de/wp-content/uploads/2026/10/ihk-pruefungsbeste-2026-stadt-landkreis-wuerzburg-1-1024x683.webp 1024w, https://schweinfurt-news.de/wp-content/uploads/2026/10/ihk-pruefungsbeste-2026-stadt-landkreis-wuerzburg-1-768x512.webp 768w, https://schweinfurt-news.de/wp-content/uploads/2026/10/ihk-pruefungsbeste-2026-stadt-landkreis-wuerzburg-1-1536x1024.webp 1536w, https://schweinfurt-news.de/wp-content/uploads/2026/10/ihk-pruefungsbeste-2026-stadt-landkreis-wuerzburg-1.webp 1600w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-10442" class="wp-caption-text">Die Prüfungsbesten aus Stadt und Landkreis Würzburg freuen sich über ihre Auszeichnungen bei der IHK-Bestenehrung 2026. IHK-Präsidentin Caroline Trips (links, stehend) und der stellvertretende IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Lukas Kagerbauer (rechts, stehend) gratulierten den Geehrten. Foto: Rudi Merkl</figcaption></figure>
<p>Beitrag die Ausbildungsbetriebe zur Qualifizierung des beruflichen Nachwuchses leisten.</p>
<p>Gerade für die von Industrie, Handwerk und Dienstleistungen geprägte Wirtschaftsregion Schweinfurt hat die Ausbildung qualifizierter Fachkräfte einen hohen Stellenwert. Unternehmen, die junge Menschen erfolgreich ausbilden, investieren damit zugleich in ihre künftige personelle und wirtschaftliche Entwicklung.</p>
<h2>Auch Ausbilder und ehrenamtliche Prüfer gewürdigt</h2>
<p>Neben den Leistungen der Auszubildenden rückte die IHK auch das Engagement der Menschen in den Mittelpunkt, die eine qualifizierte Berufsausbildung ermöglichen.</p>
<p>Caroline Trips und Dr. Lukas Kagerbauer dankten den Ausbilderinnen und Ausbildern in den Unternehmen sowie den rund 2.300 ehrenamtlichen Prüferinnen und Prüfern im Bildungsbereich der IHK Würzburg-Schweinfurt.</p>
<p>Diese übernehmen eine zentrale Aufgabe innerhalb des dualen Ausbildungssystems. Sie bewerten Prüfungsleistungen, beurteilen praktische Arbeitsproben und wirken in Prüfungsausschüssen mit. Ihr Engagement erfolgt zusätzlich zu ihren regulären beruflichen Verpflichtungen.</p>
<p>„Ausbildung ist Zukunftssicherung“, betonte Trips. Eine praxisnahe Ausbildung mit beruflich qualifizierten Fachkräften sei ein wesentlicher Bestandteil des Erfolgsmodells der mittelständischen Wirtschaft.</p>
<h2>Glückwünsche aus Politik und Wirtschaft</h2>
<p>Auch Vertreter der Kommunalpolitik nahmen an der Veranstaltung in Bad Kissingen teil. Landrat Mario Götz und Bad Kissingens Oberbürgermeister Dr. Dirk Vogel gratulierten den ausgezeichneten Absolventinnen und Absolventen persönlich.</p>
<p>Durch den festlichen Abend führte Radio-Gong-Moderator Johannes Keppner.</p>
<p>Die Ehrung bot den jungen Fachkräften zugleich Gelegenheit, ihren Ausbildungserfolg gemeinsam mit Vertretern der Wirtschaft und ihren Ausbildern zu feiern.</p>
<h2>Gute Ausbildung bleibt entscheidend für den Wirtschaftsstandort Schweinfurt</h2>
<p>Die Auszeichnung der Prüfungsbesten macht deutlich, welche Leistungen junge Menschen in der beruflichen Ausbildung erreichen können. Gleichzeitig unterstreicht sie die Bedeutung engagierter Ausbildungsbetriebe, die ihren Nachwuchs fachlich begleiten und auf das spätere Berufsleben vorbereiten.</p>
<p>Für Stadt und Landkreis Schweinfurt ist die Qualifizierung junger Menschen besonders relevant. Die regionale Wirtschaft benötigt auch künftig gut ausgebildete Fachkräfte, um bestehende Kompetenzen zu sichern und neue Anforderungen bewältigen zu können.</p>
<p>Mit ihren hervorragenden Prüfungsergebnissen haben die ausgezeichneten Absolventinnen und Absolventen aus Schweinfurt und dem Landkreis dafür eine wichtige Grundlage geschaffen.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>45 Jahre gearbeitet – und trotzdem Rentenabschläge? NGG Unterfranken schlägt Alarm</title>
		<link>https://schweinfurt-news.de/45-jahre-gearbeitet-und-trotzdem-rentenabschlaege-ngg-unterfranken-schlaegt-alarm/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion Schweinfurt NEWS]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Oct 2026 08:48:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ort]]></category>
		<category><![CDATA[Schweinfurt]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[In Schweinfurt gehen jährlich rund 410 Beschäftigte in Rente. Die NGG Unterfranken fordert eine abschlagsfreie Rente nach 45 Versicherungsjahren und warnt vor Kürzungen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In Schweinfurt werden in den kommenden Jahren durchschnittlich rund 410 Beschäftigte pro Jahr in den Ruhestand gehen. Bis 2035 werden nach Berechnungen des Pestel-Instituts insgesamt etwa 12.300 Menschen in der Stadt im Ruhestand sein. Angesichts der Diskussionen über die Rentenreform fordert die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) Unterfranken, dass Beschäftigte nach 45 Versicherungsjahren weiterhin ohne Rentenabschläge in den Ruhestand gehen können.</p>
<p>Die Gewerkschaft warnt davor, dass insbesondere Menschen mit langen Erwerbsbiografien durch mögliche Änderungen bei der gesetzlichen Rente finanziell benachteiligt werden könnten.</p>
<h2>Rund 12.300 Menschen in Schweinfurt bis 2035 im Ruhestand</h2>
<p>Die Zahlen verdeutlichen nach Einschätzung der NGG den demografischen Wandel auf dem Schweinfurter Arbeitsmarkt.</p>
<p>Nach Berechnungen des Pestel-Instituts werden in den kommenden Jahren jährlich durchschnittlich 410 Beschäftigte aus dem Berufsleben ausscheiden. Bis 2035 wird die Zahl der Menschen im Ruhestand in Schweinfurt auf rund 12.300 beziffert.</p>
<p>Für die Gewerkschaft ist diese Entwicklung ein wichtiger Grund, die gesetzlichen Rentenregelungen langfristig verlässlich zu gestalten.</p>
<p>Insbesondere Beschäftigte, die bereits in jungen Jahren ins Berufsleben eingestiegen sind und jahrzehntelang Beiträge zur Rentenversicherung gezahlt haben, dürften nach Auffassung der NGG nicht schlechtergestellt werden.</p>
<h2>NGG fordert abschlagsfreie Rente nach 45 Beitragsjahren</h2>
<p>Der Geschäftsführer der NGG-Region Unterfranken, Ibo Ocak, sieht durch die Diskussionen über eine Rentenreform erhebliche Verunsicherung bei Beschäftigten.</p>
<p>Vor allem Menschen, die kurz vor dem Erreichen der erforderlichen 45 Versicherungsjahre stehen oder diese bereits erfüllt haben, machten sich Sorgen um ihre finanzielle Absicherung im Alter.</p>
<p>„Sie befürchten deutliche Abschläge und damit spürbare Einbußen bei ihrer Rente, wenn sie jetzt aus dem Berufsleben ausscheiden wollen“, erklärt Ocak.</p>
<p>Die Gewerkschaft setzt sich deshalb dafür ein, die bestehenden Möglichkeiten einer abschlagsfreien Altersrente für besonders langjährig Versicherte zu erhalten.</p>
<h2>Wer früh angefangen hat zu arbeiten, soll nicht bestraft werden</h2>
<p>Besonders kritisch sieht die NGG mögliche Veränderungen für Menschen, die unmittelbar nach der Schule eine Ausbildung begonnen und anschließend jahrzehntelang gearbeitet haben.</p>
<p>Nach Auffassung der Gewerkschaft dürfen lange Erwerbsbiografien nicht automatisch mit hohen Einkommen gleichgesetzt werden.</p>
<p>„Entgegen einem weit verbreiteten Eindruck sind viele Menschen mit langen Erwerbsbiografien keine Spitzenverdiener. Sie sind auf eine verlässliche und ungekürzte gesetzliche Rente angewiesen“, betont Ocak.</p>
<p>Dies betreffe insbesondere Beschäftigte in körperlich anspruchsvollen Berufen.</p>
<p>Als Beispiele nennt die Gewerkschaft Arbeitnehmer in der Lebensmittelproduktion, in Bäckereien, Kantinen und Restaurants in Schweinfurt.</p>
<p>Gerade in diesen Branchen seien jahrzehntelange körperliche Belastungen häufig Bestandteil des Berufsalltags.</p>
<h2>Hunderttausende Rentner in Bayern mit mindestens 45 Versicherungsjahren</h2>
<p>Wie viele Menschen von den geltenden Regelungen für besonders langjährig Versicherte profitieren, zeigen nach Angaben der NGG Zahlen der Deutschen Rentenversicherung.</p>
<p>Ende 2025 bezogen in Bayern knapp 945.000 Männer eine gesetzliche Altersrente. Davon hatten rund 434.200 mindestens 45 Jahre in die Rentenversicherung eingezahlt.</p>
<p>Bei den knapp 1,2 Millionen Frauen mit einer gesetzlichen Altersrente erfüllten rund 182.500 diese Voraussetzung.</p>
<p>Damit hatte nach den von der Gewerkschaft genannten Zahlen ein erheblicher Teil der männlichen Rentenbezieher besonders lange Versicherungszeiten erreicht. Bei Frauen lag der Anteil deutlich niedriger.</p>
<p>Für die NGG unterstreichen diese Zahlen, wie wichtig verlässliche Rentenregelungen für langjährig Beschäftigte sind.</p>
<h2>Gewerkschaft lehnt höheres Renteneintrittsalter ab</h2>
<p>Deutliche Kritik äußert die NGG auch an Überlegungen, das gesetzliche Renteneintrittsalter weiter anzuheben.</p>
<p>Die Gewerkschaft fordert CDU/CSU und SPD auf, bei einer Reform insbesondere die Belastungen körperlich arbeitender Menschen zu berücksichtigen.</p>
<p>„Es wird dabei immer wieder auf eine steigende Lebenserwartung verwiesen. Doch wer körperlich belastend arbeitet, kann nicht beliebig länger arbeiten“, warnt Ocak.</p>
<p>Eine weitere Anhebung des Renteneintrittsalters würde aus Sicht der Gewerkschaft viele Beschäftigte faktisch dazu zwingen, entweder länger zu arbeiten oder bei einem früheren Rentenbeginn finanzielle Einbußen hinzunehmen.</p>
<p>Ocak bezeichnet dies als eine Rentenkürzung durch die Hintertür.</p>
<h2>Auch Kapitalrente wird kritisch bewertet</h2>
<p>Neben der Diskussion um das Renteneintrittsalter äußert die NGG Vorbehalte gegenüber einer stärkeren Kapitaldeckung innerhalb der Altersvorsorge.</p>
<p>Die Gewerkschaft befürchtet, dass dadurch finanzielle Risiken der Kapitalmärkte eine größere Rolle bei der Alterssicherung spielen könnten.</p>
<p>Aus ihrer Sicht müsse die gesetzliche Rente vor allem verlässlich und langfristig planbar bleiben.</p>
<p>Zudem fordert die NGG, das Rentenniveau weiterhin an die Entwicklung der Löhne zu koppeln.</p>
<h2>Was gilt aktuell bei der Rente nach 45 Versicherungsjahren?</h2>
<p>Die Altersrente für besonders langjährig Versicherte ermöglicht unter bestimmten Voraussetzungen einen abschlagsfreien Rentenbeginn vor der regulären Altersgrenze.</p>
<p>Dafür müssen grundsätzlich mindestens 45 anrechenbare Versicherungsjahre erreicht werden. Allerdings bedeutet dies nicht, dass jeder Beschäftigte unmittelbar nach Erreichen dieser Zeit ohne Abschläge in Rente gehen kann.</p>
<p>Entscheidend ist zusätzlich das jeweilige Geburtsjahr.</p>
<p>Für Versicherte des Jahrgangs 1964 und jünger liegt die Altersgrenze für die abschlagsfreie Rente nach 45 Versicherungsjahren bei 65 Jahren. Die reguläre Altersgrenze beträgt für diese Jahrgänge 67 Jahre.</p>
<p>Ein noch früherer Bezug dieser Rentenart ist auch mit Abschlägen nicht möglich.</p>
<p>Die NGG Unterfranken fordert, dass diese Möglichkeit des abschlagsfreien Renteneintritts bei der künftigen Ausgestaltung der gesetzlichen Rentenversicherung erhalten bleibt.</p>
<h2>NGG fordert Sicherheit für Beschäftigte in Schweinfurt</h2>
<p>Mit Blick auf die jährlich rund 410 Beschäftigten, die nach den Berechnungen des Pestel-Instituts in Schweinfurt in den Ruhestand gehen werden, sieht die Gewerkschaft politischen Handlungsbedarf.</p>
<p>Die Beschäftigten müssten sich darauf verlassen können, dass ihre jahrzehntelangen Beitragszahlungen bei der Altersversorgung entsprechend berücksichtigt werden.</p>
<p>Für die NGG steht deshalb fest: Eine Rentenreform dürfe nicht dazu führen, dass Menschen mit langen Erwerbsbiografien im Alter finanzielle Nachteile erleiden.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Schweinfurter Unternehmen ANT investiert in neue Technik und fordert weniger Bürokratie</title>
		<link>https://schweinfurt-news.de/schweinfurter-unternehmen-ant-investiert-in-neue-technik-und-fordert-weniger-buerokratie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion Schweinfurt NEWS]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Oct 2026 06:16:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ort]]></category>
		<category><![CDATA[Schweinfurt]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[Die ANT GmbH in Schweinfurt investiert in moderne Fertigungstechnik und fordert weniger Bürokratie. Beim Besuch der Stadt ging es um die Zukunft der Industrie.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die wirtschaftlich angespannte Lage macht auch vor spezialisierten Industrieunternehmen in Schweinfurt nicht halt. Die ANT GmbH Antriebstechnik spürt die schwierigen Rahmenbedingungen, setzt aber bewusst auf Investitionen in moderne Fertigungstechnologien. Bei einem Unternehmensbesuch der Stadt Schweinfurt machte Geschäftsführer Viktor Ortel deutlich, welche Herausforderungen den Betrieb beschäftigen und warum insbesondere die zunehmende Bürokratie aus seiner Sicht zum Problem wird.</p>
<h2>Stadt Schweinfurt informiert sich über wirtschaftliche Entwicklung</h2>
<p>Wirtschafts- und Finanzreferentin Dr. Anna Barbara Keck und Markus Holle, Leiter der städtischen Wirtschaftsförderung, besuchten die ANT GmbH Antriebstechnik, um sich über die aktuelle Geschäftsentwicklung und die Zukunftsperspektiven des Unternehmens zu informieren.</p>
<p>Empfangen wurden die Vertreter der Stadt von Geschäftsführer Viktor Ortel, Betriebsleiter Marcus Kolb, Unternehmensgründer Hans Szczecina sowie Jürgen Hägele, Vertreter der Gesellschafter und Prokurist.</p>
<p>Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die wirtschaftliche Situation, technische Innovationen und die Rahmenbedingungen für produzierende Unternehmen am Industriestandort Schweinfurt.</p>
<h2>ANT investiert trotz schwieriger Wirtschaftslage</h2>
<p>Die ANT GmbH wurde 1991 als Handelsunternehmen gegründet. Seit 1995 konzentriert sich der Betrieb auf die Entwicklung und Fertigung individueller Lösungen im Bereich der Antriebstechnik.</p>
<p>Zum Leistungsspektrum gehören die technische Beratung, die kundenspezifische Auslegung von Antriebslösungen sowie die Fertigung und Bearbeitung verschiedener Komponenten und Systeme. Dabei produziert das Unternehmen häufig Kleinserien, teilweise aber auch Einzelanfertigungen.</p>
<p>Auch die ANT GmbH bekommt die angespannte wirtschaftliche Situation in Deutschland und am Standort Schweinfurt zu spüren.</p>
<p>Dennoch investiert das Unternehmen gezielt in seine technische Leistungsfähigkeit. Bereits im Frühjahr wurde eine spezielle Prüfanlage angeschafft.</p>
<p>Nach Angaben von Geschäftsführer Viktor Ortel ist ANT damit deutschlandweit der erste Hersteller, der nach einer Bosch-Rexroth-Zertifizierung Kugelgewindetriebe bearbeitet und vorspannt.</p>
<p>Die nächste Investition steht bereits bevor: Im Januar 2027 soll eine neue CNC-Drehmaschine mit sechs Achsen in der Fertigung installiert werden.</p>
<p>Damit will das Unternehmen seine Fertigungsmöglichkeiten erweitern und seine Wettbewerbsfähigkeit stärken.</p>
<h2>Geschäftsführer kritisiert zunehmende Bürokratie</h2>
<p>Neben der wirtschaftlichen Entwicklung sprach Geschäftsführer Viktor Ortel beim Unternehmensbesuch auch die Belastungen durch gesetzliche und administrative Vorgaben an.</p>
<p>Insbesondere die Vielzahl an Dokumentationspflichten, Produktkonformitätserklärungen und statistischen Meldungen stellt aus seiner Sicht eine zunehmende Herausforderung dar.</p>
<p>Dazu gehören unter anderem Anforderungen im Zusammenhang mit RoHS, REACH und PFAS sowie Verpackungsvorschriften und statistische Erhebungen.</p>
<p>Ortel fordert deshalb von der Politik eine deutliche Reduzierung der bürokratischen Anforderungen.</p>
<p>„Hier entstehen Kosten, für die kein Kunde bereit ist, zu zahlen“, erklärte der Geschäftsführer.</p>
<p>Gerade für spezialisierte mittelständische Unternehmen bedeuten zusätzliche Verwaltungsaufgaben einen Aufwand, der neben der eigentlichen Entwicklung und Fertigung bewältigt werden muss.</p>
<h2>Zusammenarbeit mit regionalen Unternehmen</h2>
<p>Ein weiterer Bestandteil der Unternehmensstrategie ist die Zusammenarbeit mit anderen Betrieben aus der Region.</p>
<p>Dazu gehört beispielsweise die Kooperation mit der SCHEBA Elektromaschinenbau GmbH aus Schweinfurt.</p>
<p>Durch solche Partnerschaften und die kontinuierliche Weiterentwicklung der eigenen Fertigungskompetenzen will ANT seine technische Leistungsfähigkeit ausbauen.</p>
<p>Die gefertigten Antriebslösungen kommen in unterschiedlichen Branchen und industriellen Anwendungen zum Einsatz. Im Mittelpunkt stehen dabei individuelle Kundenanforderungen, technische Präzision und Qualität.</p>
<h2>Stadt betont Bedeutung spezialisierter Industriebetriebe</h2>
<p>Wirtschafts- und Finanzreferentin Dr. Anna Barbara Keck würdigte bei dem Besuch die Bedeutung des Unternehmens für den Wirtschaftsstandort.</p>
<p>„Die ANT GmbH steht beispielhaft für die technische Kompetenz und industrielle Stärke, die den Wirtschaftsstandort Schweinfurt prägen. Gerade spezialisierte Unternehmen mit ihrem besonderen Know-how sind ein wichtiger Bestandteil unserer regionalen Wirtschaftsstruktur“, erklärte Keck.</p>
<p>Auch Wirtschaftsförderungsleiter Markus Holle hob die Bedeutung solcher Unternehmen hervor.</p>
<p>„Unternehmen wie die ANT GmbH zeigen, wie wichtig technische Expertise und eine enge Kundenorientierung für die Wettbewerbsfähigkeit unserer Industrie sind“, sagte Holle.</p>
<p>Der direkte Austausch mit den Betrieben sei für die Wirtschaftsförderung wichtig, um Herausforderungen frühzeitig zu erkennen und die wirtschaftliche Entwicklung am Standort zu begleiten.</p>
<h2>Industriestandort Schweinfurt steht vor Herausforderungen</h2>
<p>Der Unternehmensbesuch verdeutlicht, dass auch spezialisierte Betriebe abseits der großen Industriekonzerne mit den schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen konfrontiert sind.</p>
<p>Während die ANT GmbH mit Investitionen in neue Maschinen und Fertigungstechnologien auf die Herausforderungen reagiert, sieht die Geschäftsführung insbesondere beim Bürokratieabbau politischen Handlungsbedarf.</p>
<p>Die Stadt Schweinfurt will ihre regelmäßigen Unternehmensbesuche fortsetzen. Ziel ist es, die Anliegen der Betriebe direkt kennenzulernen und die Rahmenbedingungen für Innovation, wirtschaftliche Entwicklung und Beschäftigung weiterzuentwickeln.</p>
<p>Für den Industriestandort Schweinfurt spielen dabei nicht nur die großen Arbeitgeber, sondern auch spezialisierte mittelständische Unternehmen wie die ANT GmbH eine wichtige Rolle.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>„Für 40 Cent mehr steht niemand um 3 Uhr auf“ – Streit um Löhne für Reinigungskräfte in Schweinfurt</title>
		<link>https://schweinfurt-news.de/fuer-40-cent-mehr-steht-niemand-um-3-uhr-auf-streit-um-loehne-fuer-reinigungskraefte-in-schweinfurt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion Schweinfurt NEWS]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Oct 2026 16:57:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ort]]></category>
		<category><![CDATA[Schweinfurt]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://schweinfurt-news.de/?p=10402</guid>

					<description><![CDATA[1.330 Reinigungskräfte in Schweinfurt warten auf mehr Geld. Die IG BAU fordert 17 Euro Stundenlohn und warnt vor Personalverlusten in der Reinigungsbranche.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Rund 1.330 Beschäftigte in der Gebäudereinigung in Schweinfurt warten auf eine deutliche Lohnerhöhung. Doch zwischen der Gewerkschaft IG BAU und den Arbeitgebern liegen die Vorstellungen weiterhin weit auseinander. Während die Gewerkschaft zwei Euro mehr pro Stunde fordert, bieten die Arbeitgeber zunächst lediglich 27 Cent zusätzlich an – und das erst ab Mai 2027. Die IG BAU Mainfranken warnt jetzt vor einer Abwanderung von Beschäftigten und zunehmenden Personalproblemen in der Branche.</strong></p>
<h2>IG BAU fordert 17 Euro Stundenlohn für Reinigungskräfte</h2>
<p>Ob Büros, Schulen, Krankenhäuser oder andere öffentliche und private Gebäude: Reinigungskräfte sorgen täglich dafür, dass Einrichtungen sauber und hygienisch bleiben. Häufig beginnt ihre Arbeit bereits in den frühen Morgenstunden, lange bevor andere Beschäftigte ihren Arbeitstag antreten.</p>
<p>Doch bei der Bezahlung gibt es erheblichen Streit.</p>
<p>„Sauber machen und dafür sauber bezahlt werden – das wollen die rund 1.330 Beschäftigten, die in Schweinfurt in der Gebäudereinigung arbeiten“, erklärt Michael Groha, Vorsitzender der IG BAU Mainfranken.</p>
<p>Die Gewerkschaft fordert eine Erhöhung des tariflichen Stundenlohns um zwei Euro. Für Beschäftigte der untersten Lohngruppe würde dieser damit von derzeit 15 Euro auf 17 Euro steigen.</p>
<p>Nach Auffassung der Gewerkschaft ist eine solche Erhöhung notwendig, um die körperlich anspruchsvolle Arbeit angemessen zu vergüten und die Beschäftigten angesichts gestiegener Lebenshaltungskosten finanziell zu entlasten.</p>
<h2>Arbeitgeber bieten zunächst nur 27 Cent mehr</h2>
<p>Die Arbeitgeber haben in den laufenden Tarifverhandlungen bislang ein deutlich niedrigeres Angebot vorgelegt.</p>
<p>Demnach sollen die Stundenlöhne in den ersten vier Monaten des Jahres 2027 unverändert bleiben. Erst ab dem 1. Mai 2027 ist eine Erhöhung um 1,8 Prozent vorgesehen.</p>
<p>Für Beschäftigte mit einem aktuellen Stundenlohn von 15 Euro entspricht dies gerade einmal 27 Cent zusätzlich pro Stunde. Eine weitere Steigerung um 1,6 Prozent ist ab Januar 2028 vorgesehen.</p>
<p>„Doch die Arbeitgeber treten gewaltig auf die Lohn-Bremse“, kritisiert Michael Groha.</p>
<p>Die angebotene Erhöhung sei aus Sicht der Gewerkschaft völlig unzureichend und könne nicht einmal die Inflation ausgleichen.</p>
<p>Die Arbeitgeberseite bewertet das Angebot dagegen anders. Der Bundesinnungsverband des Gebäudereiniger-Handwerks verweist auf die schwierige wirtschaftliche Situation vieler Betriebe, steigende Sozialversicherungsbeiträge und die Notwendigkeit, die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen zu sichern.</p>
<p>Die Vorstellungen der Tarifparteien liegen damit weiterhin erheblich auseinander.</p>
<h2>Ab Januar beträgt der Abstand zum Mindestlohn nur noch 40 Cent</h2>
<p>Besonders kritisch sieht die IG BAU die Entwicklung beim gesetzlichen Mindestlohn.</p>
<p>Dieser steigt zum 1. Januar 2027 bundesweit auf 14,60 Euro brutto pro Stunde. Der derzeitige tarifliche Einstiegslohn in der Gebäudereinigung liegt mit 15 Euro dann lediglich noch 40 Cent darüber.</p>
<p>Für Michael Groha stellt sich deshalb zunehmend die Frage, warum Beschäftigte die Belastungen der Reinigungsbranche auf sich nehmen sollten, wenn andere Tätigkeiten ähnlich bezahlt werden.</p>
<p>„Warum soll sie für 40 Cent mehr ihren Wecker auf 3 Uhr morgens stellen, in aller Herrgottsfrühe aufstehen und sich dann auch noch krummmachen? Einen Job zum gesetzlichen Mindestlohn findet sie allemal auch woanders“, erklärt der Gewerkschafter.</p>
<p>Die Arbeit in der Gebäudereinigung sei körperlich anstrengend und werde nach seiner Einschätzung finanziell nicht ausreichend gewürdigt.</p>
<h2>IG BAU warnt vor Personalproblemen in Schweinfurt</h2>
<p>Sollten die Arbeitgeber bei ihrem bisherigen Angebot bleiben, könnte dies nach Einschätzung der Gewerkschaft erhebliche Folgen für die Reinigungsunternehmen haben.</p>
<p>„Weigern sich die Unternehmen weiterhin hartnäckig, ein ordentliches Angebot auf den Tisch zu legen, dann werden viele Reinigungskräfte den Stecker vom Staubsauger ziehen: Sie hängen ihren Job an den Nagel und suchen sich etwas anderes“, warnt Groha.</p>
<p>Bereits jetzt sei Personal in der Gebäudereinigung knapp. Ein weiterer Verlust erfahrener Beschäftigter könnte die Situation zusätzlich verschärfen.</p>
<p>Nach Angaben der IG BAU gibt es in Schweinfurt insgesamt 16 Gebäudereinigungsunternehmen.</p>
<p>Gerade für diese Betriebe könnte es zunehmend schwieriger werden, ausreichend Personal zu gewinnen und langfristig zu halten, sollte die Bezahlung gegenüber anderen Branchen an Attraktivität verlieren.</p>
<h2>Entscheidend wird die Tarifverhandlung am 3. November</h2>
<p>Die nächste Tarifrunde findet am Dienstag, 3. November 2026, statt.</p>
<p>Dann treffen sich die Vertreter der IG BAU und des Bundesinnungsverbandes des Gebäudereiniger-Handwerks zum dritten Mal, um über die künftige Bezahlung der Beschäftigten zu verhandeln.</p>
<p>Die Gewerkschaft hält weiterhin an ihrer Forderung nach zwei Euro mehr Stundenlohn fest.</p>
<p>Ob sich beide Seiten auf einen neuen Tarifvertrag verständigen können, ist derzeit offen. Die IG BAU hat bereits deutlich gemacht, dass bei ausbleibenden Fortschritten auch Arbeitskampfmaßnahmen nicht ausgeschlossen sind.</p>
<p>Für die rund 1.330 Reinigungskräfte in Schweinfurt steht damit eine wichtige Entscheidung bevor. Es geht nicht nur um die nächste Lohnerhöhung, sondern auch um die Frage, wie attraktiv die Arbeit in der Gebäudereinigung künftig bleibt.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Fachkräftemangel in Schweinfurt: Unternehmerfrühstück zeigt neue Wege für Betriebe</title>
		<link>https://schweinfurt-news.de/fachkraeftemangel-in-schweinfurt-unternehmerfruehstueck-zeigt-neue-wege-fuer-betriebe/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion Schweinfurt NEWS]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Oct 2026 04:30:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ort]]></category>
		<category><![CDATA[Schweinfurt]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://schweinfurt-news.de/?p=10326</guid>

					<description><![CDATA[Fachkräftemangel in Schweinfurt: Am 13. November erfahren Unternehmen beim kostenlosen Unternehmerfrühstück, wie sie internationale Fachkräfte gewinnen können.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Fachkräftemangel stellt zahlreiche Unternehmen in Schweinfurt und der Region Mainfranken vor wachsende Herausforderungen. Wie können Betriebe qualifizierte Mitarbeiter gewinnen, internationale Fachkräfte erfolgreich integrieren und ihre Wettbewerbsfähigkeit langfristig sichern? Antworten auf diese Fragen bietet ein kostenloses Unternehmerfrühstück am Freitag, 13. November 2026, im Landratsamt Schweinfurt. Die Anmeldung ist ab sofort möglich.</strong></p>
<p><strong>Fachkräftesicherung wird zur zentralen Herausforderung</strong></p>
<p>Der demografische Wandel verändert den Arbeitsmarkt. Während erfahrene Beschäftigte in den Ruhestand gehen, stehen Unternehmen vor der Aufgabe, geeignete Nachwuchs- und Fachkräfte zu finden.</p>
<p>Gerade für den Wirtschaftsstandort Schweinfurt und die Region Mainfranken gewinnt deshalb die Suche nach neuen Wegen der Personalgewinnung zunehmend an Bedeutung.</p>
<p>Eine Möglichkeit ist die gezielte Rekrutierung internationaler Fachkräfte. Doch damit verbunden sind auch Herausforderungen: Wie lassen sich qualifizierte Mitarbeiter im Ausland gewinnen? Was müssen Arbeitgeber bei der Integration beachten? Und wie gelingt die Zusammenarbeit in internationalen Teams?</p>
<p>Mit diesen Fragen beschäftigt sich die Veranstaltung „Brainfood &amp; Breakfast: Fachkräftesicherung aus erster Hand“.</p>
<p><strong>Experten geben Einblicke in die Praxis</strong></p>
<p>Das Unternehmerfrühstück beginnt am Freitag, 13. November 2026, um 7:30 Uhr im Meetingloft der Landratsamts-Zweigstelle in der Schrammstraße 2a in Schweinfurt.</p>
<p>Die Veranstalter setzen auf ein kompaktes Programm mit praxisnahen Informationen und konkreten Erfahrungen aus der Wirtschaft.</p>
<p>Drei Themenbereiche stehen im Mittelpunkt:</p>
<p><strong>Regionaler Arbeitsmarkt und internationale Fachkräfte</strong></p>
<p>Maximilian Heil von der Region Mainfranken GmbH stellt aktuelle Entwicklungen auf dem regionalen Arbeitsmarkt vor. Dabei geht es insbesondere um die Bedeutung internationaler Fachkräfte und deren Potenzial für die Unternehmen in Mainfranken.</p>
<p><strong>Erfahrungen aus einem international tätigen Unternehmen</strong></p>
<p>Vertreter des Unternehmens Knauf berichten aus dem Personalmanagement und zeigen, welche Erfahrungen bei der Gewinnung und Integration internationaler Mitarbeiter gesammelt wurden.</p>
<p>Die Teilnehmer erhalten damit Einblicke, wie entsprechende Prozesse in der betrieblichen Praxis umgesetzt werden können.</p>
<p><strong>Internationale Teams erfolgreich führen</strong></p>
<p>Morteza Djebeli aus Schweinfurt beschäftigt sich mit den besonderen Anforderungen bei der Führung international zusammengesetzter Teams.</p>
<p>Er bringt seine Erfahrungen aus dem regionalen KI-Netzwerk ein und erläutert, welche Herausforderungen sich für Führungskräfte ergeben und worauf es bei der Zusammenarbeit ankommt.</p>
<p><strong>Austausch und neue Kontakte beim gemeinsamen Frühstück</strong></p>
<p>Neben den Fachvorträgen soll vor allem der persönliche Austausch im Mittelpunkt stehen.</p>
<p>Unternehmer, Personalverantwortliche und weitere Entscheidungsträger haben Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen, Erfahrungen auszutauschen und Kontakte zu knüpfen.</p>
<p>Das gemeinsame Frühstück bietet dafür einen passenden Rahmen. Ziel ist es, nicht nur über den Fachkräftemangel zu sprechen, sondern auch praktische Lösungsansätze für die Betriebe in der Region aufzuzeigen.</p>
<p><strong>Stadt und Landkreis Schweinfurt arbeiten zusammen</strong></p>
<p>Organisiert wird das Unternehmerfrühstück gemeinsam von der Wirtschaftsförderung des Landkreises Schweinfurt, der Stadt Schweinfurt und der Region Mainfranken GmbH.</p>
<p>Mit dieser Zusammenarbeit wollen die Veranstalter die regionale Wirtschaft unterstützen und Unternehmen eine Plattform für Wissenstransfer und Vernetzung bieten.</p>
<p><strong>Kostenlose Teilnahme – Anmeldung erforderlich</strong></p>
<p>Die Veranstaltung richtet sich insbesondere an Unternehmer, Führungskräfte, Personalverantwortliche und weitere Entscheidungsträger aus der regionalen Wirtschaft.</p>
<p>Die wichtigsten Informationen im Überblick:</p>
<ul>
<li><strong>Veranstaltung:</strong> Brainfood &amp; Breakfast: Fachkräftesicherung aus erster Hand</li>
<li><strong>Datum:</strong> Freitag, 13. November 2026</li>
<li><strong>Beginn:</strong> 7:30 Uhr</li>
<li><strong>Ort:</strong> Landratsamt Schweinfurt, Zweigstelle Schrammstraße 2a, Meetingloft</li>
<li><strong>Teilnahme:</strong> Kostenfrei</li>
<li><strong>Anmeldung:</strong> Erforderlich, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist</li>
</ul>
<p>Interessierte können sich über die Veranstaltungsseite des Landkreises Schweinfurt unter <a href="https://www.landkreis-schweinfurt.de/termine" rel="nofollow noopener" target="_blank">https://www.landkreis-schweinfurt.de/termine</a> anmelden.</p>
<p>Die Veranstaltung bietet Unternehmen die Möglichkeit, neue Anregungen für die Personalgewinnung mitzunehmen und sich mit anderen Betrieben über eine der zentralen Herausforderungen des regionalen Arbeitsmarktes auszutauschen.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Neue Chance für Schweinfurt? NVIDIA prüft ehemalige Kernkraftwerke für KI-Rechenzentren</title>
		<link>https://schweinfurt-news.de/neue-chance-fuer-schweinfurt-nvidia-prueft-ehemalige-kernkraftwerke-fuer-ki-rechenzentren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion Schweinfurt NEWS]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Oct 2026 12:47:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ort]]></category>
		<category><![CDATA[Schweinfurt]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://schweinfurt-news.de/?p=10291</guid>

					<description><![CDATA[NVIDIA und PreussenElektra prüfen ehemalige AKW-Standorte für KI-Rechenzentren. Welche Chancen ergeben sich für Grafenrheinfeld und die Region Schweinfurt?]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Eine neue Zusammenarbeit zwischen dem US-Technologiekonzern NVIDIA und PreussenElektra könnte auch für den Wirtschaftsstandort Schweinfurt interessant werden.</strong> Beide Unternehmen wollen prüfen, ob ehemalige Kernkraftwerksstandorte in Deutschland künftig als leistungsfähige Rechenzentren für Künstliche Intelligenz genutzt werden können. Damit stellt sich eine Frage, die auch für die Region von großer Bedeutung sein könnte: Wäre das stillgelegte Kernkraftwerk Grafenrheinfeld ein geeigneter Standort für eine solche KI-Fabrik?</p>
<p>Noch gibt es weder eine konkrete Planung für Grafenrheinfeld noch eine Bestätigung, dass das ehemalige Atomkraftwerk überhaupt in die gemeinsame Standortprüfung aufgenommen wurde. Allerdings verfügt das Gelände über mehrere Eigenschaften, die grundsätzlich für eine solche Nutzung interessant sein könnten.</p>
<p>Die Entwicklung wirft zugleich eine wirtschaftspolitische Frage auf: Sollten Stadt und Landkreis Schweinfurt, die Gemeinde Grafenrheinfeld und der Freistaat Bayern jetzt das Gespräch mit PreussenElektra suchen, um mögliche Chancen für die Region frühzeitig zu prüfen?</p>
<p><strong>NVIDIA und PreussenElektra untersuchen neue Nutzung ehemaliger Kernkraftwerke</strong></p>
<p>Wie PreussenElektra am 21. Oktober 2026 mitteilte, soll gemeinsam mit NVIDIA untersucht werden, ob sich ehemalige Kernkraftwerksstandorte für die Errichtung sogenannter KI-Fabriken eignen.</p>
<p>Darunter versteht man besonders leistungsfähige Rechenzentren, die auf das Training und den Betrieb von Anwendungen der Künstlichen Intelligenz ausgerichtet sind.</p>
<p>Solche Anlagen benötigen große Mengen elektrischer Energie, leistungsfähige Datenverbindungen, geeignete Kühlsysteme und ausreichend Platz für umfangreiche technische Einrichtungen.</p>
<p>Ehemalige Kernkraftwerksstandorte könnten dafür günstige Voraussetzungen bieten. Häufig befinden sich dort bereits große Industrieflächen, Anlagen zur Energieversorgung und weitere technische Infrastrukturen.</p>
<p>PreussenElektra bringt bei der gemeinsamen Untersuchung die Kenntnisse über ihre Standorte und deren Rahmenbedingungen ein. NVIDIA soll insbesondere die technischen Anforderungen und mögliche Konzepte für KI-Rechenzentren bewerten.</p>
<p>„Unsere ehemaligen Kraftwerksstandorte verfügen über wertvolle industrielle Infrastruktur und bieten Perspektiven für neue, zukunftsgerichtete Nutzungen“, erklärt Guido Knott, Vorsitzender der Geschäftsführung von PreussenElektra.</p>
<p>Ziel sei es, die Nachnutzung der ehemaligen Industriestandorte mit neuen wirtschaftlichen Perspektiven für die jeweiligen Regionen zu verbinden.</p>
<p><strong>Warum Grafenrheinfeld für ein KI-Rechenzentrum interessant sein könnte</strong></p>
<p>Das ehemalige Kernkraftwerk Grafenrheinfeld befindet sich nur wenige Kilometer von Schweinfurt entfernt. Nach der endgültigen Abschaltung im Juni 2015 begann 2018 der Rückbau der Anlage.</p>
<p>Die beiden markanten Kühltürme wurden im August 2024 gesprengt.</p>
<p>Der Standort könnte nach Abschluss des Rückbaus für neue industrielle Nutzungen interessant werden. PreussenElektra hat bereits ein entsprechendes Standort-Exposé veröffentlicht.</p>
<p>Demnach umfasst das Gelände des Unternehmens insgesamt rund 31 Hektar. Davon werden etwa 26 Hektar als nutzbare Fläche für eine spätere Nachnutzung ausgewiesen.</p>
<p>Direkt neben dem ehemaligen Kraftwerk befindet sich ein Umspannwerk mit 110- und 380-Kilovolt-Ebene. Zudem nennt PreussenElektra eine vorhandene Glasfaseranbindung mit einer Kapazität von maximal zehn Gigabit pro Sekunde.</p>
<p>Allerdings verfügt das Gelände derzeit über keinen aktiven Stromnetzanschluss. Dieser müsste für ein neues Projekt gesondert beantragt und technisch geprüft werden.</p>
<p>Ein weiterer entscheidender Faktor ist die zeitliche Verfügbarkeit. Der konventionelle Rückbau soll voraussichtlich bis Ende 2036 dauern. Eine vollständige Nachnutzung des Betriebsgeländes ist nach bisherigen Angaben ab 2037 vorgesehen. Einzelne Teilflächen könnten möglicherweise früher zur Verfügung stehen.</p>
<p>Grafenrheinfeld bringt damit einige grundsätzliche Standortmerkmale mit. Ob diese tatsächlich für ein großes KI-Rechenzentrum ausreichen, müsste jedoch umfassend untersucht werden.</p>
<p><strong>Was könnte eine KI-Fabrik für den Wirtschaftsstandort Schweinfurt bedeuten?</strong></p>
<p>Sollte Grafenrheinfeld eines Tages als Standort für eine größere KI-Infrastruktur ausgewählt werden, könnte dies erhebliche wirtschaftliche Auswirkungen auf die Region haben.</p>
<p>Bereits der Bau eines solchen Rechenzentrums wäre mit Investitionen in Gebäude, Elektroanlagen, Kühlung, Datenverbindungen und weitere technische Infrastruktur verbunden.</p>
<p>Davon könnten auch Unternehmen aus Schweinfurt und dem Landkreis profitieren, etwa aus dem Baugewerbe, dem Elektrohandwerk, der Industrie- und Gebäudetechnik sowie dem technischen Dienstleistungsbereich.</p>
<p>Langfristig könnten zusätzliche Arbeitsplätze im Bereich Informationstechnologie, Anlagenbetrieb und Energieversorgung entstehen.</p>
<p>Auch für bestehende Industrieunternehmen in Schweinfurt wären mögliche Kooperationen interessant. Künstliche Intelligenz gewinnt beispielsweise in der industriellen Fertigung, der Qualitätskontrolle, der Automatisierung und bei der Entwicklung neuer Produktionsverfahren zunehmend an Bedeutung.</p>
<p>Eine leistungsfähige KI-Infrastruktur in der Region könnte solche Entwicklungen unterstützen, sofern entsprechende Angebote und Nutzungsmöglichkeiten entstehen.</p>
<p>Allerdings wäre es verfrüht, konkrete Investitionssummen oder Beschäftigungseffekte zu nennen.</p>
<p>Große Rechenzentren können erhebliche Investitionen auslösen, benötigen im laufenden Betrieb jedoch häufig weniger Personal als klassische Industrieunternehmen. Entscheidend wäre deshalb nicht nur die Größe einer möglichen Investition, sondern auch die langfristige Wertschöpfung für Schweinfurt und die umliegenden Gemeinden.</p>
<p><strong>Ist jetzt die Politik in Schweinfurt gefragt?</strong></p>
<p>Die Zusammenarbeit zwischen NVIDIA und PreussenElektra wirft auch die Frage auf, ob die Region Schweinfurt frühzeitig eine eigene Initiative zur möglichen Nutzung des Standorts Grafenrheinfeld entwickeln sollte.</p>
<p>Denkbar wäre beispielsweise, dass Stadt und Landkreis Schweinfurt gemeinsam mit der Gemeinde Grafenrheinfeld und der regionalen Wirtschaftsförderung Kontakt zu PreussenElektra aufnehmen.</p>
<p>Dabei könnte zunächst geklärt werden, ob das ehemalige Kernkraftwerk in die gemeinsame Untersuchung einbezogen wird oder grundsätzlich für eine solche Nutzung infrage kommt.</p>
<p>Sollte sich daraus eine realistische Perspektive ergeben, könnten weitere Schritte folgen.</p>
<p>Dazu gehören insbesondere die Untersuchung der verfügbaren Stromnetzkapazitäten, der Ausbau erforderlicher Datenverbindungen, die Prüfung geeigneter Kühlmöglichkeiten sowie die Klärung planungsrechtlicher und genehmigungsrechtlicher Voraussetzungen.</p>
<p>Auch der Freistaat Bayern könnte bei einer möglichen Standortentwicklung eine Rolle spielen.</p>
<p>Größere Technologieinvestitionen hängen häufig von zahlreichen Faktoren ab, die über die Zuständigkeiten einer einzelnen Gemeinde hinausgehen. Dazu zählen insbesondere die Energieinfrastruktur, wirtschaftliche Rahmenbedingungen und die Verfügbarkeit qualifizierter Fachkräfte.</p>
<p>Eine frühzeitige Abstimmung könnte helfen, die tatsächlichen Möglichkeiten des Standorts besser einzuschätzen.</p>
<p>Ob auf politischer Ebene bereits Gespräche im Zusammenhang mit der NVIDIA-Kooperation stattfinden, ist bislang nicht bekannt.</p>
<p><strong>Stromversorgung, Kühlung und Rückbau als Herausforderungen</strong></p>
<p>Trotz der möglichen Vorteile darf nicht übersehen werden, dass die Errichtung einer KI-Fabrik hohe Anforderungen stellt.</p>
<p>Besonders wichtig wäre die Stromversorgung. Leistungsfähige KI-Rechenzentren können einen erheblichen Energiebedarf haben.</p>
<p>Zwar liegt Grafenrheinfeld unmittelbar neben einem großen Umspannwerk. Daraus lässt sich jedoch nicht automatisch ableiten, dass die erforderlichen Anschlusskapazitäten für ein solches Projekt verfügbar sind.</p>
<p>Auch die Kühlung der Computersysteme müsste geklärt werden. Die Nähe zum Main könnte zwar Anlass für entsprechende technische Untersuchungen geben, bedeutet aber nicht, dass eine Nutzung von Flusswasser genehmigungsfähig oder wirtschaftlich sinnvoll wäre.</p>
<p>Hinzu kommen Umweltbelange und die laufenden Rückbauarbeiten.</p>
<p>Auf dem Gelände befinden sich außerdem Zwischenlager der BGZ Gesellschaft für Zwischenlagerung mbH. Deren Flächen und Sicherheitsanforderungen müssten bei möglichen Planungen berücksichtigt werden.</p>
<p>Ob Grafenrheinfeld tatsächlich für eine KI-Fabrik geeignet wäre, hängt daher von einer Vielzahl technischer, wirtschaftlicher und rechtlicher Voraussetzungen ab.</p>
<p><strong>Wird Grafenrheinfeld überhaupt von NVIDIA geprüft?</strong></p>
<p>Das ist derzeit die entscheidende offene Frage.</p>
<p>Die Ankündigung von PreussenElektra nennt keine konkreten Standorte, an denen gemeinsam mit NVIDIA KI-Fabriken entstehen könnten.</p>
<p>Auch eine Investitionsentscheidung ist mit der Zusammenarbeit ausdrücklich nicht verbunden.</p>
<p>Damit gibt es bislang keine belastbare Grundlage für die Annahme, dass NVIDIA bereits ein Rechenzentrum bei Schweinfurt plant oder dass Grafenrheinfeld in die engere Auswahl aufgenommen wurde.</p>
<p>Gleichzeitig zeigt die Initiative, dass ehemalige Kraftwerksgelände bei der Suche nach Standorten für neue digitale Infrastruktur grundsätzlich an Bedeutung gewinnen könnten.</p>
<p><strong>Eine Zukunftsfrage für Schweinfurt und den Landkreis</strong></p>
<p>Die Region Schweinfurt steht wie viele traditionelle Industriestandorte vor der Herausforderung, bestehende wirtschaftliche Stärken weiterzuentwickeln und neue Zukunftstechnologien zu erschließen.</p>
<p>Eine mögliche Nutzung des ehemaligen Kernkraftwerks Grafenrheinfeld für KI-Infrastruktur könnte in diesem Zusammenhang eine zusätzliche Perspektive darstellen.</p>
<p>Ob daraus tatsächlich ein konkretes Projekt entstehen kann, bleibt offen.</p>
<p>Dennoch könnte die aktuelle Ankündigung Anlass für eine frühzeitige Standortdiskussion sein.</p>
<p><strong>Sollten die politisch Verantwortlichen in Stadt und Landkreis Schweinfurt sowie in Grafenrheinfeld jetzt aktiv auf PreussenElektra zugehen, um die Möglichkeiten einer KI-Ansiedlung auszuloten?</strong></p>
<p>Eine solche Initiative würde noch keine Investition garantieren. Sie könnte aber klären, ob Grafenrheinfeld überhaupt eine realistische Chance besitzt, bei der Entwicklung neuer KI-Rechenzentren berücksichtigt zu werden.</p>
<p>Fest steht: Mit der Zusammenarbeit zwischen NVIDIA und PreussenElektra bekommt die Frage nach der zukünftigen Nutzung ehemaliger Kernkraftwerksstandorte eine neue Bedeutung. Welche Rolle Grafenrheinfeld dabei spielen könnte, ist noch völlig offen.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Seit 57 Jahren Gewerkschafter: Manfred Schmitt aus Mainfranken erhält höchste Auszeichnung</title>
		<link>https://schweinfurt-news.de/seit-57-jahren-gewerkschafter-manfred-schmitt-aus-mainfranken-erhaelt-hoechste-auszeichnung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion Schweinfurt NEWS]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Oct 2026 05:43:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ort]]></category>
		<category><![CDATA[Mainfranken]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://schweinfurt-news.de/?p=10198</guid>

					<description><![CDATA[Manfred Schmitt aus Mainfranken erhält die Hans-Böckler-Medaille. Die IG BAU würdigt damit sein jahrzehntelanges Engagement für Beschäftigte und Gewerkschaft.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Eine besondere Ehrung für einen langjährigen Gewerkschafter aus Mainfranken: Manfred Schmitt ist mit der Hans-Böckler-Medaille ausgezeichnet worden. Die Ehrung würdigt seinen jahrzehntelangen ehrenamtlichen Einsatz für die Interessen von Arbeitnehmern und seine Verdienste um die Gewerkschaft. Schmitt gehört der Gewerkschaft bereits seit Juni 1969 an.</strong></p>
<p>Manfred Schmitt aus dem Bezirksverband Mainfranken der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) hat eine der bedeutendsten Auszeichnungen der deutschen Gewerkschaftsbewegung erhalten.</p>
<p>Ende September 2026 wurde ihm während des 24. Ordentlichen Gewerkschaftstages der IG BAU in Kassel die Hans-Böckler-Medaille verliehen.</p>
<p>Mit dieser Auszeichnung würdigt die Gewerkschaft herausragende Verdienste um die Arbeitnehmervertretung und den langjährigen Einsatz für die Interessen der Beschäftigten.</p>
<p><strong>Seit 1969 für die Gewerkschaft engagiert</strong></p>
<p>Die gewerkschaftliche Laufbahn von Manfred Schmitt begann bereits im Juni 1969. Seitdem engagiert er sich für die Belange seiner Kollegen und ist im Bezirksverband Mainfranken aktiv.</p>
<p>Über Jahrzehnte hinweg setzte sich Schmitt sowohl auf betrieblicher als auch auf gewerkschaftlicher Ebene ehrenamtlich für Arbeitnehmerrechte ein.</p>
<p>Seine langjährige Tätigkeit und sein persönlicher Einsatz waren für die IG BAU ausschlaggebend, ihm die Hans-Böckler-Medaille zu verleihen.</p>
<p><strong>IG BAU-Bundesvorsitzender würdigt außergewöhnlichen Einsatz</strong></p>
<p>Bei der Verleihung hob Carsten Burckhardt, Bundesvorsitzender der IG BAU, die Verdienste des Geehrten hervor.</p>
<p>„Manfred Schmitt hat über Jahrzehnte hinweg durch sein ehrenamtliches Engagement auf betrieblicher und gewerkschaftlicher Ebene und seinen Einsatz für die Belange der Beschäftigten herausragende Verdienste für die Gesellschaft und die Gewerkschaft geleistet“, erklärte Burckhardt in seiner Ehrungsrede.</p>
<p>Besonders betonte der Bundesvorsitzende die persönliche Verbundenheit Schmitts mit der Gewerkschaft und seinen Kollegen.</p>
<p>„Das ehrenamtliche Engagement für seine Kolleginnen und Kollegen ist der Lebensinhalt von Manfred Schmitt. Sein außerordentliches Engagement für die IG BAU seit 57 Jahren verdient die höchste Anerkennung.“</p>
<p><strong>Hans-Böckler-Medaille würdigt besondere Verdienste</strong></p>
<p>Die Hans-Böckler-Medaille gehört zu den höchsten Ehrungen der deutschen Gewerkschaftsbewegung. Sie wird an Persönlichkeiten verliehen, die sich in besonderer Weise um die Gewerkschaften und die Interessen von Arbeitnehmern verdient gemacht haben.</p>
<p>Benannt ist die Auszeichnung nach Hans Böckler, dem ersten Vorsitzenden des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) nach dessen Gründung im Jahr 1949.</p>
<p>Die Medaille steht für langfristiges gewerkschaftliches Engagement, Solidarität und den Einsatz für die Rechte der Beschäftigten.</p>
<p>Mit der Verleihung an Manfred Schmitt würdigt die IG BAU einen Gewerkschafter aus Mainfranken, der sich über mehr als fünf Jahrzehnte ehrenamtlich für seine Kollegen eingesetzt hat.</p>
<p>Für den Bezirksverband Mainfranken ist die Auszeichnung zugleich eine besondere Anerkennung des gewerkschaftlichen Engagements in der Region.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Oberbürgermeister Ralf Hofmann besucht Econocom Remarketing in Schweinfurt</title>
		<link>https://schweinfurt-news.de/oberbuergermeister-ralf-hofmann-besucht-econocom-remarketing-in-schweinfurt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion Schweinfurt NEWS]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Oct 2026 18:23:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ort]]></category>
		<category><![CDATA[Schweinfurt]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://schweinfurt-news.de/?p=10178</guid>

					<description><![CDATA[OB Ralf Hofmann besucht Econocom Remarketing in Schweinfurt. Das Unternehmen bereitet jährlich 120.000 IT-Geräte auf und setzt auf Nachhaltigkeit und Wachstum.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Oberbürgermeister Ralf Hofmann hat gemeinsam mit Wirtschafts- und Finanzreferentin Dr. Anna-Barbara Keck sowie Markus Holle, Leiter der städtischen Wirtschaftsförderung, die Econocom Remarketing GmbH in Schweinfurt besucht. Im Mittelpunkt des Unternehmensbesuchs standen die aktuelle Geschäftsentwicklung, die Zukunftsperspektiven des Standorts und die zunehmende Bedeutung der Wiederaufbereitung gebrauchter IT-Geräte.</p>
<p>Die beiden Geschäftsführer Marco Kuhn und Christoph Bläser empfingen die Vertreter der Stadt und informierten über die wirtschaftliche Entwicklung sowie die Einbindung des früher unter dem Namen bb-net media GmbH bekannten Unternehmens in die international tätige Econocom-Gruppe.</p>
<p><strong>Schweinfurter Unternehmen bereitet jährlich 120.000 IT-Geräte auf</strong></p>
<p>Econocom Remarketing hat sich auf die professionelle Wiederaufbereitung und Vermarktung gebrauchter IT-Hardware spezialisiert. Am Standort Schweinfurt werden jährlich rund 120.000 Geräte bearbeitet, die überwiegend aus ausgelaufenen Leasingverträgen stammen.</p>
<p>Die gebrauchten Computer, Laptops, Tablets und Monitore werden angekauft, technisch geprüft, aufbereitet und anschließend wieder vermarktet. Im Mittelpunkt stehen insbesondere Laptops. Geräte der höchsten Qualitätskategorie erhalten das unternehmenseigene Siegel „ecotech“.</p>
<p>Darüber hinaus gehört Econocom Remarketing zu den von Microsoft autorisierten Refurbishern. Damit ist das Schweinfurter Unternehmen Teil eines ausgewählten Kreises von Betrieben, die gebrauchte IT-Geräte im Rahmen eines entsprechenden Microsoft-Programms wiederaufbereiten.</p>
<p><strong>Aus bb-net media wird Econocom Remarketing</strong></p>
<p>Eine wesentliche Veränderung in der Unternehmensentwicklung erfolgte im Januar 2025. Seitdem ist die europäische Econocom-Gruppe mit 80 Prozent an dem Schweinfurter Unternehmen beteiligt.</p>
<p>Seit Juli 2026 tritt der Standort unter dem Namen Econocom Remarketing GmbH auf. Die Umfirmierung macht die Zugehörigkeit zur internationalen Unternehmensgruppe auch nach außen sichtbar.</p>
<p>Durch die Einbindung in den Konzern eröffnen sich neue Möglichkeiten für die weitere Entwicklung. Gleichzeitig bleibt die langjährige Erfahrung des Schweinfurter Betriebs in der Wiederaufbereitung gebrauchter IT-Hardware erhalten.</p>
<p><strong>Geschäftsführer bekennen sich zum Wirtschaftsstandort Schweinfurt</strong></p>
<p>Im Gespräch mit den Vertretern der Stadt betonten die beiden Geschäftsführer Marco Kuhn und Christoph Bläser die Bedeutung des regionalen Standorts und der Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung.</p>
<p>„Wir schätzen den engen Austausch mit der Stadt Schweinfurt und bekennen uns klar zum Standort. Gerade in herausfordernden Zeiten gilt es, gemeinsam Verantwortung zu übernehmen, Chancen zu nutzen und unseren Beitrag für eine nachhaltige Zukunft zu leisten“, erklärten die Geschäftsführer.</p>
<p>Neben den wirtschaftlichen Perspektiven wurden auch die Rahmenbedingungen für Unternehmen in Schweinfurt und die Bedeutung nachhaltiger Geschäftsmodelle diskutiert.</p>
<p><strong>Oberbürgermeister sieht Verbindung von Wirtschaft und Nachhaltigkeit</strong></p>
<p>Oberbürgermeister Ralf Hofmann würdigte bei seinem Besuch insbesondere die Verbindung von Digitalisierung, wirtschaftlicher Entwicklung und Ressourcenschonung.</p>
<p>„Econocom Remarketing zeigt beispielhaft, wie sich wirtschaftliche Stärke, Digitalisierung und Nachhaltigkeit miteinander verbinden lassen. Die Wiederaufbereitung von IT-Geräten leistet einen wichtigen Beitrag zur Kreislaufwirtschaft und stärkt zugleich den Wirtschaftsstandort Schweinfurt“, erklärte Hofmann.</p>
<p>Auch Wirtschafts- und Finanzreferentin Dr. Anna-Barbara Keck sieht in der Entwicklung des Unternehmens Chancen für den Standort. Der Wandel von bb-net zu Econocom Remarketing zeige, wie regionale Unternehmen von internationalen Partnerschaften profitieren können.</p>
<p><strong>Wiederaufbereitung von IT-Geräten schont Ressourcen</strong></p>
<p>Die professionelle Wiederaufbereitung gebrauchter Computer und anderer IT-Geräte, das sogenannte IT-Refurbishment, ist ein Bestandteil der Kreislaufwirtschaft.</p>
<p>Durch die technische Überprüfung, Instandsetzung und erneute Vermarktung können Geräte länger genutzt werden. Das kann den Bedarf an neu produzierter Hardware reduzieren und dazu beitragen, Rohstoffe und Ressourcen einzusparen.</p>
<p>Mit jährlich rund 120.000 bearbeiteten Geräten ist die</p>
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		<title>Handwerkskammer Unterfranken richtet Ombudsstelle gegen Bürokratie ein</title>
		<link>https://schweinfurt-news.de/handwerkskammer-unterfranken-richtet-ombudsstelle-gegen-buerokratie-ein/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Redaktion Schweinfurt NEWS]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Oct 2026 04:48:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ort]]></category>
		<category><![CDATA[Unterfranken]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Handwerkskammer Unterfranken richtet eine Ombudsstelle ein. Klaus Walther unterstützt Betriebe bei Behördenproblemen und langwierigen Genehmigungen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p data-pm-slice="1 1 []"><strong>Neue Anlaufstelle unterstützt Handwerksbetriebe bei Behördenproblemen und langwierigen Genehmigungsverfahren – Klaus Walther übernimmt die Vermittlung</strong></p>
<p>Bürokratische Hürden, komplizierte Verwaltungsabläufe und langwierige Genehmigungsverfahren stellen viele Handwerksbetriebe vor Herausforderungen. Die Handwerkskammer für Unterfranken reagiert darauf mit der Einrichtung einer unabhängigen Ombudsstelle. Sie soll Unternehmen aus der gesamten Region, darunter auch aus Stadt und Landkreis Schweinfurt, bei Schwierigkeiten mit Behörden unterstützen und zwischen Betrieben und Verwaltung vermitteln.</p>
<p>Für diese Aufgabe hat die Handwerkskammer Klaus Walther gewonnen. Der langjährige Wirtschaftsförderer der Stadt Würzburg bringt fast 40 Jahre Verwaltungserfahrung mit.</p>
<p><strong>Vermittlung statt langwieriger Auseinandersetzungen</strong></p>
<p>Die neue Ombudsstelle soll als neutrale und vertrauliche Anlaufstelle dienen. Ziel ist es, Konflikte frühzeitig zu lösen, Verwaltungsverfahren zu vereinfachen und bestehende rechtliche Handlungsspielräume besser zu nutzen.</p>
<p>Dabei geht es ausdrücklich nicht darum, gesetzliche Vorschriften zu umgehen. Vielmehr sollen Schwierigkeiten bei deren praktischer Auslegung und Umsetzung gemeinsam mit den zuständigen Behörden geklärt werden.</p>
<p>„Bürokratische Auflagen und langwierige Genehmigungsverfahren sind für Handwerksbetriebe häufig mehr als ein Ärgernis. Sie binden Zeit, Geld und Personal und können dadurch zu handfesten Wettbewerbsnachteilen werden“, erklärt Ludwig Paul, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer für Unterfranken.</p>
<p>Mit der Ombudsstelle wolle die Kammer den Betrieben eine kompetente und vertrauenswürdige Anlaufstelle bieten, um im Dialog mit Behörden pragmatische Lösungen zu ermöglichen.</p>
<p><strong>Klaus Walther übernimmt die Aufgabe des Ombudsmanns</strong></p>
<p>Mit Klaus Walther setzt die Handwerkskammer auf einen erfahrenen Verwaltungsfachmann. Er war nahezu vier Jahrzehnte bei der Stadt Würzburg beschäftigt und leitete zuletzt den Fachbereich Wirtschaft, Wissenschaft und Standortmarketing, der direkt dem Oberbürgermeister zugeordnet war.</p>
<p>Walther kennt damit sowohl die Abläufe innerhalb der Verwaltung als auch die wirtschaftlichen Interessen von Unternehmen.</p>
<p>„Mir ist es wichtig, sachlich vorzugehen, die Fakten auf den Tisch zu bringen und mich mit ganzer Energie dafür einzusetzen, dass Dinge für die Betriebe und die Wirtschaft vorankommen“, beschreibt er seine neue Aufgabe.</p>
<p>Sein Ansatz setzt auf Zusammenarbeit statt Konfrontation. Betriebe und Behörden sollen gemeinsam nach Lösungen suchen, um Verfahren innerhalb der rechtlichen Möglichkeiten zu beschleunigen.</p>
<p><strong>Welche Unterstützung erhalten Handwerksbetriebe?</strong></p>
<p>Die Ombudsstelle bietet den Unternehmen verschiedene Unterstützungsmöglichkeiten:</p>
<ul>
<li><strong>Zentrale Anlaufstelle:</strong> Handwerksbetriebe können sich mit ihren Anliegen direkt an die Ombudsstelle wenden, ohne zunächst unterschiedliche behördliche Zuständigkeiten klären zu müssen.</li>
<li><strong>Vermittlung bei Konflikten:</strong> Bei Schwierigkeiten mit Behörden moderiert die Ombudsstelle Gespräche und unterstützt die Suche nach einvernehmlichen Lösungen.</li>
<li><strong>Vertrauliche Behandlung:</strong> Anliegen werden vertraulich behandelt. Auf Wunsch können sich Betriebe auch anonym an die Stelle wenden.</li>
<li><strong>Langfristige Verbesserungen:</strong> Wiederkehrende Probleme werden systematisch erfasst und an die Führung der Handwerkskammer weitergegeben. Dadurch sollen strukturelle Schwierigkeiten in Verwaltungsabläufen erkannt und Verbesserungen angestoßen werden.</li>
</ul>
<p>Gerade für kleinere Handwerksbetriebe, die häufig nicht über eigene Verwaltungs- oder Rechtsabteilungen verfügen, kann eine solche Vermittlungsstelle eine zusätzliche Unterstützung darstellen.</p>
<p><strong>Handwerkskammer will Wirtschaftsstandort stärken</strong></p>
<p>Die neue Ombudsstelle soll nicht nur bei einzelnen Problemen helfen. Langfristig möchte die Handwerkskammer auch die Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Verwaltung verbessern.</p>
<p>Michael Bissert, Präsident der Handwerkskammer für Unterfranken, sieht in der Besetzung mit Klaus Walther eine wichtige Grundlage für das Vorhaben.</p>
<p>Walther verfüge über umfassende Erfahrungen an der Schnittstelle zwischen Wirtschaft, Verwaltung und Politik. In seiner beruflichen Laufbahn habe er wiederholt unterschiedliche Interessen zusammengeführt und komplexe Projekte vorangebracht.</p>
<p>Ob und in welchem Umfang die Ombudsstelle tatsächlich zu kürzeren Genehmigungsverfahren führt, wird sich erst in der praktischen Arbeit zeigen. Eigene behördliche Entscheidungsbefugnisse werden ihr in der Mitteilung nicht zugeschrieben.</p>
<p>Mit der Einrichtung verfolgt die Handwerkskammer das Ziel, bürokratische Belastungen für ihre Mitgliedsbetriebe zu reduzieren und die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Unterfranken nachhaltig zu verbessern.</p>
<p><strong>Weitere Informationen</strong></p>
<p>Handwerkskammer für Unterfranken</p>
<p>Internet: <a href="http://www.hwk-ufr.de/" rel="nofollow noopener" target="_blank">www.hwk-ufr.de</a></p>
<p><em>Quelle: Pressemitteilung der Handwerkskammer für Unterfranken</em></p>
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