Insgesamt fünf junge Talente, die ihre Ausbildung in unterfränkischen Handwerksbetrieben absolviert haben, zählen in diesem Jahr zu den besten Nachwuchskräften Deutschlands. Bei der Deutschen Meisterschaft im Handwerk (DMH) wurden sie auf Bundesebene mit Spitzenplatzierungen geehrt. Die Auszeichnungen wurden am Freitag, 5. Dezember 2025, in Frankfurt am Main im Rahmen eines Festakts überreicht.
Die Deutsche Meisterschaft im Handwerk gilt als Europas größter Berufswettbewerb. Rund 3.000 junge Handwerkerinnen und Handwerker stellten sich auch 2025 der Herausforderung, in ihrem jeweiligen Gewerk zu den Besten des Landes zu gehören. Fünf Teilnehmende aus Unterfranken schafften es auf das Siegerpodest – ein Erfolg, der die hohe Ausbildungsqualität der regionalen Betriebe unterstreicht.
„Unsere Bundessiegerinnen und Bundessieger repräsentieren die stolze Zukunft des unterfränkischen Handwerks. Sie haben Einsatzwillen, Leistung und Leidenschaft für ihren Beruf gezeigt und stehen zurecht ganz oben auf dem Siegerpodest“, betonte Michael Bissert, Präsident der Handwerkskammer für Unterfranken.
Die unterfränkischen Bundessiegerinnen und Bundessieger 2025
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Dennis Kreher, 1. Bundessieger im Beruf Feinwerkmechaniker/in, Fachrichtung Zerspanungstechnik, ausgebildet bei Reuter Technologie GmbH in Mömbris
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Hannes Wirsing, 1. Bundessieger im Beruf Kraftfahrzeugmechatroniker/in, ausgebildet bei Autohaus Hölzer GmbH in Bad Königshofen
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Luzia Meier, 1. Bundessiegerin im Beruf Maler/in und Lackierer/in, Fachrichtung Kirchenmalerei und Denkmalpflege, ausgebildet bei Fuchs Denkmalpflege GmbH in Eisingen
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Mika Turnage, 2. Bundessieger im Beruf Anlagenmechaniker/in für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik, ausgebildet bei Jürgen Brönner in Gräfendorf
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Leif Deuse, 3. Bundessieger im Beruf Büchsenmacher/in, ausgebildet bei Frankonia Handels GmbH & Co. KG in Rottendorf
„Die Erfolge unserer Bundessieger sind auch Erfolge für ihre Ausbildungsbetriebe. Ihr Engagement ist ein wichtiger Beitrag zur Qualität und Zukunft der dualen Ausbildung im Handwerk“, so Bissert weiter.
Festakt in Frankfurt am Main
Im feierlichen Rahmen würdigte unter anderem Jörg Dittrich, Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH), die Leistungen des Handwerksnachwuchses: „Sie alle haben mehr gewonnen als eine Auszeichnung. Sie haben erlebt, dass Durchhaltevermögen und Leidenschaft zum Erfolg führen und Verantwortung für sich und Ihr Gewerk übernommen.“
Die Deutsche Meisterschaft im Handwerk fand 2025 bereits zum 74. Mal statt. Der Wettbewerb wird mehrstufig ausgetragen – von Innungs- und Kammerebene über die Landes- bis hin zur Bundesebene. Insgesamt setzten sich 292 junge Handwerkerinnen und Handwerker auf Bundesebene gegen mehr als 3.000 Teilnehmende durch.
