Spieler der Mighty Dogs Schweinfurt jubeln im Icedome nach Tor im Playoff-Halbfinale gegen die Landsberg Riverkings.
Großer Jubel bei den Mighty Dogs Schweinfurt: Nach einem starken Schlussdrittel ziehen die Dogs mit einem 6:2-Sieg gegen Landsberg ins Finale der Bayernliga ein. Foto: Tanja Waldmann

Icedome explodiert: Mighty Dogs feiern Finaleinzug mit 6:2 gegen Landsberg

Schweinfurt -

Der Icedome bebte am Sonntagabend: Vor ausverkauften Rängen und einer elektrisierenden Atmosphäre haben die Mighty Dogs Schweinfurt das entscheidende Halbfinalspiel gegen die HC Landsberg Riverkings mit 6:2 gewonnen und damit den Einzug ins Finale um die bayerische Meisterschaft perfekt gemacht.

Schon vor dem ersten Bully war klar, dass dieses Spiel alles bieten würde, was Eishockeyfans lieben: Emotionen, Härte, Tempo und Dramatik. Beide Mannschaften starteten mit hoher Intensität in die Partie.

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Im ersten Drittel setzten die Mighty Dogs früh ein Zeichen. Nachdem Tomas Cermak den ersten gefährlichen Abschluss abgegeben hatte, erspielte sich Schweinfurt wenig später ein Powerplay. Die Riverkings verteidigten zunächst aufmerksam, doch beim nächsten Überzahlspiel schlugen die Hausherren zu. Nach nur 16 Sekunden legte Dzerods Alksnis an der blauen Linie quer auf Cermak, der mit einem wuchtigen Schlagschuss unhaltbar zum 1:0 in den Winkel traf.

Die Partie blieb anschließend hart umkämpft. Schweinfurt musste sogar eine doppelte Unterzahl überstehen, verteidigte jedoch mit großem Einsatz. Mehrere kleinere Auseinandersetzungen sorgten zusätzlich für hitzige Stimmung auf dem Eis.

Im zweiten Drittel erhöhten beide Teams nochmals das Tempo. Schweinfurt hatte zunächst gute Möglichkeiten, unter anderem durch Petr Pohl nach einem Scheibengewinn von Arturs Homjakovs. Doch Landsbergs Torhüter Majher hielt seine Mannschaft mit starken Paraden im Spiel.

Zur Mitte des Drittels gelang den Gästen schließlich der 1:1-Ausgleich durch Lukas Heß. Kurz vor der zweiten Pause folgte sogar der Rückschlag für Schweinfurt: Thomas Callaghan traf zum 1:2, mit dem es in die Kabine ging.

Doch im Schlussdrittel zeigten die Mighty Dogs ihre ganze Stärke – und ihre Moral.

Nur wenige Minuten nach Wiederbeginn bediente Homjakovs im Slot Nils Melchior, der eiskalt zum 2:2 ausglich. Der Icedome war nun endgültig wach. Kurz darauf setzte sich Konstantin Melnikow energisch an der Bande durch und legte hinter dem Tor auf Alex Asmus zurück, der per Direktabnahme zur 3:2-Führung traf.

Die Entscheidung fiel wenig später in Unterzahl. Nach einem schnellen Konter erzielte Josef Dana das 4:2 – gleichzeitig der erste Unterzahltreffer der Mighty Dogs in dieser Bayernligasaison.

Die Riverkings versuchten nochmals alles, doch die Schweinfurter Defensive stand sicher. Stattdessen sorgte erneut ein Konter für Ekstase im Icedome: Arturs Homjakovs erhöhte auf 5:2.

Als Landsberg anschließend Torhüter Majher für einen zusätzlichen Feldspieler vom Eis nahm, setzte Nils Melchiormit seinem zweiten Treffer des Abends ins leere Tor den Schlusspunkt zum 6:2.

Kurz vor dem Ende kam es noch zu einer Auseinandersetzung zwischen Pavel Bares und Thomas Callaghan, die beiden eine 5-plus-Spieldauerstrafe einbrachte. Bares wird damit im ersten Finalspiel fehlen.

Nach der Schlusssirene kannte der Jubel im Icedome keine Grenzen. Spieler und Fans feierten gemeinsam den Finaleinzug, während auch die mitgereisten Landsberger Anhänger ihre Mannschaft für eine starke Serie würdigten.

Nun beginnt die entscheidende Phase der Saison: Die Mighty Dogs stehen erstmals seit vielen Jahren wieder im Finale der Bayernliga.

Die Finalserie startet am kommenden Freitag um 20 Uhr in Königsbrunn. Spiel zwei folgt am Sonntag, 22. März, um 18 Uhr im Schweinfurter Icedome – dann hoffen die Mighty Dogs erneut auf lautstarke Unterstützung ihrer Fans.

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