19. Juni 2024

Nach Feuer in einem Reihenmittelhaus – Erste Erkenntnisse zur Brandursache

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WERNECK, OT ETTLEBEN, LKR. SCHWEINFURT – Nach einem Feuer in einem Wohnhaus konnten am Donnerstag Brandfahnder der Kripo Schweinfurt erstmals den Brandort besichtigen. Die bisherigen Ermittlungsergebnisse begründen den Verdacht einer vorsätzlichen Brandlegung durch einen Mitbewohner. Der Mann befindet sich auf Antrag der Staatsanwaltschaft in Untersuchungshaft. 

Wie bereits berichtet, ist am späten Mittwochabend in einem Reihenmittelhaus ein Feuer ausgebrochen. Der Brand konnte dank einer Vielzahl von Einsatzkräften der Feuerwehr rasch unter Kontrolle gebracht werden, sodass die Flammen auf die angrenzenden Gebäude nicht übergriffen. Am Donnerstag konnten die Brandfahnder der Kriminalpolizei Schweinfurt dann erstmals den Brandort betreten und sich ein Bild machen. Nach den bisherigen Ermittlungen besteht der Verdacht, dass ein Bewohner des Hauses im Dachstuhl das Feuer gelegt hat.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Schweinfurt wurde der Tatverdächtige am Samstagvormittag dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Dieser erließ einen Untersuchungshaftbefehl wegen des dringenden Tatverdachts der schweren Brandstiftung. Der Mann befindet sich inzwischen in einer Justizvollzugsanstalt.

Die Kripo Schweinfurt ermittelt unterdessen weiter in enger Abstimmung Staatsanwaltschaft insbesondere zu den Hintergründen der Brandlegung.