19. Juni 2024

Willkommen 2024 – Bilanz der unterfränkischen Polizei zur Silvesternacht

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Unterfranken – Überwiegend friedlich und mit ausgelassenen Feiern ist Unterfranken in das neue Jahr gestartet. Rund 110 Einsätze mit direktem Bezug zu den Feierlichkeiten hat die Polizei Unterfranken in der gesamten Silvesternacht bewältigt, damit die Bürgerinnen und Bürger sicher ins neue Jahr feiern konnten. Die unterfränkische Polizei wünscht allen ein gutes neues Jahr 2024!

Kleinere Brände, Ruhestörungen und Streitigkeiten – 110 Einsätze mit Silvesterbezug

Die unterfränkische Polizei war wie jedes Jahr verstärkt im Einsatz, um der gewohnt arbeitsintensiven Silvesternacht gerecht zu werden. Insbesondere an den Orten und Plätzen, an denen sich üblicherweise viele Menschen aufhalten, wurde durch eine offen wahrnehmbare Polizeipräsenz für Sicherheit gesorgt. Hierbei war es auch in diesem Jahr das Ziel, den Bürgerinnen und Bürgern einen sicheren Start ins neue Jahr zu ermöglichen. 

In ganz Unterfranken mussten die Streifen insbesondere in den Stunden nach Mitternacht rund 110 Einsätze mit direktem Bezug zu den Silvester-Feierlichkeiten und damit deutlich weniger als im Vorjahr mit noch 308 Einsätzen bewältigen. Hierbei kam es erfreulicherweise – abgesehen von einem schweren Landfriedensbruch in Marktheidenfeld – lediglich zu kleineren Bränden, Ruhestörungen und Streitigkeiten.

In der Gesamtzahl aller Einsätze lag die Silvesternacht mit 390 über dem Niveau von 2023, bei dem es insgesamt zu 345 Einsätzen gekommen war.

Brände in der Silvesternacht

Gegen 18:50 Uhr wurde der Integrierten Leitstelle von Feuerwehr und Rettungsdienst ein Brand in einem Wohnhaus im „Wurmerich“ in Nüdlingen gemeldet. Die örtlichen Feuerwehrern aus Nüdlingen, Haard, Münnerstadt, Winkels und Bad Kissingen waren schnell vor Ort und konnte das Feuer unter Kontrolle bringen. Zwei Bewohner erlitten eine Rauchgasvergiftung und mussten durch den Rettungsdienst behandelt werden. Nach ersten Erkenntnissen war ein auf dem Herd vergessener Fonduetopf ursächlich für den Brand. Die weiteren Ermittlungen werden durch die Kripo Schweinfurt geführt.

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Gegen 02.00 Uhr wurde in Schweinfurt über die Integrierte Leitstelle ein Kanalbrand gemeldet. Bei anschließender Überprüfung von Feuerwehr und Polizei wurde festgestellt, wie aus mehreren Kanalschächten nahe der Fachhochschule Rauchschwaden drangen. Die Örtlichkeit musste durch die Einsatzkräfte zunächst großräumig abgesperrt werden. Aus unbekannter Ursache fingen die Rohre in der Kanalisation unterirdisch das Brennen an. Weiterhin sackten Teile des Erdreiches und des nebenliegenden Gehweges ab und mussten abgesichert werden. Derzeit sind das Ausmaß und die Schadenshöhe noch unklar. 

In ganz Unterfranken mussten Feuerwehr und Polizei immer wieder zu kleineren, häufig durch Feuerwerk ausgelösten Bränden ausrücken. Neben Bäumen oder Straßenlaternen wurden meist Mülltonnen beschädigt.