24. Mai 2024

Bescheidübergabe an Würzburger Stiftung Umweltenergierecht für institutionelle Förderung

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Forschungsarbeiten im Bereich nachhaltige Energieversorgung

Würzburg – In dieser Woche wurde der Würzburger Stiftung Umweltenergierecht durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klima der Bescheid über eine institutionelle Förderung übergeben. Die Mittel wurden bereits im Haushalt für das Jahr 2022 bereitgestellt, können aber erst jetzt genutzt werden.

Die Würzburger Forschungseinrichtung, die sich seit 2011 mit den rechtlichen Fragen der Energiewende und des Klimaschutzes befasst, wird mit den Geldern ihre wertvolle Arbeit zu mehr Klimaschutz und eine erfolgreiche Energiewende fortsetzen und erweitern können.

„Der Blick auf die energie- und klimapolitischen Diskussionen der letzten Monate brauchen wir dringend einer Versachlichung der Debatte. Die Transformation etwa der Wärmeversorgung gelingt nur mit und nicht gegen die Menschen. Die Stiftung Umweltenergierecht kann mit ihrem Sachverstand einen wichtigen Beitrag dazu leisten“, kommentieren der Würzburger Bundestagsabgeordnete Paul Lehrieder und die umweltpolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und Klimaexpertin Anja Weisgerber die Förderung.

„Bei der Stiftung Umweltenergierecht sind die Bundesmittel gut investiert. Es wäre jedoch wünschenswert gewesen, wenn es bei der Bescheidübergabe nicht zu einer Verzögerung von gut zwei Jahren gekommen wäre. Wie die Wirtschaft in Deutschland erwartet auch die Forschung zurecht Verlässlichkeit seitens der Politik und Planbarkeit bei Fördermaßnahmen. Die Bundesregierung sorgt leider für große Verunsicherung auf allen Seiten“, so die Umweltpolitikerin Weisgerber.

„Wir stehen vor großen Herausforderungen, gerade auch in den Städten und Gemeinden. Die Kommunale Wärmeplanung etwa wird uns in den kommenden Jahren intensiv beschäftigen. Wie auch beim Gebäudeenergiegesetz hat die Bundesregierung hier die Gesetzgebung übers Knie gebrochen. Vom Sachverstand von Einrichtungen wie der Stiftung Umweltenergierecht sollte bei solch grundlegenden Entscheidungen mehr Gebrauch gemacht werden“, stellt Paul Lehrieder klar.