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Nachrichten aus Schweinfurt und Umgebung

Schaeffler FAG Stiftung zeichnet Arbeiten von Schülerinnen und Schülern aus

Schaeffler FAG Stiftung zeichnet Arbeiten von Schülerinnen und Schülern aus
Platz 1 und damit 1.500 Euro für besondere Förderung der MINT-Fächer an das Jack-Steinberger-Gymnasium Bad Kissingen: Dr. Florian Treisch (Seminarleiter), Tim Grundmann (Seminarteilnehmer), Elias Albert (Seminarteilnehmer), Peter Schuster (Geschäftsführer Schaeffler FAG Stiftung), Markus Arneth (Direktor)

Die Schaeffler FAG Stiftung hat erneut die Arbeiten von Schülerinnen und Schülerinnen an bayerischen Gymnasien ausgezeichnet. Die Stiftung unterstützt Schulen, die sich im besonderen Maße dafür einsetzen, bei jungen Menschen Begeisterung für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT-Fächer) zu wecken.

Mit einem Preisgeld in Höhe von insgesamt 3.000 Euro wurden vier Projekte an drei Gymnasien in Bad Kissingen, Höchstadt an der Aisch und Würzburg ausgezeichnet. Das Jack-Steinberger-Gymnasium in Bad Kissingen sicherte sich für das Projekt „Die Vermessung der Welt“ den ersten Preis in Höhe von 1.500 Euro.

Bandbreite an Projekten

„Die durchdachten und engagiert umgesetzten Projekte und die große Bandbreite der Ideen haben uns auch in diesem Jahr wieder sehr begeistert“, sagt Andreas Hamann, Leiter Personal Europa bei der Schaeffler Gruppe und Vorsitzender des Stiftungsvorstands der Schaeffler FAG Stiftung. „Das Tüfteln, die Arbeit an technischen Lösungen für unterschiedlichste Herausforderungen von heute und morgen – wir sind überzeugt, hier die Ingenieurinnen und Ingenieure der Zukunft zu fördern“, so Hamann.

Wetterballon und vollautomatisches Müllsortiersystem
Ziel des mit Platz 1 ausgezeichneten Seminars „Die Vermessung der Welt“ am Jack-Steinberger-Gymnasium in Bad Kissingen war es, einen Teil der Welt zu vermessen: die Atmosphäre über der Kleinstadt in Unterfranken. Dies gelang mit einem Wetterballon, der bis in die Stratosphäre aufsteigen kann. Die Schülerinnen und Schüler entwickelten dafür auch eine Sonde mit Sensoren, die Höhe, Temperatur, Druck, Flugbahn, CO2-Gehalt, Strahlenbelastung, Luftfeuchtigkeit, und Magnetfeldstärke messen kann.

Eine bessere Ausnutzung der Wertstoffe, die im Alltag oft unsortiert weggeworfen werden, stand beim Gymnasium Höchstadt an der Aisch im Fokus (geteilter Platz 2, 500 Euro). Hier entstand das vollautomatische Müllsortiersystem „BetterBin“. Der Mülleimer erkennt per Fotoanalyse, ob das eingeworfene Abfallstück Papier, Plastik oder Restmüll ist, fährt es zum entsprechenden Korb und lässt es hineinfallen. Die Schülerinnen und Schüler konstruierten die elektrischen und mechanischen Elemente und programmierten das System, welches per Machine Learning nach und nach immer genauer arbeitet.

„Smart Board Bot“ digitalisiert Inhalte für nicht anwesende Schüler
Ebenfalls aus Höchstadt kommt die Idee des „Smart Board Bots“, einer günstigen Whiteboard-Alternative (ebenfalls 500 Euro). Das gebaute Board kann Hefteinträge digitalisieren sowie Graphen, Landkarten oder beliebige Kontrastbilder zeichnen. Das im Unterricht Behandelte soll somit mit nicht anwesenden Schülerinnen und Schülern geteilt oder in zukünftigen Unterrichtsstunden wieder aufgerufen werden können.

Das Dag-Hammarskjöld-Gymnasium Würzburg wurde für ein interdisziplinäres Forscherprojekt ausgezeichnet und erhielt ebenfalls 500 Euro. Ausgesuchte Themen aus dem MINT-Bereich wurden vertieft behandelt und Exkursionen durchgeführt. Dabei ging es unter anderem ins Mathematiklabor der Julius-Maximilians-Universität Würzburg und zum Planetenweg der Stadt Würzburg. 

Schaeffler FAG Stiftung als Motor für Wissenstransfer

Seit ihrer Gründung im Jahr 1983 hat die Stiftung mehr als eine Million Euro an Fördergeldern ausgeschüttet. Vor 20 Jahren wurde neben der Hochschul- und Wissenschaftsförderung zusätzlich die „schulische Förderung“ ins Leben gerufen. Hierbei zeichnet die Stiftung naturwissenschaftlich-technische Projekte an Schulen aus. 

„Die Stiftung ist Motor für Wissen, Wissenstransfer und die Entwicklung von Potenzialen. Sie ist Ausdruck gelebter unternehmerischer und gesellschaftlicher Verantwortung“, erklärt Andreas Hamann.