Mighty Dogs Schweinfurt gegen TEV Miesbach im Icedome: Szene aus Spiel drei der Viertelfinalserie vor 1.347 Zuschauern.
Spielszene im Icedome: Die Mighty Dogs Schweinfurt setzten sich in Spiel drei der Viertelfinalserie gegen den TEV Miesbach mit 2:1 durch. Foto: Verein

Schweinfurt – 1.347 Fans, ein spätes Tor: Mighty Dogs schlagen Miesbach

Schweinfurt -

Nachdem der TEV Miesbach die Viertelfinalserie am vergangenen Sonntag in der Overtime ausgleichen konnte, stand am Freitagabend, 13. Februar, Spiel drei zwischen den Schweinfurter Mighty Dogs und den Oberbayern an. Die Gäste mussten dabei auf Reto Schüpping und Felix Feuerreiter verzichten, während die Mighty Dogs weiterhin ohne Petr Pohl und Kevin Heckenberger antreten mussten.

Vor dem ersten Bully wurde es im Icedome emotional: Der sportliche Leiter Gerald Zettner ehrte den langjährigen Nachwuchstrainer Yuri Peregudov, der über 23 Jahre die Nachwuchsarbeit im Schweinfurter Eishockey entscheidend geprägt hat. Zu diesem Anlass waren auch zwei ehemalige Schützlinge in Schweinfurt zu Gast: Dominik Bokk (Kölner Haie) und Dennis Lobach (Löwen Frankfurt), beide aktuell in der DEL aktiv.

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Wie schon in den ersten beiden Spielen entwickelte sich auch die dritte Begegnung zu einer Partie auf hohem Niveau – geprägt von disziplinierter Defensivarbeit und starken Torhüterleistungen. Die erste größere Möglichkeit hatten Josef Dana und Arturs Homjakovs, doch TEV-Schlussmann Timon Ewert war zur Stelle. Miesbach gestaltete die Anfangsphase diesmal ausgeglichener, ohne jedoch zu klaren Abschlüssen zu kommen. Ab der zehnten Minute setzten die Mighty Dogs wieder mehr offensive Akzente, doch auch ein gefährlicher Konter von Tomas Cermak kurz vor der ersten Pause blieb ohne Torerfolg.

Miesbach geht in Führung – Schweinfurt antwortet

Im zweiten Drittel kamen die Mighty Dogs druckvoll aus der Kabine, doch nach knapp vier Minuten schlug Miesbach eiskalt zu. Patrick Asselin nahm vor Leon Pöhlmann die Sicht, während Sihling von der blauen Linie abzog. Asselin fälschte den Schuss unhaltbar zum 0:1 ab (23:21).

Kurz darauf musste Stefan Kuhn nach einem harten Check an der Bande die erste Strafzeit des Abends verbüßen. Das Schweinfurter Powerplay belohnte sich zwar erst mit Ablauf der Strafe, doch der Ausgleich war verdient: Lukas Krumpe schoss von der blauen Linie, Ewert ließ den Puck prallen und Konstantin Melnikow verwertete den Abpraller zum 1:1 (28:17).

Wenig später musste Grabmaier nach einem harten Check gegen Alexander Diel für fünf Minuten vom Eis, doch diesmal blieb das Schweinfurter Überzahlspiel ohne Ertrag. Auch der TEV konnte eine späte Überzahlsituation vor der zweiten Pause nicht nutzen, sodass es mit einem 1:1 in das Schlussdrittel ging.

Asmus sorgt spät für den Sieg

Im letzten Abschnitt übernahm Schweinfurt zunehmend die Spielkontrolle, während Miesbach seltener im Angriffsdrittel festgesetzt werden konnte. Beide Teams ließen weitere Powerplay-Gelegenheiten ungenutzt, ehe wenige Minuten vor Schluss der Icedome explodierte: Nach einer intensiven Druckphase traf Kapitän Alex Asmus zur 2:1-Führung (56:32).

Nur Sekunden nach Wiederanpfiff hatte Melnikow sogar das 3:1 auf der Kelle, doch der Puck wollte nicht über die Linie. In den Schlussminuten nahm TEV-Trainer Dusan Frosch den Torhüter zugunsten eines zusätzlichen Feldspielers vom Eis. Die Mighty Dogs verteidigten konzentriert und brachten den Vorsprung über die Zeit. Mit dem 2:1-Erfolg sicherte sich Schweinfurt die 2:1-Serienführung.

Am Sonntag, 15. Februar, geht die Serie um 18 Uhr weiter. Die Mighty Dogs haben dann die Chance, die Führung auszubauen und das Heimspiel am Faschingsdienstag, 17. Februar, möglicherweise zu einem Entscheidungsspiel zu machen.


Statistik

Tore:
0:1 (23:21) Asselin (Sihling, Merl)
1:1 (28:17) Melnikow (Asmus, Dana)
2:1 (56:32) Asmus (Melnikow, Donins)

Strafen: Schweinfurt 4 Min. // Miesbach 4 Min. + 5 Min. Grabmaier
Zuschauer: 1.347

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