Ein folgenschwerer Lkw-Unfall hat sich am Samstag, 17. Oktober 2026, gegen 9:15 Uhr auf der Autobahn A7 bei Oberthulba ereignet. Ein Tankwagen, der ohne Ladung unterwegs war, kam in Fahrtrichtung Kassel nach rechts von der Fahrbahn ab.
Das schwere Fahrzeug durchbrach anschließend die Leitplanke und kam auf der unterhalb der Autobahn verlaufenden Staatsstraße zum Liegen.
69-jähriger Fahrer mit Rettungshubschrauber in Klinik geflogen
Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei war der Lkw allein am Unfall beteiligt. Andere Verkehrsteilnehmer hatten beobachtet, wie der Tankwagen von der Fahrbahn abkam.
Bei dem Unfall wurde der 69-jährige deutsche Berufskraftfahrer schwer verletzt.
Aufgrund seiner Verletzungen musste der Mann mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen werden.
Weitere Personen wurden nach Angaben der Polizei nicht verletzt.
A7 nach Unfall zeitweise vollständig gesperrt
Polizei und Rettungskräfte waren nach dem Unfall schnell am Einsatzort. Die Autobahn musste zunächst vollständig gesperrt werden.
Bereits rund zehn Minuten nach dem Unfall konnte der Verkehr jedoch einspurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden.
Deutlich länger dauerten die Einschränkungen auf der Staatsstraße, auf der der Tankwagen zum Liegen gekommen war.
Tankwagen erleidet Totalschaden – rund 100.000 Euro Schaden
Der Lkw wurde bei dem Unfall so schwer beschädigt, dass nach Angaben der Polizei ein wirtschaftlicher Totalschaden entstand.
Die Gesamtschadenshöhe wird derzeit auf rund 100.000 Euro geschätzt.
Für die Bergung des schweren Fahrzeugs waren aufwendige Maßnahmen erforderlich. Der Tankwagen musste abgeschleppt werden.
Aufgrund der Bergungsarbeiten sollte die betroffene Staatsstraße bis in den Samstagnachmittag hinein gesperrt bleiben.
Verkehrspolizei Schweinfurt-Werneck ermittelt zur Unfallursache
Wie es dazu kommen konnte, dass der 69-Jährige mit seinem Tankwagen von der Autobahn abkam, ist bislang ungeklärt.
Die Verkehrspolizeiinspektion Schweinfurt-Werneck hat die Ermittlungen zur genauen Unfallursache übernommen.
Fest steht nach bisherigen Erkenntnissen lediglich, dass keine weiteren Fahrzeuge an dem Unfall beteiligt waren.
Die Ermittlungen dauern an.
