22. April 2024

GEGEN CRAILSHEIM SOLL DER SECHSTE HEIMSIEG IN SERIE HER

FOTO: dieLICHTBUILDER
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Basketball – Noch 14 Spiele, acht davon in der tectake ARENA, warten in der Hauptrunde der easyCredit BBL auf die Würzburg Baskets: Nach der zweiwöchigen Pokal- und Länderspielpause wollen Headcoach Sasa Filipovski und seine Schützlinge den sechsten Heimsieg in Folge einfahren und ihren Platz im oberen Drittel der Tabelle weiter festigen.

Die Baskets gehen als Favorit in das Heimspiel am Freitagabend, denn am 22. Spieltag sind die HAKRO Merlins Crailsheim in der voraussichtlich wieder restlos ausverkauften Würzburger Turnhölle zu Gast. Die Gäste stecken als Tabellenvorletzter mitten drin im Abstiegskampf und konnten auswärts erst einen Sieg verbuchen. Sprungball ist am Freitag um 20 Uhr, das Heimspiel wird präsentiert von der Würzburger Versorgungs- und Verkehrs-GmbH (WVV) als „Sponsor of the Day“.

Die Würzburg Baskets haben zwölf ihrer letzten fünfzehn Spiele gewonnen und sich dadurch als Überraschungsteam der Liga in den Playoff-Plätzen der Tabelle festgesetzt. Auswärts haben sie zusammen mit den NINERS Chemnitz die beste Bilanz der Liga (8 Siege und 3 Niederlagen), und zuletzt durften sich nacheinander Vechta, Bonn, Oldenburg, Berlin und Bamberg von der Heimstärke der Unterfranken überzeugen.

Aufgrund ihrer Erfahrungen im Hinspiel kurz vor Weihnachten, als die Unterfranken in der Arena Hohenlohe gegen kämpferische Merlins ein Comeback im Schlussviertel brauchten, um am Ende knapp mit 98:96 zu gewinnen, werden sie die Gäste trotz der Ausgangslage auf keinen Fall unterschätzen: „Crailsheim hat viele erfahrene Spieler und auch jede Menge Talent in der Offensive. Sie sind sehr unberechenbar, wir müssen wie im Hinspiel wieder das Unerwartete erwarten“, sagt Co-Trainer Dejan Mihevc: „Es wird ein schwieriges Spiel. Wir müssen voll konzentriert sein und vor allem in der Verteidigung unsere beste Leistung abrufen.“

Nachdem es in der letzten Saison mit zwölf Erfolgen am Ende noch für Platz 13 und den souveränen Klassenerhalt reichte, müssen die Merlins in der laufenden Spielzeit als Tabellenvorletzter mit nur vier Siegen aus 21 Partien ernsthaft um den Liga-Verbleib bangen. Ein Grund dafür ist die schwächste Auswärtsbilanz der Liga: In elf Auswärtsspielen gelang nur ein einziger Sieg. Der war allerdings immens wichtig, denn am 2. Februar gewann Crailsheim das Kellerduell in Tübingen mit 96:85 und holte sich dadurch den direkten Vergleich gegen einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf.

Beste Punktesammler der Crailsheimer, die als einziges Team der Liga im Schnitt weniger als 80 Punkte pro Spiel erzielen, sind vier US-Amerikaner und ein EuroLeague-erfahrener Franzose: Der 31-jährige Leo Westermann, der im Hinspiel wegen einer Verletzung fehlte, erzielt 10,6 Punkte und verteilt 4,1 Korbvorlagen pro Spiel. Merlins-Topscorer ist sein Spielmacher-Kollege Brandon Childress (13,4 Punkte), der in der zweiten Hälfte der vergangenen Saison an der Seite von Otis Livingston II in Bayreuth spielte, nachdem Livingston von Crailsheim nach Oberfranken gewechselt war.

Ebenfalls zweistellig scoren die beiden Small Forwards James Murray-Boyles und Keandre Cook, die vor zwei Monaten auf ihrer Position Konkurrenz vom ältesten Spieler der easyCredit BBL bekommen haben: Tremmell Darden feierte Mitte Dezember seinen 42. Geburtstag und soll mit seiner großen Erfahrung im Abstiegskampf helfen.

Das Hinspiel, in dem Zac Seljaas 6,4 Sekunden vor Schluss die entscheidenden Freiwürfe mit gebrochener Hand versenkte, war der vierte Würzburger Sieg in Folge gegen Crailsheim. In der Gesamtbilanz liegen die Würzburg Baskets mit zehn Siegen aus dreizehn Begegnungen klar vorne, in der tectake ARENA gab es bei sechs Duellen mit den Merlins nur eine Niederlage.

Bis Mitte Mai folgen sieben weitere Heimspiele für die Würzburg Baskets: Bis Ende März sind die BG Göttingen (13. März, 20 Uhr), die Veolia Towers Hamburg (17. März, 15:30 Uhr) und die Tigers Tübingen (30. März, 20 Uhr) in der tectake ARENA zu Gast.

Für die letzten vier Heimspiele gegen den FC Bayern München, die ROSTOCK SEAWOLVES, den SYNTAINICS MBC und die MLP Academics Heidelberg gibt es ab dem kommenden Montag bis zum 22. März eine Mini-Dauerkarte unter dem Motto „Road to Playoffs“ im Onlineshop. Erwerber des Vierfach-Tickets sparen sich nicht nur den Topspiel-Zuschlag für das Heimduell gegen Pokalsieger FC Bayern München, sondern sichern sich damit gleichzeitig eine Reservierung ihrer Plätze für alle Play-In- und Playoff-Heimspiele sowie ein Vorkaufsrecht für ein Saisonticket für die Saison 2024/2025.