16. Juni 2024

STARKE MORAL SICHERT DEN ERSTEN HEIMSIEG 2024

In einem torreichen und lange umkämpften Spiel sichern sich die Mighty Dogs gegen die Devils Ulm/Neu-Ulm den ersten Heimsieg, Foto: MD
In einem torreichen und lange umkämpften Spiel sichern sich die Mighty Dogs gegen die Devils Ulm/Neu-Ulm den ersten Heimsieg, Foto: MD
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Eishockey – In einem torreichen und lange umkämpften Spiel sichern sich die Mighty Dogs gegen die Devils Ulm/Neu-Ulm den ersten Heimsieg im Jahr 2024 nach Penalty schießen und halten damit 2 von 3 möglichen Punkten im Icedome. Nach verdienter Führung legte Ulm in der Mitte des Spiels zu und konnte sich von einem 3:1 bis zu einem 3:5 nach vorne arbeiten. Im letzten Drittel kämpften sich die Schweinfurter mit 3 Treffern in 5 Minuten wieder in Führung, mussten vor Ende der regulären Spielzeit aber den Ausgleich hinnehmen, so dass das Spiel nach torloser Overtime im Shootout entschieden wurde.

Erster Heimsieg im Jahr 2024 nach Penalty schießen

Das erste Drittel startete nach dem Geschmack der Schweinfurter Fans: Ein früher Treffer, sauber herausgespielt von Alex Asmus und Marcel Grüner, konnte von Kevin Heckenberger zur 1:0 Führung genutzt werden. Kurz darauf jubelten dann allerdings schon die Devils, denn Rodrigues nutzte ein zu langes Zögern von Roßberg eiskalt aus und luchste die Scheibe ins Netz. Einige Minuten später, Schweinfurt erstmals an diesem Abend im Powerplay, musste der Ulmer Schlussmann David Heckenberger erneut hinter sich greifen, denn Kevin Marquardt versenkte mit einem gut platzierten Handgelenksschuss von der blauen Linie zum 2:1. Die Devils ließen sich dadurch jedoch nicht verunsichern und hielten sich phasenweise lange im Schweinfurter Defensivdrittel auf, konnten die Abwehr jedoch nicht überwinden und erzielten keinen Treffer – im Gegenzug brachte Tomas Cermak die Schweinfurter Fans kurz vor Ende des Drittels nochmals zum Jubeln, als er im Angriff den Puck trotz guter Abwehrarbeit von Ulm nicht verloren gab, sie sich zurückkämpfte und zum 3:1 Pausenstand in den Kasten der Devils feuerte.

Im zweiten Drittel waren die Ulmer die stärkere Mannschaft

Im zweiten Drittel kehrten die Ulmer als die stärkere Mannschaft aufs Eis zurück. In ihrer ersten Überzahl des Spiels konnten die Gäste sich den Anschlusstreffer zum 3:2 erarbeiten, auch wenn Roßberg zuvor mehrmals als guter Rückhalt zu glänzen wusste wurde er am Ende von Dominik Synek überwunden, der einen Schuss in Richtung des Slots schickte, wo der Puck ins kurze Eck des Schweinfurter Tors abgefälscht wurde. Zur Mitte des Drittels entstand durch guten Druck der Devils ein Tumult vor dem Tor von Roßberg, der den dritten Anlauf dann schließlich nicht mehr verhindern konnte, als Klingler das Spielgerät zum 3:3 mit einem Gewaltschuss in die Maschen katapultierte. Anschließend überstanden die Mighty Dogs zweimal eine Unterzahl, mussten sich jedoch nach einem Puckverlust im Angriff einem Alleingang von Valentin Dér geschlagen geben, der die Gäste damit erstmals an diesem Abend in Führung brachte.

In doppelter Unterzahl

Denkbar ungünstig starteten die Dogs ins letzte Drittel der regulären Spielzeit, denn man handelte sich kurz aufeinander folgend zwei Strafzeiten ein und musste so in doppelter Unterzahl agieren. Dies ließen die Devils nicht ungestraft, denn in der 43. Minute spielten sich Rodrigues und Podesva die Scheibe mehrmals hinter Roßbergs Tor hin und her, bis ersterer sich ein Herz fasste und in einer schnellen Bewegung den Puck am kurzen Eck zwischen Pfosten und Schoner hindurch zur 3:5 Führung einschob. Die Antwort folgte jedoch keine zwei Minuten später in Schweinfurter Überzahl, als Sean Fischer Kevin Heckenberger bediente und dieser mit seinem zweiten Tor am Abend den Spielstand auf 4:5 verkürzte und damit gleichzeitig eine Aufholjagd einläutete. Zwei Minuten später konnte Fischer den Ausgleich erzielen, und weitere zwei Minuten später war es dann Alex Asmus, der sich für seinen starken Einsatz belohnte und die Mighty Dogs wieder mit 6:5 in Führung brachte. In der 56. Minute rettete Dominik Synek mit seinem zweiten Treffer des Abends die Gäste dann jedoch in die Overtime.

Beide Teams lieferten einen guten Kampf

In der Overtime lieferten sich beide Teams nochmal einen guten Kampf, jedoch war auch zu spüren, dass beide Mannschaften bedacht agierten und verhindern wollten, sich einen schnellen Konter einzufangen. Am Ende standen beide Teams ohne einen Treffer da, somit ging das Duell um den letzten verbleibenden Punkt ins Shootout.

Die folgenden Schützen traten zu einem Penalty an:

Rodrigues – gehalten von Roßberg

Cermak – gehalten von Heckenberger

Podesva – gehalten von Roßberg

Hood – Tor

Synek – vergeben

STATISTIK

Tore:

StandZeitTeamTorschütze1. Assist2. Assist
1:002:24ERVSGrüner M.Asmus A.
1:103:16VFEURodrigues S.
2:106:28ERVSMarquardt K. (5-4)Cermak T.Fischer S.
3:119:21ERVSCermak T.
3:223:01VFEUSynek D. (5-4)Klingler S.Rodrigues S.
3:329:38VFEUKlingler S.Prätz R.
3:438:37VFEUDér V.Tischendorf J.Danzer L.
3:542:03VFEURodrigues S. (5-3)Podešva M.Synek D.
4:543:46ERVSHeckenberger K. (5-4)Fischer S.
5:546:14ERVSFischer S.Asmus A.Esche L.
6:548:40ERVSAsmus A.Schlick M.Kleider L.
6:655:20VFEUSynek D.Klingler S.Heckenberger D.
7:665:00ERVSHood D. (PEN)

Strafen:

Schweinfurt 12 Min // Ulm/Neu-Ulm 12 Min

Zuschauer: 373