24. Mai 2024

Cheftrainer Marc Reitmaier wird den 1.FC Schweinfurt 05 am Saisonende verlassen

Foto: Jean-Marie Ullrich
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Fußball – Cheftrainer Marc Reitmaier wird den 1.FC Schweinfurt 05 am Saisonende verlassen. Dies ergaben die konstruktiven und offenen Gespräche in den letzten Wochen.
Marc Reitmaier, der zunächst als Co-Trainer beim FC 05 begann, hat die erste Mannschaft Ende Februar 2023 als Cheftrainer seines Vorgängers Christian Gmünder übernommen, als sich die Mannschaft unverhofft im Abstiegskampf wiederfand.
Mit einem fulminanten Schlussspurt mit 9 Siegen aus den letzten 13 Partien unter seiner Regie konnte letztlich noch der Klassenerhalt auf eine begeisternde Art und Weise gefeiert werden.

Bereits zu diesem Zeitpunkt stand fest, dass es im Sommer nach der Runde zum kompletten Umbruch und zur Umstellung auf Amateurstatus kommen wird. Marc hat sofort signalisiert für diesen neuen und schwierigen Weg zur Verfügung zu stehen.

Innerhalb kürzester Zeit stellte er sich mit dem sportlichen Leiter Andreas Brendler, der Herausforderung eine fast komplett neue Mannschaft (20 Abgänge, 20 Zugänge) aus überwiegend regionalen Spielern zusammen zu stellen und formte diese zu einer geschlossenen Einheit, die für begeisternden und leidenschaftlichen Fußball stand und steht.

Mit bereits stand jetzt 40 gesammelten Punkten steht die Mannschaft deutlich besser da, als es die Experten zu Beginn der Saison prognostiziert hatten. Mit viel Fleiß und Ehrgeiz hat Marc Reitmaier und das Team um die Mannschaft einen großen Anteil daran, dass dieser radikale Umbruch gemeistert werden konnte.

In den letzten Wochen stellte sich jedoch nach und nach mehr heraus, dass der eingeschlagene Weg der Schnüdel noch weiter und konsequenter ausgeführt werden muss. Marc Reitmaier hat für sich entschieden, dass er ab Sommer den Weg der Amateurisierung der Schnüdel nicht weiterforcieren möchte, da er es für seine Entwicklung als wichtig ansieht in einem Umfeld zu arbeiten, welches sich professionalisieren will. Der Austausch in dieser Hinsicht war immer konstruktiv, offen und nachvollziehbar, so dass am Ende alle Parteien den Entschluss gefasst haben die Zusammenarbeit im Sommer zu beenden.

Wir sind sicher, dass Marc und das gesamte Team alles daran setzen werden, die Runde weiterhin erfolgreich und bestmöglich zu beenden, damit der Umbruch sehr erfolgreich gelungen ist und somit weiter fortgesetzt werden kann.

Marc wünschen wir eine erfolgreiche Restrunde, weiterhin im sportlichen und privaten Umfeld nur das Beste und danken bis dahin für die geleistete Arbeit und den Einsatz für unsere Schnüdel.

Marc Reitmaier: „Ich möchte mich bei Markus Wolf für das in mich gesetzte Vertrauen bedanken. Darüber hinaus war die Zusammenarbeit mit Sportleiter Andreas Brendler stets konstruktiv und zielgerichtet. Mir wurde vom Verein am Ende der letzten Saison mitgeteilt, dass der Verein sich aufgrund von wirtschaftlichen Zwängen entprofessionaliseren muss. Diese Herausforderung wollte ich annehmen und die Schnüdel bei diesem schweren Prozess mit mir als sportliche Konstante begleiten. Aus meiner Sicht ist dieser Prozess nun erfolgreich abgeschlossen und ich übergebe meinem Nachfolger ein bestelltes Feld. Meine eigenen Ambitionen liegen allerdings darin mich professionalisieren zu wollen von daher ist in den letzten Monaten diese Entscheidung in mir gereift. Danke an mein Trainerteam, die Mitarbeiter der Geschäftsstelle , die treuen Fans des FC Schweinfurt 05 und vor allem aus ganzem Herzen meiner ehrgeizigen und charakterstarken Mannschaft . Jetzt heisst es in den letzten Wochen nochmal gemeinsam anpacken und die Saison bestmöglich abzuschließen.“

Markus Wolf (Geschäftsführer): „Wir bedauern den Abgang von Marc Reitmaier als Trainer. Ich möchte mich für sein Engagement für den FC Schweinfurt 05 bedanken. Marc hat einen großen Anteil daran, dass wir den Umbruch bisher so zielführend bestreiten konnten. Auch wenn sich die Wege trennen, ist er hier in Schweinfurt immer ein gern gesehener Gast und Teil der FC-Familie.“

Andreas Brendler (sportlicher Leiter): „Die letzten 14 Monate waren sehr ereignisreich und intensiv. Die Arbeit und der Austausch mit Marc waren immer äußerst offen, zielführend und sehr erfolgreich. In den letzten Wochen haben wir uns immer wieder konstruktiv mit dem weiteren Weg auseinandergesetzt. Ich danke Marc für all seinen Einsatz und wünsche ihm nach dieser Saison in allen Bereichen nur das Beste, ganz egal wohin sein Weg auch führen wird. So ist das Fußballgeschäft nun einmal. Jetzt gilt voller Fokus auf die restlichen Spiele und die weitere Planung, natürlich auch auf dem Trainerposten. Ich bin überzeugt davon, dass wir bereits jetzt unser angestrebtes Saisonziel erreicht haben und auch nächste Saison eine Mannschaft und ein Team außen herum haben, mit denen sich die Fans absolut identifizieren können und das wir mit den gegebenen Mitteln absolut überzeugen können.“