In der Werkstatt für behinderte Menschen Augsfeld, die zur Lebenshilfe Schweinfurt gehört, wurde ein besonderer Erfolg gefeiert.
Am Mittwoch, 11. März 2026, erhielten vier Teilnehmer des Berufsbildungsbereichs ihre Abschlusszertifikate. Emily Neumann, Nellie Griffioen, Roland Burger und Larissa Hager nahmen ihre Urkunden mit sichtbarem Stolz entgegen. Für sie beginnt nun ein neuer Lebensabschnitt: Sie wechseln in den Arbeitsbereich „Fertigung und Montage“ der Werkstatt.
Der Berufsbildungsbereich bereitet Menschen mit Behinderung gezielt auf das Arbeitsleben vor. Während der 27-monatigen Qualifizierung erwerben die Teilnehmer nicht nur fachliche Kenntnisse, sondern auch wichtige Schlüsselqualifikationen für den beruflichen Alltag. Dabei steht die individuelle Förderung im Mittelpunkt, um persönliche Stärken gezielt zu entwickeln.
Ein besonderer Bestandteil der Ausbildung ist das Kennenlernen verschiedener Werkstattbereiche. So können die Teilnehmer herausfinden, welcher Arbeitsplatz am besten zu ihren Fähigkeiten und Interessen passt.
Werkstattleiter Harald Waldhäuser würdigte die Leistungen der Absolventen: „Ihr habt in den letzten Monaten viel gelernt und sowohl beruflich als auch persönlich große Fortschritte gemacht.“
Die Werkstatt Augsfeld ist die zweitgrößte Einrichtung der Lebenshilfe Schweinfurt. Insgesamt arbeiten dort sowie am Standort Zell rund 320 Menschen mit und ohne Behinderung zusammen. Als Lohnfertiger bietet die Werkstatt ein breites Leistungsspektrum – von Montage- und Verpackungsarbeiten bis hin zu Maschinen- und Konfektionierungsdiensten. Ergänzt wird das Angebot durch eine eigene Schreinerei, die unter anderem Verpackungskisten für Maschinenbauteile herstellt.
Mit dem erfolgreichen Abschluss und dem Wechsel in den Arbeitsbereich beginnt für die Absolventen nun ein neuer Abschnitt – mit vielen Möglichkeiten zur weiteren Entwicklung.
