Oberbürgermeister Sebastian Remelé setzt mit einem Stoffdachs ein Zeichen für den Erhalt der Dachs-Produktion bei SenerTec in Schweinfurt
Ein Zeichen der Solidarität: Oberbürgermeister Sebastian Remelé zeigt in seinem Büro einen Stoffdachs als Symbol für den Erhalt der Dachs-Produktion und der Arbeitsplätze bei SenerTec in Schweinfurt. Foto: Kristina Dietz / Stadt Schweinfurt

„Wir brauchen den Dachs in Schweinfurt“ – OB Remelé kämpft für SenerTec-Standort

Schweinfurt -

Oberbürgermeister Sebastian Remelé setzt ein deutliches Zeichen für den Erhalt der Arbeitsplätze beim Schweinfurter Unternehmen SenerTec. Der Mutterkonzern BDR Thermea hatte öffentlich angekündigt, die Fertigstellung von Blockheizkraftwerken am Standort Schweinfurt im ersten Quartal 2026 einzustellen.

Künftig soll die Produktion im europäischen Fertigungsnetz erfolgen. Damit würde die sogenannte Dachs-Produktion, die Kraft-Wärme-Kopplungs-(KWK)-Produktlinie von SenerTec, in Schweinfurt enden. Die Ankündigung sorgt in der Region für große Besorgnis.

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„Eine Nachricht, die Schweinfurt in der ohnehin schwierigen Wirtschafts- und Finanzlage hart trifft“, erklärt Oberbürgermeister Remelé. „Der Erhalt der Arbeitsplätze ist in erster Linie für die Beschäftigten und ihre Familien von zentraler Bedeutung, aber auch für unsere Stadt als Wirtschaftsstandort.“

Der Oberbürgermeister betont, dass er in engem Austausch mit allen Beteiligten stehe und konstruktive Gespräche aktiv unterstütze. Ziel sei es, Perspektiven für den Standort und die Arbeitsplätze zu sichern. „Wir brauchen den Dachs in Schweinfurt“, so Remelé deutlich.

Industriearbeitsplätze und Ausbildung im Fokus

Neben den bestehenden Industriearbeitsplätzen ist dem Oberbürgermeister auch der Erhalt der Ausbildungsplätze bei SenerTec besonders wichtig. Industrie und qualifizierte Ausbildung seien zentrale Pfeiler für die wirtschaftliche Stabilität und Zukunftsfähigkeit der Stadt.

„Schweinfurt war, ist und soll auch in Zukunft ein starker Industriestandort mit hoher fachlicher Kompetenz, Innovationskraft und engagierten Beschäftigten sein und bleiben“, betont Remelé. Diese industrielle Kompetenz sei eine tragende Säule des wirtschaftlichen Erfolgs – nicht nur für die Stadt Schweinfurt, sondern für die gesamte Region.

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