29. Februar 2024

Globaler Elektronik-Riese unterstützt Hochschule mit Hörsaal-Sponsoring in Schweinfurt

Murata-Personalleiter Volker Gebhard (li.) und THWS-Präsident Prof. Dr. Dr. h. c. Robert Grebner enthüllen die Murata-Tafel im Rundbau (Foto: THWS/Eva Kaupp)
Murata-Personalleiter Volker Gebhard (li.) und THWS-Präsident Prof. Dr. Dr. h. c. Robert Grebner enthüllen die Murata-Tafel im Rundbau (Foto: THWS/Eva Kaupp)
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Würzburg/ Schweinfurt – Der Hörsaal 5.2.04 am Campus Ignaz Schön hat einen neuen Namen: Wer sich im zweiten Stock des Rundbaus umsieht, kann das Namensschild sowie eine große Tafel nicht übersehen – hier befindet sich der neu benannte „Murata Hörsaal“.

Zur Enthüllung begrüßte THWS-Präsident Prof. Dr. Dr. h. c. Robert Grebner den Personalleiter von Murata Europe, Volker Gebhard.

In Deutschland sei der Name Murata kaum bekannt, erläuterte Gebhard – auch wenn die Elektronikbauteile des global agierenden Konzerns überall zu finden seien. Schließlich gebe es in Deutschland nur rund 200 Mitarbeitende, die vor allem in Nürnberg ansässig seien, während sich der Großteil der insgesamt 80.000 Arbeitskräfte in Asien befinde. „In Japan, dem Herkunftsland des Firmengründers, kennt dagegen jedes Kind den Namen Murata.“

Um den Bekanntheitsgrad unter deutschen Hochschulabsolventinnen und -absolventen zu steigern, entschied sich die Firma dazu, einen Hörsaal in Schweinfurt zu sponsern. Zwar finde in Deutschland keine technische Entwicklung statt, doch auch im Vertrieb ingenieurwissenschaftlicher Abschluss von Studienabschlüsse in Elektrotechnik Wirtschaftsingenieurwesen seien hier besonders interessant.

Insgesamt suche Murata Europe Personal in vielen Bereichen – neben Vertrieb und Kundenservice auch in IT, Finanzen, Logistik und Personalwesen.

Für die THWS sei das Hörsaal-Sponsoring sehr wichtig, betonte Präsident Grebner. Er ist deshalb sehr dankbar, dass sich der Kanzler Stefan Hartmann hier um die organisatorischen Angelegenheiten kümmert. Der Rundbau sei ideal, um Studierende auf sich aufmerksam zu machen: „Denn an diesem Ort kommt man nicht vorbei!“ Im Anschluss wurde gemeinsam besprochen, welche Kooperationsmöglichkeiten es noch gebe. Das Unternehmen möchte zukünftig Projektarbeiten, Bachelor- und Master-Arbeiten sowie Praxissemester anbieten.

Eine Grundvoraussetzung seien gute Englischkenntnisse, betonte Personalleiter Gebhard. „Dann sind Sie hier genau am richtigen Fleck“, erklärte THWS-Präsident Grebner und wies auf die zweisprachigen Ingenieurstudiengänge in Schweinfurt sowie Studierende aus über 100 Nationen hin.