Anlässlich des Equal Pay Day am 27. Februar macht die Frauen-Union im Landkreis Schweinfurt erneut auf bestehende Lohnunterschiede zwischen Männern und Frauen aufmerksam. Nach aktuellen Berechnungen verdienen Frauen in Deutschland im Durchschnitt weiterhin rund 16 Prozent weniger als Männer.
Die Vorsitzende der Frauen-Union und Landtagsabgeordnete Martina Gießübel findet dazu klare Worte:
„Gleiche Arbeit muss endlich gleich bezahlt werden. Solange Frauen in Deutschland 16 Prozent weniger verdienen als Männer, ist der Equal Pay Day Mahnung und Auftrag zugleich. Es geht nicht um Symbolpolitik, sondern um Respekt, Fairness und die Anerkennung der Lebensleistung von Frauen.“
Konkrete Schritte zur Schließung der Lohnlücke gefordert
Die Frauen-Union im Landkreis Schweinfurt fordert konkrete politische Maßnahmen, um die bestehende Lohnlücke zu schließen. Dabei gehe es nicht nur um statistische Werte, sondern um reale Lebenssituationen von Frauen in allen gesellschaftlichen Bereichen.
Gießübel betont:
„Wir müssen da ansetzen, wo Frauen jeden Tag Verantwortung übernehmen – in Familien, in Betrieben, in sozialen Berufen und in der Wirtschaft insgesamt. Gute Politik schafft Rahmenbedingungen, die Leistung belohnen statt benachteiligen. Für uns als CSU gehört dazu auch, Familien zu stärken, berufliche Entwicklung zu erleichtern und echte Wahlfreiheit zu ermöglichen.“
Equal Pay Day als gesellschaftlicher Auftrag
Für die Frauen-Union ist der Equal Pay Day nicht nur ein symbolischer Termin, sondern ein politischer Handlungsauftrag. Ziel sei es, gesellschaftlich wie politisch weiter Druck zu machen, um langfristig faire Bezahlung sicherzustellen.
„Bayern lebt von starken Frauen. Deshalb müssen wir dafür sorgen, dass ihre Arbeit – ob im Labor, im Klassenzimmer, im Handwerksbetrieb oder in der Pflege – wertgeschätzt und fair vergütet wird. Nur so bleibt unsere Gesellschaft gerecht, stark und zusammenhaltend“, so Gießübel abschließend.
Der Equal Pay Day markiert symbolisch den Tag, bis zu dem Frauen rechnerisch über den Jahreswechsel hinaus arbeiten müssten, um auf das durchschnittliche Vorjahresgehalt von Männern zu kommen.