22 neue Einsatzkräfte für Unterfranken
Im Rahmen der bayernweiten Personalzuteilung im Herbst erhält das Polizeipräsidium Unterfranken 22 neue Einsatzkräfte. Zusätzlich kommen fünf Tarifbeschäftigte und drei Verwaltungsbeamte hinzu. Weitere Mitarbeiter wechseln durch Versetzungen aus anderen Polizeiverbänden nach Unterfranken. Insgesamt zählt das Präsidium damit 37 Neuzugänge.
Kirchner verwies bei der Begrüßung darauf, dass Polizeiarbeit nicht allein von den Beamtinnen und Beamten im Einsatz getragen werde. Auch Beschäftigte in Verwaltung, Technik und Service seien für die tägliche Arbeit der Polizei von Bedeutung.
„Erfolgreiche Polizeiarbeit ist immer Teamarbeit“, erklärte der Innenstaatssekretär. Hinter den Einsätzen stünden zahlreiche Beschäftigte, die dafür sorgten, dass die Polizei ihre Aufgaben erfüllen könne.
Innenministerium verweist auf Stellenzuwachs
Nach Angaben des Bayerischen Innenministeriums verfügt die Bayerische Polizei derzeit über mehr als 45.700 Stellen für sämtliche Beschäftigtengruppen. Das Polizeipräsidium Unterfranken habe von den Stellenmehrungen der vergangenen Jahre mit insgesamt 339 zusätzlichen Stellen profitiert.
Bereits bei der bayernweiten Personalzuteilung waren 612 neu ausgebildete Polizistinnen und Polizisten den verschiedenen Polizeiverbänden zugeteilt worden. Nach Abzug notwendiger Nachbesetzungen, beispielsweise aufgrund von Ruhestandsabgängen, bezifferte das Innenministerium das landesweite Personalplus auf rund 300 Polizeikräfte.
Kirchner hebt Projekte aus Unterfranken hervor
Bei der Veranstaltung verwies Kirchner außerdem auf verschiedene Projekte des Polizeipräsidiums Unterfranken. Dazu gehören gemeinsame Kontrollen beim Aktionstag „Drogen im Straßenverkehr“, bei denen auch über Präsidiums-, Länder- und Staatsgrenzen hinweg zusammengearbeitet wird.
Als weiteres Beispiel nannte er die Verkehrspräventionskampagne „AUGENBLICK – Ablenkung hat viele Gesichter“. Nach Einschätzung des Innenstaatssekretärs liefere die unterfränkische Polizei mit solchen Projekten Impulse für die Weiterentwicklung der Polizeiarbeit in Bayern.
