Die Präsentation findet in Kooperation mit der Kunsthalle Schweinfurt statt. Kuratorin Andrea Brandl führte bei der Vernissage in das Werk des Künstlers ein und erläuterte dessen besondere Bildsprache.
Keine Landschaften im klassischen Sinne
Richard Fuchs, Jahrgang 1972 und geboren in Gräfelfing bei München, schafft keine klassischen Landschaftsbilder. Stattdessen entwickelt er fantasievolle Bildräume, die reale und imaginäre Elemente miteinander verbinden.
Seine Arbeiten erinnern teilweise an lyrische Science-Fiction. Zu sehen sind unter anderem utopisch wirkende Stadtlandschaften, kraftvolle Naturdarstellungen und Räume, die eine beinahe transzendente Wirkung entfalten.
Dabei bleiben die Motive bewusst offen für unterschiedliche Interpretationen und Perspektiven.
Außergewöhnliche Materialien prägen die Werke
Eine Besonderheit ist die materielle Gestaltung der Bilder. Fuchs verwendet neben hochwertigen Pigmenten auch Sand, Mineralien, Vulkanasche und verschiedene Erden.
Hinzu kommen Edelmetalle wie Gold und Silber, Oxidationsprodukte sowie Edelsteine. Durch diese Kombination entstehen vielschichtige Oberflächen und Farbräume, die den Bildern eine besondere optische und haptische Wirkung verleihen.
Ausstellung bis Ende Dezember geöffnet
Die Ausstellung „Unentdeckte Welten“ ist noch bis zum 30. Dezember 2026 in der Sparkassengalerie Schweinfurt am Roßmarkt 5–9 zu sehen.
Die Galerie ist montags bis freitags von 9 bis 16.30 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.
Besucherinnen und Besucher können sich damit noch bis zum Jahresende selbst ein Bild von den Arbeiten Richard Fuchs‘ und seinen zwischen Realität und Fantasie angesiedelten Bildwelten machen.
