Mit insgesamt neun Medaillen ist die Karateabteilung der TG Schweinfurt von den International Chemnitz Karate Open zurückgekehrt. Hanna Rostiahai sorgte mit Gold für den größten Erfolg, während acht weitere Bronzemedaillen an Schweinfurter Karateka gingen.
Das Turnier war mit rund 1.200 Starts aus 95 Vereinen und neun Nationen stark besetzt. Ausgetragen wurden die Wettkämpfe in der Leichtathletikhalle des Sportforums Chemnitz.
Hanna Rostiahai gewinnt Gold
Besonders erfolgreich verlief das Turnier für Hanna Rostiahai. In der Leistungsklasse über 68 Kilogramm setzte sie sich gegen ihre Konkurrenz durch und gewann die Goldmedaille.
Zusätzlich trat sie in der offenen Klasse an und sicherte sich dort Bronze.
Daniel Eckerdt mit zwei Bronzemedaillen
Auch Daniel Eckerdt konnte zwei Medaillen mit nach Schweinfurt nehmen. Der 14-Jährige erreichte sowohl in der Altersklasse U16 bis 52 Kilogramm als auch in der offenen U16-Klasse jeweils den dritten Platz.
Für Eckerdt hatte das Turnier besondere Bedeutung. Die Wettkämpfe in Chemnitz waren einer der letzten Tests vor der Jugend-Weltmeisterschaft der World Karate Federation. Mitte Oktober soll er in Polen für das deutsche Nationalteam antreten.
Trainer Thomas Zatloukal zeigte sich mit der Leistung seines Nachwuchsathleten zufrieden. Eckerdt habe sich körperlich in guter Verfassung präsentiert und viele Trainingsinhalte im Wettkampf umsetzen können. Gleichzeitig habe das Turnier weitere Ansatzpunkte für die Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft aufgezeigt.
Die unmittelbare WM-Vorbereitung beginnt am 8. Oktober in Frankfurt am Main.
Weitere Medaillen für Schweinfurt
Auch mehrere weitere Starter der TG Schweinfurt erreichten in Chemnitz das Podest.
Lukas Pan gewann in der U14 über 55 Kilogramm Bronze. Rawan Khaled erreichte in der offenen Leistungsklasse ebenfalls den dritten Platz.
Patrick Janson sicherte sich gleich zwei Bronzemedaillen. Er wurde sowohl in der Masterklasse Ü30 bis 80 Kilogramm als auch in der Leistungsklasse bis 67 Kilogramm Dritter.
Im Teamwettbewerb der U12-Mädchen gingen Jingni Li, Hannah Landgraf und Fiona Zhou gemeinsam an den Start und holten ebenfalls Bronze.
Nura Amiri in der U16 und Astrid Wiegand in der U18 blieben diesmal ohne Medaille.
Trainer zieht positives Fazit
Trainer Thomas Zatloukal zeigte sich nach dem Turnier zufrieden mit der Entwicklung seiner Mannschaft.
„Wir können mit den Leistungen und Fortschritten unserer Kämpferinnen und Kämpfer in Chemnitz sehr zufrieden sein. Gleichzeitig haben wir wichtige Erkenntnisse für die kommenden Aufgaben gewonnen“, erklärte Zatloukal.
Für Daniel Eckerdt richtet sich der Blick nun vollständig auf die bevorstehende Jugend-Weltmeisterschaft. Dort wird er für das deutsche Nationalteam antreten.