Nahaufnahme eines Handgelenks in Handschellen, mit frei hängender zweiter Schelle.

Nach Raubdelikt Anfang August – Zwei Tatverdächtige in Untersuchungshaft

Lkr. Hassberge -

Anfang August wurde ein 22-jähriger Mann Opfer eines brutalen Raubüberfalls. Zwei Jugendliche bedrohten und attackierten ihn, flüchteten jedoch ohne Beute. Nun vermeldet die Kriminalpolizei in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Bamberg einen Ermittlungserfolg: Beide Tatverdächtigen sitzen in Untersuchungshaft.

Raubüberfall auf 22-Jährigen

Am Donnerstag, den 7. August, gegen 22:00 Uhr, befand sich der Geschädigte im Bereich eines Pausenhofs in der Hofheimer Straße. Plötzlich gingen ihn zwei junge Männer – ein zunächst Unbekannter und ein 16-Jähriger – körperlich an. Dabei sollen sowohl Pfefferspray als auch ein spitzer Gegenstand eingesetzt worden sein. Anschließend flüchteten die Täter ohne Beute. Der 22-Jährige erlitt schwere Verletzungen und musste in ein Krankenhaus gebracht werden.

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Schneller Fahndungserfolg

Unmittelbar nach der Tat leitete die Polizei Haßfurt mit Unterstützung umliegender Dienststellen eine intensive Fahndung ein. Bereits kurze Zeit später konnte ein 16-Jähriger aus einer Jugendgruppe heraus in der Breslauer Straße festgenommen werden.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bamberg wurde der Jugendliche am 8. August einem Ermittlungsrichter vorgeführt. Dieser erließ Untersuchungshaft wegen des dringenden Tatverdachts des schweren Raubes. Seitdem befindet sich der Tatverdächtige in einer Jugendjustizanstalt.

Zweiter Tatverdächtiger gefasst

Die weiteren Ermittlungen führten schließlich auch zum zweiten mutmaßlichen Täter. Gegen den ebenfalls 16-Jährigen erwirkte die Staatsanwaltschaft Bamberg einen Haftbefehl. Er konnte von der Kriminalpolizei festgenommen und einem Ermittlungsrichter vorgeführt werden. Auch dieser Jugendliche sitzt inzwischen in Untersuchungshaft.

Konsequente Ermittlungsarbeit

Dank der engen Zusammenarbeit von Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft konnte das schwere Raubdelikt zügig aufgeklärt werden. Beide Tatverdächtigen müssen sich nun in einem Strafverfahren verantworten.

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