Sanitäter transportieren eine verletzte Person auf einer Trage während der bayernweiten Übung ZusammenStark2025 in Geretsried.
Landesübung „ZusammenStark“ der Johanniter in Bayer in Zusammenarbeit mit dem THW und der Bundeswehr, Bildnachweis: Dominik Butzmann/Johanniter

Johanniter trainieren bei Landesübung „ZusammenStark2025“ mit Bundeswehr und THW

Würzburg-Schweinfurt -

Vom 3. bis 5. Oktober fand mit „ZusammenStark2025“ erstmals eine bayernweite Landesübung der Johanniter in Kooperation mit Bundeswehr und Technischem Hilfswerk (THW) statt. Auf dem Gelände der Staatlichen Feuerwehrschule Geretsried trainierten rund 400 Einsatzkräfte den Ernstfall – darunter auch rund 35 Johanniterinnen und Johanniter aus Unterfranken, die ihre Vielseitigkeit und Einsatzstärke eindrucksvoll unter Beweis stellten.

Einsatzkräfte versorgen verletzte Personen bei der Landesübung ZusammenStark2025 auf dem Gelände der Feuerwehrschule Geretsried
Betreuung und Versorgung der verletzten Person en bei der Land esübung im Bevölkerungsschutz der
Johanniter in Bayern, Bildnachweis: Dominik Butzmann/Johanniter

Neue Herausforderungen im Bevölkerungsschutz

Die sicherheitspolitische Lage in Europa hat sich durch Krieg, Cyberangriffe und gezielte Störungen deutlich verändert. „Daher müssen sich auch die Johanniter möglichen neuen Herausforderungen stellen“, erklärt Alexander Hameder, zuständig für den Bevölkerungsschutz im Landesverband Bayern. Ziel der Großübung war es, wertvolle Erfahrungen für den Ernstfall zu sammeln, um im Spannungs- oder Verteidigungsfall optimal helfen zu können.

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Geübt wurden unter anderem die Versorgung und Verlegung von Verwundeten, die per Zug eintreffen. „Die Johanniter sind als Hilfsorganisation im Spannungs- und Verteidigungsfall für solche Aufgaben mit zuständig“, so Hameder. Die Ergebnisse der Übung werden systematisch ausgewertet und fließen in künftige Reformprozesse ein.

Unterfranken stark vertreten

Der Regionalverband Unterfranken war mit rund 35 Einsatzkräften beteiligt. Das Team stellte die Hälfte der Führungsgruppe der medizinischen Task Force (MTF) und unterstützte mit einem Gerätewagen aus Schweinfurt die Behandlungsstelle.

Auch die realistische Unfalldarstellung (RuD) aus Schweinfurt war mit zehn Personen vor Ort und sorgte für realitätsnahe Einsatzszenarien. Zusätzlich stellten sie die Einsatzleitung für den Bereitstellungsraum 250 und arbeiteten mit ihrer Schnelleinsatzgruppe Technik und Sicherheit an der Infrastruktur.

Zwei Helfende aus Unterfranken unterstützten zudem die psychosoziale Notfallversorgung für Einsatzkräfte (PSNV-E).

Lob für Engagement

Thomas Witzel, Landesbereitschaftsleiter und Teil der Veranstaltungsleitung, zeigte sich beeindruckt vom Einsatz seines Teams:

„Ich bin stolz auf unsere unterfränkischen Einsatzkräfte, die bei ‚ZusammenStark‘ gezeigt haben, was verantwortungsvolles Handeln und Einsatzbereitschaft bedeuten. Sie bringen nicht nur Erfahrung und Können ein, sondern auch die Haltung, die unseren Bevölkerungsschutz in Bayern stark macht.“

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