Schokoladenpfeffer wird in der Küche immer beliebter – nicht nur wegen seiner besonderen Form, sondern vor allem wegen seines einzigartigen Geschmacks. Anders als herkömmlicher Pfeffer bildet er keine runden Körner, sondern kleine, längliche Stangen. Damit zählt er zu den sogenannten Lang- oder Stangenpfeffern und wird auch als „kleiner Stangenpfeffer“ bezeichnet.
Die Pflanzen wachsen vor allem in Indien und Nepal, teilweise sogar wild. Die Ernte erfolgt überwiegend von Hand, anschließend werden die Stangen schonend getrocknet.
„Im Geschmack zeigt Schokoladenpfeffer zunächst eine süßlich-scharfe, warme Würze, die sich später zu einer feinen Kakao- oder Röstnote entwickelt“, erklärt Sabine Hülsmann, Ernährungsexpertin bei der Verbraucherzentrale Bayern. „Diese außergewöhnliche Aromatik macht ihn zu einem vielseitigen Gewürz.“
Schokoladenpfeffer passt besonders gut zu Süßspeisen, Schokolade und Früchten, kann aber auch dunklem Fleisch, Wild oder kräftigen Saucen eine besondere Note verleihen.
Wie wird Schokoladenpfeffer verwendet?
Da er beim Kochen schnell einen Teil seines Aromas verliert, sollte Schokoladenpfeffer erst kurz vor dem Servierenzugegeben werden. Die Stangen werden dafür frisch über das Gericht gerieben oder in einer Gewürzmühle gemahlen. So bleibt das feine Aroma bestmöglich erhalten.
