Gelungener Start ins neue Jahr für die Mighty Dogs Schweinfurt: Zum Auftakt ins Jahr 2026 setzten sich die Schweinfurter am Freitagabend im heimischen Icedome mit 2:1 gegen die Riverrats vom ESC Geretsried durch und verteidigten damit ihre Tabellenführung in der Eishockey-Bayernliga.
Bis auf Petr Pohl, der aufgrund einer leichten Unterkörperverletzung vorsorglich geschont wurde, konnte das Trainerteam um Headcoach Sergej Waßmiller auf den vollständigen Kader zurückgreifen. Die Gastgeber übernahmen im ersten Drittel früh die Kontrolle, mussten jedoch bereits in der zweiten Spielminute einen ersten Schreckmoment überstehen. Nach einem Konter der Gäste blieb ERV-Schlussmann Leon Pöhlmann jedoch aufmerksam und verhinderte den frühen Rückstand.

In der Folge machten vor allem die zahlreichen Strafzeiten der Gäste den Unterschied. Gleich sechsmal mussten die Riverrats im ersten Drittel auf die Strafbank. Das erste Powerplay nutzten die Mighty Dogs konsequent: Tomas Cermak hämmerte den Puck unhaltbar in den Winkel und brachte Schweinfurt mit 1:0 in Führung. Kurz nach Ablauf einer doppelten Überzahl folgte der nächste Treffer. Nach schöner Vorarbeit von Kevin Heckenberger und Lucas Kleider zog Lukas Krumpe von der blauen Linie ab – der flache Schuss rutschte unter den Schonern von Geretsrieds Torhüter Korbinian Sertl hindurch zum 2:0.
Mit einer Überzahl starteten die Mighty Dogs ins zweite Drittel, blieben diesmal jedoch ohne weiteren Torerfolg. Die Gäste präsentierten sich nun deutlich stabiler und gestalteten die Partie ausgeglichener. In der 27. Minute musste Pöhlmann gegen den frei auftauchenden Ondrej Horvath erneut sein Können zeigen, ehe Geretsried wenig später doch zum Anschlusstreffer kam. Florian Strobl verkürzte nach einem sauber ausgespielten Angriff auf 2:1. Trotz einer Schweinfurter Strafzeit hielt das Unterzahlspiel der Hausherren stand, sodass es mit der knappen Führung in die zweite Pause ging.
Auch im Schlussdrittel blieb die Partie umkämpft. Mehrfach verpassten die Mighty Dogs die Vorentscheidung, unter anderem scheiterten sie am stark reagierenden Sertl oder am Lattenkreuz. In der Schlussphase setzte Geretsried alles auf eine Karte, nahm den Torhüter vom Eis und agierte durch eine Schweinfurter Strafzeit sogar in doppelter Überzahl. Am Ergebnis änderte sich jedoch nichts mehr: Die Mighty Dogs brachten den 2:1-Erfolg über die Zeit und blieben auch zum Jahresbeginn ungeschlagen.
Am Sonntag, 4. Januar, sind die Schweinfurter beim EHC Waldkraiburg gefordert (Anpfiff 17:15 Uhr). Der Einsatz von Arturs Homjakovs, der gegen Geretsried einen Puck ins Gesicht bekam, entscheidet sich kurzfristig. Das nächste Heimspiel steigt am Sonntag, 11. Januar, um 18 Uhr im Icedome. Dann kommt es gegen den EHC Königsbrunn zum Spitzenspiel.
Statistik
Tore:
1:0 (06:46) Cermak (5:4) – Alksnis, Homjakovs
2:0 (14:44) Krumpe (5:4) – Kleider, Heckenberger
2:1 (29:15) Strobl – Fissekis
Strafen: Schweinfurt 10 Min. / Geretsried 16 Min.
Zuschauer: 1.308 (+169 bei SpradeTV)