Holger Merz überreicht Thomas Lindörfer und Florian Biber die Ernennungsurkunden zum Krisenmanager beim BRK Schweinfurt
Ein Moment großer Verantwortung: BRK-Kreisvorsitzender Holger Merz (Mitte) überreicht Thomas Lindörfer (links) und Florian Biber die Ernennungsurkunden zum Krisenmanager und stellvertretenden Krisenmanager. Mit diesem Schritt stärkt der BRK-Kreisverband Schweinfurt seine Führungs- und Einsatzkraft. Foto: BRK

BRK-Kreisgeschäftsführer Thomas Lindörfer zum Krisenmanager berufen – Rettungsdienstleiter Florian Biber übernimmt Stellvertretung Der Kreisvorsitzende des Bayerischen Roten Kreuzes, Holger Merz, hat den BRK-Kreisgeschäftsführer Thomas Lindörfer offiziell zum Krisenmanager des Kreisverbandes Schweinfurt berufen. Unterstützt wird er dabei von Florian Biber, Leiter Rettungsdienst, der zum stellvertretenden Krisenmanager ernannt wurde. Beide übernehmen damit zentrale Führungsrollen zur organisatorischen und strategischen Bewältigung besonderer Lagen. Die Berufung erfolgt auf Grundlage der Krisenmanagement-Vorschrift (K‑Vorschrift) des Deutschen Roten Kreuzes, die die Aufgaben des Krisenmanagers klar definiert. Dazu zählen insbesondere der Aufbau und die Leitung eines Krisenstabs, die Analyse und Bewertung von Gefährdungslagen, die Sicherstellung der Einsatz- und Leistungsfähigkeit des Verbandes in außergewöhnlichen Situationen, die Koordination interner und externer Kommunikation sowie die Durchführung von Übungen zur Verbesserung der Krisenbewältigung. Zudem arbeitet der Krisenmanager eng mit Behörden und Partnerorganisationen wie Feuerwehr, Polizei und Katastrophenschutz zusammen. Vor dem Hintergrund der aktuellen internationalen Lage – geprägt von geopolitischen Spannungen, hybriden Bedrohungen, Cyberrisiken und extremen Wetterereignissen – gewinnt professionelles Krisenmanagement zunehmend an Bedeutung. Der BRK-Kreisverband Schweinfurt stärkt mit der Führungsstruktur seine Fähigkeit, auf komplexe Schadenslagen schnell, strukturiert und verlässlich reagieren zu können. Gleichzeitig setzt der Kreisverband ein deutliches Signal in Richtung Bevölkerungsschutz und Resilienzaufbau. Ziel ist es, die eigene Einsatzfähigkeit weiter zu erhöhen, die Zusammenarbeit mit kommunalen Partnern auszubauen und die Selbsthilfefähigkeit der Menschen in Stadt und Landkreis Schweinfurt nachhaltig zu fördern. Thomas Lindörfer betont: „Resilienz ist kein Zustand, sondern ein Prozess. Wir müssen als Hilfsorganisation, aber auch als Gesellschaft, widerstandsfähiger werden – strukturell, organisatorisch und persönlich.“ Sein Stellvertreter Florian Biber ergänzt: „Der Rettungsdienst ist oft der erste Ankerpunkt in Krisen. Durch klare Zuständigkeiten und vorausschauende Planung können wir unsere Region noch besser schützen.“ Mit der Ernennung von Lindörfer und Biber unterstreicht der BRK-Kreisverband Schweinfurt seine Verantwortung für die Sicherheit der Bevölkerung und stellt die Weichen für ein starkes, zukunftsfähiges Krisenmanagement in der Region.

Schweinfurt -

Der Kreisvorsitzende des Bayerischen Roten Kreuzes, Holger Merz, hat den BRK-Kreisgeschäftsführer Thomas Lindörfer offiziell zum Krisenmanager des Kreisverbandes Schweinfurt berufen. Zum stellvertretenden Krisenmanager wurde Florian Biber, Leiter Rettungsdienst, ernannt. Beide übernehmen damit zentrale Führungsaufgaben bei der organisatorischen und strategischen Bewältigung besonderer Lagen.

Die Berufung erfolgt auf Grundlage der Krisenmanagement-Vorschrift des Deutschen Roten Kreuzes. Diese regelt unter anderem den Aufbau und die Leitung eines Krisenstabs, die Analyse und Bewertung von Gefährdungslagen sowie die Sicherstellung der Einsatz- und Leistungsfähigkeit des Verbandes in außergewöhnlichen Situationen. Zu den Aufgaben gehören zudem die Koordination interner und externer Kommunikation, die Durchführung von Übungen zur Verbesserung der Krisenbewältigung sowie die enge Zusammenarbeit mit Behörden und Partnerorganisationen wie Feuerwehr, Polizei und Katastrophenschutz.

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Vor dem Hintergrund aktueller internationaler Entwicklungen – darunter geopolitische Spannungen, hybride Bedrohungen, Cyberrisiken und zunehmende Extremwetterereignisse – gewinnt professionelles Krisenmanagement weiter an Bedeutung. Mit der neuen Führungsstruktur stärkt der BRK-Kreisverband Schweinfurt seine Fähigkeit, auf komplexe Schadenslagen schnell, strukturiert und verlässlich reagieren zu können.

Gleichzeitig setzt der Kreisverband ein klares Zeichen für Bevölkerungsschutz und Resilienzaufbau. Ziel ist es, die eigene Einsatzfähigkeit weiter zu erhöhen, die Zusammenarbeit mit kommunalen Partnern auszubauen und die Selbsthilfefähigkeit der Menschen in Stadt und Landkreis Schweinfurt nachhaltig zu fördern.

„Resilienz ist kein Zustand, sondern ein Prozess. Wir müssen als Hilfsorganisation, aber auch als Gesellschaft, widerstandsfähiger werden – strukturell, organisatorisch und persönlich“, betont Thomas Lindörfer.

Sein Stellvertreter Florian Biber ergänzt: „Der Rettungsdienst ist oft der erste Ankerpunkt in Krisen. Durch klare Zuständigkeiten und vorausschauende Planung können wir unsere Region noch besser schützen.“

Mit der Ernennung von Lindörfer und Biber unterstreicht der BRK-Kreisverband Schweinfurt seine Verantwortung für die Sicherheit der Bevölkerung und stellt die Weichen für ein starkes, zukunftsfähiges Krisenmanagement in der Region.

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