Im Volkacher Hort gibt es Grund zur Freude: Durch eine Umbaumaßnahme wurde die Einrichtung um 15 Plätze erweitert und bietet nun insgesamt 150 Betreuungsplätze für Grundschulkinder. Die abgeschlossene Bestandserweiterung wurde in einer kleinen Feierstunde gemeinsam mit Stiftungsleitung, Bürgermeister, Erzieherteam, Elternbeirat und Stadträten gefeiert.
Die Stiftungsvorständin Sonja Eschenbacher (Stiftung der Dillinger Franziskanerinnen) stellte den Hort und die Gesamtmaßnahme vor und dankte allen Beteiligten für die gute Zusammenarbeit.

Neuer Mehrzweckraum und Sanierung des Speisesaals
Hort-Leiterin Inka Bäuerlein ging in ihrer Rede auf das neue Raumkonzept ein, das in Zusammenarbeit mit Architekt Tobias Thum und der Bauverwaltung umgesetzt wurde. Ein zentraler Baustein war die Schaffung eines neuen Mehrzweckraums: Dafür wurde der Speisesaal durch eine mobile Trennwand umgestaltet.
Der stark genutzte alte Speisesaal wurde zudem umfassend saniert. Besonders positiv fielen den Gästen die neue schallabsorbierende Akustikdecke sowie die freundliche Farbgestaltung auf. Zusätzlich wurde der Brandschutz im gesamten Gebäude verbessert.
Räume vergrößert und bessere Nutzungsmöglichkeiten geschaffen
Auch zwei Horträume – im Erdgeschoss und Obergeschoss – wurden vergrößert und erneuert. Für die zwölf Mitarbeitenden wurde im Erdgeschoss eine eigene Garderobe eingerichtet. Dadurch konnte das Besprechungszimmer besser genutzt werden und bietet künftig mehr Platz.
Bauzeit eingehalten – Kosten unter der Planung
Hort-Leiterin Inka Bäuerlein hob hervor, dass die Bauarbeiten trotz laufendem Hortbetrieb reibungslos verliefen. Die interne Kommunikation zwischen Architekt, Bauamt und allen Beteiligten sei sehr gut gewesen. Auch die Zusammenarbeit mit regionalen Baufirmen habe dazu beigetragen, dass die Maßnahme in der geplanten kurzen Bauzeit umgesetzt werden konnte – insbesondere in den Pfingstferien und Sommerferien 2025.
Volkachs Erster Bürgermeister Heiko Bäuerlein zeigte sich ebenfalls zufrieden: Der Umbau blieb nicht nur im Zeitplan, sondern auch unter der Kostenberechnung. Geplant waren rund 240.000 Euro, tatsächlich beliefen sich die Kosten auf etwa 230.000 Euro. Zudem erhält die Stadt eine Gesamtförderung von rund 175.000 Euro.
Damit sei es gelungen, mit einem überschaubaren Mitteleinsatz im bestehenden Gebäude zusätzliche Plätze zu schaffen. Der Bürgermeister betonte, dies sei „effizient, nachhaltig und ressourcenschonend“. Die Stiftung der Dillinger Franziskanerinnen sei dabei ein starker und erfahrener Partner. Der Hort sei in den vergangenen Jahrzehnten stetig gewachsen – von ursprünglich 36 Plätzen auf heute 150.