Der Betrieb der Mainfähren Fahr und Nordheim wird ab Montag, 23. Februar 2026, vorübergehend eingestellt. Grund ist die turnusmäßige Schiffsuntersuchung, die bei Fähren alle fünf Jahre vorgeschrieben ist. Voraussichtlich Anfang Aprilsoll der Fährbetrieb wieder aufgenommen werden.
Während Personenkraftwagen alle zwei Jahre zur Hauptuntersuchung müssen, wird der Zustand von Schiffen in deutlich größeren Abständen geprüft. Für die Untersuchung werden die Fähren in den kommenden Tagen mit einem Kran an Land gehoben. Ein nautischer Sachverständiger kontrolliert anschließend den kompletten Zustand der Schiffe.
Zuständig ist die Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt (GDWS) in Mainz. Die praktische Durchführung übernimmt das Dezernat Technische Schiffssicherheit, Außenstelle Mannheim.
Neben der Untersuchung wird die Zeit genutzt, um zusätzliche Wartungsarbeiten an beiden Fähren durchzuführen. Am Ende steht die Abnahme durch die zuständige Untersuchungskommission. Danach wird ein neues Fährzeugnis ausgestellt, das wiederum für fünf Jahre gültig ist.
