Der angekündigte Schneefall in der Nacht zum Donnerstag hat in Unterfranken für zahlreiche Einsätze von Polizei und Rettungskräften gesorgt. Auf verschneiten und teilweise rutschigen Straßen kam es am Morgen zu Verkehrsbehinderungen sowie mehreren Unfällen.
Nach Angaben der Polizei war sie bislang (Stand 09:00 Uhr) zu rund 70 Einsätzen unterwegs. Darunter fielen etwa 45 Unfälle. In den meisten Fällen blieb es glücklicherweise bei Sachschäden. Nach aktuellem Kenntnisstand wurde lediglich bei einem Unfall ein Verkehrsteilnehmer leicht verletzt.
Ein Schwerpunkt der Einsätze lag auf der A3 im Bereich zwischen Marktheidenfeld und Rohrbrunn. Dort sorgten insbesondere liegengebliebene Lkw für teils erhebliche Verkehrsbehinderungen.
Die unterfränkische Polizei appelliert in diesem Zusammenhang an alle Verkehrsteilnehmer, bei winterlichen Bedingungen besonders vorsichtig zu fahren. Dazu gehören vor allem eine angepasste Geschwindigkeit, ausreichend Abstand sowie vorausschauendes Fahren. Auch beim Lenken und Bremsen sei besondere Vorsicht geboten – insbesondere auf Brücken, in Waldstücken und vor Kreuzungen, wo sich Glätte oft zuerst bildet.
Zudem rät die Polizei dazu, nach Möglichkeit Hauptstraßen zu nutzen. Nebenstraßen und Schleichwege seien häufig später geräumt oder gestreut.
