Campingplatz mit Wohnmobil und Wohnwagen in der Natur – Saisonstart Camping Urlaub Deutschland
Zum Start der Campingsaison stehen Wohnmobil und Wohnwagen auf einem naturnahen Campingplatz – Camping bleibt weiterhin im Trend. Symbolfoto: KI-generiert

Start in die Campingsaison: So wird dein Urlaub stressfrei – ADAC warnt vor typischen Fehlern

Region -

Der Campingboom in Deutschland hält unvermindert an: Rund 15 Millionen Menschen verbringen ihren Urlaub inzwischen mit Wohnmobil oder Wohnwagen. Neben beliebten Reisezielen im Inland zieht es viele Camper auch nach Spanien, Kroatien oder Italien. Damit der Start in die Campingsaison reibungslos gelingt, gibt der ADAC Nordbayern wichtige Hinweise zu Fahrzeugwahl, Beladung und Reiseplanung.

Fahrzeugwahl: Führerschein und Gewicht entscheidend

Wer kein eigenes Wohnmobil besitzt, kann problemlos ein Fahrzeug mieten. Dabei ist jedoch das zulässige Gesamtgewicht entscheidend. Dieses ergibt sich aus Leergewicht plus Zuladung.

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Wichtig:

  • Führerschein vor 1999 → Fahrzeuge bis 7,5 Tonnen erlaubt
  • Führerschein nach 1999 → maximal 3,5 Tonnen

Ist das Fahrzeug überladen, drohen Bußgelder, Punkte in Flensburg oder sogar die Stilllegung.


Gewicht sparen: Weniger ist mehr

Ein häufiger Fehler ist eine zu schwere Beladung. Der ADAC empfiehlt deshalb:

  • Vorräte erst am Urlaubsort einkaufen
  • Leichte Campingmöbel verwenden
  • Fahrräder besser vor Ort leihen
  • Statt Markise lieber ein Sonnensegel nutzen
  • Wassertank nur mit ca. 15 Litern befüllen und erst am Ziel auffüllen

Zusätzlich sollte das Fahrzeug vor Reisebeginn gewogen werden, etwa im ADAC Prüfzentrum Nürnberg-Fürth.

Auch wichtig für die Sicherheit:
Schwere Gegenstände gehören möglichst tief und zwischen die Achsen – und müssen gut gesichert sein.


Reiseplanung: Vorbereitung zahlt sich aus

Aufgrund der hohen Nachfrage sind spontane Stellplatz-Anfragen in der Hauptsaison oft erfolglos. Daher gilt: Frühzeitig buchen.

Weitere Tipps der Experten:

  • Vor der Reise mit dem Fahrzeug vertraut machen
  • Maximal 500 Kilometer pro Tag fahren
  • Spätestens alle drei Stunden Pause einlegen
  • Notfall-Stellplätze einplanen

Besonders wichtig:
Übernachten auf Parkplätzen oder Raststätten ist nicht nur unsicher, sondern kann auch rechtlich problematisch sein. In Deutschland ist Campen außerhalb offizieller Plätze nur zur Wiederherstellung der Fahrtüchtigkeit erlaubt.

Auch über Mautregelungen und Vorschriften im Reiseland sollte man sich vorab informieren.


Planung leicht gemacht

Für die Routenplanung empfiehlt sich die ADAC Drive App, die Camping- und Stellplätze anzeigt. Detaillierte Informationen bietet zudem das Campingportal „Pincamp“ sowie die ADAC Campingführer für Nord- und Südeuropa.

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