NachDenkSeiten-Gesprächskreis Schweinfurt/Würzburg und der Deutscher Freidenker-Ortsverband Schweinfurt/Würzburg unterstützen die angekündigten Aktionen der Friedensbewegung in Schweinfurt und Würzburg gegen die Wiedereinführung der Wehrpflicht sowie gegen Aufrüstung und Militarisierung.
Bereits am 5. Dezember 2025 sowie am 5. März 2026 fanden bundesweite dezentrale Aktionstage gegen die Wehrpflicht statt. Dabei beteiligten sich laut Veranstaltern zahlreiche Schülerinnen und Schüler an sogenannten „Schulstreiks gegen Wehrpflicht“. Ziel der Proteste sei es gewesen, ein Zeichen gegen Militarisierung, Aufrüstung und die aktuelle Kriegspolitik zu setzen.
Auch in Schweinfurt und Würzburg gab es bereits entsprechende Aktionen. Während am 5. Dezember 2025 sowohl in Schweinfurt als auch in Würzburg protestiert wurde, fand der Aktionstag am 5. März 2026 ausschließlich in Würzburg statt.
Für Freitag, 8. Mai 2026, dem Tag des Kriegsendes in Europa, sind nun erneut Protestaktionen angekündigt. In Würzburg soll um 09:30 Uhr eine Kundgebung am Hauptbahnhof beginnen. Ab 11:00 Uhr ist dort zudem eine Laufdemo geplant. In Schweinfurt sollen bereits ab 08:00 Uhr Aktionen auf dem Marktplatz stattfinden.
Michael Kraus, Sprecher des Freidenker-Ortsverbands sowie des NachDenkSeiten-Gesprächskreises, erklärt dazu:
„Wir haben über die Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte Kriegsdienstgegner/-innen Würzburg von der neuen Schulstreik-Aktion erfahren und wollen sie in Schweinfurt unterstützen. Wir protestieren damit gegen die Militarisierung und Aufrüstung der NATO-Staaten sowie gegen die Wiedereinführung der Wehrpflicht in Deutschland.“
Darüber hinaus wird auch auf die Friedensaktion des European Peace Project hingewiesen. Die Initiative ruft für Samstag, 9. Mai 2026, um 17:00 Uhr europaweit zu öffentlichen Aktionen für Diplomatie, Abrüstung und Frieden auf.
In Schweinfurt ist nach Angaben der Veranstalter für diesen Zeitpunkt eine öffentliche Verlesung des Manifests des Projekts geplant. Weitere Informationen zur Initiative gibt es auf European Peace Project.
Die beteiligten Gruppen betonen dabei ihre Forderung nach Diplomatie und einem friedlichen Europa. Ziel der Aktionen sei es, öffentlich für Abrüstung und einen friedlichen Dialog zu werben.