Ein 16-jähriger Schüler hat am Donnerstagmorgen im Bereich des Theodor-Fischer-Platzes einen größeren Polizeieinsatz ausgelöst. Der Jugendliche war in militärischer Kleidung und mit einem Softair-Gewehr unterwegs, woraufhin besorgte Bürger die Polizei verständigten.
Gegen 08:45 Uhr gingen bei der Einsatzzentrale mehrere Mitteilungen über einen jungen Mann ein, der mit einem Gegenstand unterwegs sei, der einem echten Gewehr täuschend ähnlich sah. Aufgrund der unklaren Lage wurden umgehend zahlreiche Polizeibeamte in das Gebiet rund um den Theodor-Fischer-Platz entsandt.

Die Einsatzkräfte konnten den Verdächtigen nach kurzer Zeit antreffen und kontrollieren. Schnell stellte sich heraus, dass es sich bei der mitgeführten Waffe um eine Softairwaffe handelte. Diese sogenannten Anscheinswaffen sind optisch kaum von echten Schusswaffen zu unterscheiden, weshalb es zu der Alarmierung kam.
Wie die Polizei mitteilt, verstieß der Jugendliche dennoch gegen geltendes Recht. Das Führen von Anscheinswaffen in der Öffentlichkeit ist verboten und stellt eine Straftat dar.
Bei einer anschließenden Durchsuchung des Zimmers des 16-jährigen Deutschen fanden die Beamten neben dem Softair-Gewehr noch zahlreiche weitere Softairwaffen. Insgesamt wurde knapp ein Dutzend solcher Gegenstände sichergestellt.
Der Jugendliche muss sich nun strafrechtlich verantworten. Zusätzlich werden das Jugendamt sowie weitere zuständige Behörden über den Vorfall informiert.