Dichter Verkehr und kilometerlanger Stau auf einer deutschen Autobahn während des Fronleichnams-Wochenendes 2026.
Zum Fronleichnams-Wochenende erwartet der ADAC auf vielen Autobahnen in Deutschland erheblich mehr Verkehr und lange Staus. Symbolfoto: KI-generiert

Fronleichnam sorgt für Verkehrschaos: Diese Strecken sind besonders betroffen

Region - Das bevorstehende Fronleichnams-Wochenende sorgt nach Einschätzung des ADAC für eine der verkehrsreichsten Reisezeiten des Jahres. Bereits ab Mittwochnachmittag, 3. Juni, müssen Autofahrer auf vielen Autobahnen mit erheblichen Verzögerungen und langen Staus rechnen.

Grund für das hohe Verkehrsaufkommen sind gleich mehrere Faktoren. Neben dem Feiertag Fronleichnam am Donnerstag nutzen viele Menschen das verlängerte Wochenende für einen Kurzurlaub. Gleichzeitig enden in Bayern und Baden-Württemberg die Ferien, wodurch zusätzliche Rückreisende unterwegs sind. Rund 1.000 Autobahnbaustellen verschärfen die Situation zusätzlich.

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Mittwoch gilt als einer der staureichsten Tage des Jahres

Nach Angaben des ADAC gehört der Mittwoch vor Fronleichnam regelmäßig zu den staureichsten Tagen des Jahres. Bereits ab den frühen Nachmittagsstunden wird mit dichtem Verkehr gerechnet. Die stärkste Belastung wird bis in die Abendstunden erwartet. Auch am Donnerstagvormittag dürften viele Reiserouten stark ausgelastet sein.

Rock am Ring und Rock im Park sorgen für zusätzlichen Verkehr

Am Freitag, 5. Juni, wird es insbesondere rund um die Großveranstaltungen „Rock am Ring“ am Nürburgring und „Rock im Park“ in Nürnberg zu weiteren Verkehrsbehinderungen kommen. Auf den Zufahrtsstraßen und in den umliegenden Regionen ist mit erhöhtem Verkehrsaufkommen zu rechnen.

Sonntag droht die größte Rückreisewelle

Den stärksten Rückreiseverkehr erwartet der ADAC am Sonntag. Dann treffen Tagesausflügler, Kurzurlauber und Ferienrückkehrer aufeinander. Besonders am Nachmittag und Abend dürfte die Staugefahr deutlich steigen.

Diese Autobahnen sind besonders betroffen

Zu den staugefährdeten Strecken zählen unter anderem die Autobahnen A1, A2, A3, A4, A5, A6, A7, A8, A9 sowie der Berliner Ring (A10) und der Münchner Autobahnring (A99).

Auch in Österreich, der Schweiz und Italien müssen Urlauber mit erheblichen Verzögerungen rechnen. Besonders betroffen sind die Brennerroute, die Tauern-Autobahn, die Gotthard-Route sowie wichtige Nord-Süd-Verbindungen Richtung Adria und Mittelmeer.

Zusätzliche Wartezeiten können aufgrund der weiterhin bestehenden Grenzkontrollen bei der Einreise nach Deutschland entstehen.

Der ADAC empfiehlt Reisenden, möglichst außerhalb der Hauptverkehrszeiten zu fahren und ausreichend Zeit für die Anreise einzuplanen.

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