Die neue Verbandsspitze des ZRF Schweinfurt mit Karin Dütsch, Landrat Florian Töpper, Oberbürgermeister Ralf Hofmann und Christian Frank.
Im Bild (von links): Karin Dütsch (stellv. ZRF-Geschäftsführerin), Zweckverbandsvorsitzender Landrat Florian Töpper, stellv. Zweckverbandsvorsitzender Oberbürgermeister Ralf Hofmann und Christian Frank (ZRF-Geschäftsführer). Foto: Andreas Lösch/Landratsamt Schweinfurt

Florian Töpper erneut zum Vorsitzenden des ZRF Schweinfurt gewählt

Schweinfurt -

Der Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung (ZRF) Schweinfurt hat seine Verbandsspitze für die kommenden sechs Jahre neu gewählt. Die Verbandsversammlung bestätigte Landrat Florian Töpper einstimmig als Vorsitzenden. Ebenfalls einstimmig wurde Schweinfurts Oberbürgermeister Ralf Hofmann zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt.

Die Wahl fand am 6. Juli 2026 im Sitzungssaal des Landratsamts Schweinfurt im Rahmen der konstituierenden Sitzung des Zweckverbands statt. Beide bedankten sich anschließend bei den Verbandsrätinnen und Verbandsräten für das entgegengebrachte Vertrauen.

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Zusammenschluss von Stadt und vier Landkreisen

Der ZRF Schweinfurt ist ein Zusammenschluss der Stadt Schweinfurt sowie der Landkreise Bad Kissingen, Haßberge, Rhön-Grabfeld und Schweinfurt.

Mit einer Fläche von 3.992 Quadratkilometern gehört das Verbandsgebiet zu den flächenmäßig größten Rettungsdienstbereichen Bayerns und ist das viertgrößte Zweckverbandsgebiet dieser Art im Freistaat.

Verantwortung für Rettungsdienst und Integrierte Leitstelle

Zu den zentralen Aufgaben des Zweckverbands gehört die flächendeckende Sicherstellung der:

  • Notfallrettung,
  • des Krankentransports sowie
  • des Verlegungsarztdienstes.

Hierfür werden im Auftrag des ZRF Schweinfurt betrieben:

  • 14 Rettungswachen im 24-Stunden-Betrieb,
  • 9 Rettungswagen-Stellplätze mit zeitweiser Vorhaltung sowie
  • 12 Notarztstandorte.

Darüber hinaus ist der Zweckverband Träger der Integrierten Leitstelle (ILS) Schweinfurt, die von der Landesgeschäftsstelle des Bayerischen Roten Kreuzes im Auftrag des ZRF betrieben wird. Die Betriebskosten werden teilweise von den gesetzlichen Krankenkassen und teilweise von den Mitgliedern des Zweckverbands getragen.

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