Jürgen Winter, Gerhard Göbel und Stefan Stapf präsentieren zwei Rückert-Bilder im Leopoldina-Krankenhaus in Schweinfurt.
Übergabe im Leopoldina-Krankenhaus: Zwei Rückert-Bilder des Schweinfurter Künstlers Gerhard Göbel haben im Besprechungsraum des Hauses eine dauerhafte Heimat gefunden. Im Bild (von links): Geschäftsführer Jürgen Winter, Künstler Gerhard Göbel und Fördervereinsvorsitzender Stefan Stapf. Foto: Indre Leikert

Rückert-Kunst zieht ins Leopoldina-Krankenhaus: Zwei Werke von Gerhard Göbel erhalten dauerhafte Heimat

Schweinfurt -

Zwei Werke aus dem Rückert-Zyklus des Schweinfurter Künstlers Gerhard Göbel haben im Leopoldina-Krankenhaus eine neue dauerhafte Heimat gefunden. Die Bilder werden künftig im großen Besprechungsraum des Krankenhauses ausgestellt und setzen dort ein sichtbares Zeichen für die enge Verbundenheit des Hauses mit Schweinfurt und seiner Kultur.

Gemeinsam präsentierten Jürgen Winter, Geschäftsführer des Leopoldina-Krankenhauses, Stefan Stapf, Vorsitzender des Fördervereins Leopoldina, sowie der Künstler die beiden Kunstwerke. Der Förderverein hatte die Vermittlung der Bilder übernommen.

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Hommage an Friedrich Rückert

Die beiden Arbeiten stammen aus Göbels umfangreichem Rückert-Zyklus mit rund 40 Motiven. In seiner Werkreihe „Hommage an Friedrich Rückert“ setzte sich der Künstler Anfang der 2000er Jahre intensiv mit dem berühmten, in Schweinfurt geborenen Dichter sowie dessen Heimatstadt auseinander.

Gerhard Göbel beschreibt sich selbst als „Reisender durch die Kunstgeschichte“. Seine Werke verbinden unterschiedliche künstlerische Techniken wie Öl- und Acrylmalerei sowie Collagen zu einer farbintensiven Mischtechnik, die er als „Mix-Art“ bezeichnet.

Kunst mit besonderem Bezug zu Schweinfurt

Leopoldina-Geschäftsführer Jürgen Winter begrüßte die dauerhafte Aufnahme der Werke in die Sammlung des Krankenhauses.

„Die Bilder passen hervorragend in das Leopoldina – nicht nur farblich, sondern auch, weil die Rückert-Motive und der Schweinfurter Künstler die Verbindung unseres Hauses mit Schweinfurt auf besondere Weise verdeutlichen.“

Auch Stefan Stapf zeigte sich erfreut, dass die Werke nach ihrer rund einjährigen Ausstellung bis Februar 2026 in der Kunstfabrik Schweinfurt nun einen dauerhaften Platz gefunden haben.

Kunst für Patienten, Besucher und Mitarbeitende

Für Gerhard Göbel ist die neue Präsentation seiner Arbeiten ebenfalls von besonderer Bedeutung. Die Rückert-Bilder seien eng mit Schweinfurt verbunden und könnten nun an einem Ort wirken, an dem täglich viele Menschen zusammenkommen.

„Es ist schön, dass die Bilder hier im Leopoldina von Besucherinnen und Besuchern, Patientinnen und Patienten sowie Mitarbeitenden gesehen werden können. Der Bezug zu Schweinfurt ist bei diesen Arbeiten besonders stark – und genau deshalb passen sie gut an diesen Ort.“

Mit der dauerhaften Präsentation der beiden Werke erweitert das Leopoldina-Krankenhaus sein kulturelles Engagement und schafft zugleich eine Verbindung zwischen Kunst, Geschichte und regionaler Identität.

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