Medienkompetenz frühzeitig fördern: Info-Veranstaltung für Eltern am 21. November im Landratsamt Schweinfurt

Eltern begleiten ihr Kleinkind bei der Nutzung eines Tablets als Symbolfoto für sichere Medienkompetenz in der Familie

Medienkompetenz frühzeitig fördern: Info-Veranstaltung für Eltern am 21. November im Landratsamt Schweinfurt
Im Fokus steht die sichere und bewusste Mediennutzung von Kindern (bis fünf Jahre) – Teilnahme auch online möglich

Schweinfurt Stadt und Landkreis. Digitale Medien sind längst Teil des Familienalltags – doch wie viel ist gut, vor allem für Kleinkinder? Darum geht es am 21. November im Vortrag von Referentin Petra Keller. In ihrem Vortrag „Groß werden in der digitalen Welt – Früh übt sich?!“ geht Petra Keller darauf ein, wie sich die Mediennutzung auf die kindliche Entwicklung auswirken kann und welche Rolle Eltern dabei spielen. Der kostenlose Vortrag richtet sich an Eltern, Erziehungsberechtigte und Fachkräfte.

Die Teilnehmenden bekommen einen Überblick über die Chancen und Risiken der Mediennutzung von Kindern, sie erhalten alltagsnahe Tipps für einen bewussten Umgang mit Medien in der Familie und lernen, wie sie selbst eine gute Vorbildfunktion einnehmen können.
Ziel ist es, Eltern Sicherheit zu geben und Orientierung zu schaffen, damit Kinder von Anfang an gut begleitet werden.

Teilnahme digital und in Präsenz möglich – Anmeldung ab sofort

Organisiert wird die Veranstaltung durch die GesundheitsregionPlus Stadt und Landkreis Schweinfurt gemeinsam mit dem Netzwerk Familienbildung Region Schweinfurt und der AOK Bayern. Die Veranstaltung findet statt am Freitag, den 21. November 2025, um 18 Uhr.
Eine Teilnahme ist sowohl im Sitzungssaal des Landratsamtes Schweinfurt sowie online via Webex möglich.

Es wird um eine Anmeldung gebeten unter www.landkreis-schweinfurt.de/medienmuendigkeit . Bei einer digitalen Teilnahme erhalten Teilnehmende den Einwahl-Link circa eine Woche vor der Veranstaltung.

25 Jahre Engagement – wenn Ehrenamt zum Lebenswerk wird

Ehrung offene Hilfen 25 Jahre

Ohne die rund 180 freiwilligen und ehrenamtlichen Mitarbeitenden wären die Offenen Hilfen mit dem Familienentlastenden Dienst kaum denkbar. Sie sind ein zentrales Fundament der Lebenshilfe Schweinfurt: Sie begleiten Menschen mit Behinderung in Alltag und Freizeit, entlasten Angehörige und fördern Teilhabe. Viele von ihnen schon seit Jahrzehnten – wie Ingrid Lauer und Reiner Rauschmann. Für ihr langjähriges Engagement wurden beide nun ausgezeichnet.
„Euer Ehrenamt ist nicht nur eine unschätzbare Hilfe, es zeugt auch von einer bemerkenswerten Haltung“, betonte Rita Weber, Leiterin der Offenen Hilfen, bei der Ehrung. Auch Geschäftsführer Martin Groove dankte im Namen des Vereins: „Als Freiwillige ermöglichen Sie soziale Teilhabe ganz praktisch – Sie gestalten Teilhabe jeden Tag aufs Neue.“
Reiner Rauschmann: „Weil ich es gern mache.“
Der 63-jährige Schonunger ist seit Juli 2000 dabei – zusätzlich zu seiner Arbeit als Pflegehelfer an der Schule am Bach. In seiner Freizeit begleitet er aktuell drei Menschen mit Behinderung individuell. Einer von ihnen ist Maximilian Müller, 32, blind und fasziniert von Kirchenakustik und Orgelmusik. Für Max’ Mutter bedeutet die verlässliche Unterstützung vor allem eines: Entlastung und Sicherheit.
Rauschmanns Motivation ist simpel: „Weil ich es gern mache.“ Seine Besuche schenken Freude – und Freiräume für die Familien.
Ingrid Lauer: Eine Freundschaft über Jahrzehnte
Seit 25 Jahren unterstützt die 71-jährige Ingrid Lauer die 75-jährige Elisabeth Pfennig bei Wegen durch den Alltag – sei es beim Einkaufen oder bei gemeinsamen Erledigungen in der Stadt. Zwischen beiden ist längst eine enge, vertrauensvolle Verbindung entstanden. „Es ist eine schöne Zeit mit einer Freundin“, sagt Lauer.
Mit viel Feingefühl achtet sie auf die körperlichen Grenzen ihrer Begleitung – und sorgt dafür, dass Humor nie zu kurz kommt. Beim Kaffee erinnern sich beide gerne, was sie schon zusammen erlebt haben.