Der Landkreis Schweinfurt, die Verkehrswacht Schweinfurt und die Polizei haben das langjährige Engagement der ehrenamtlichen Schulweghelfer gewürdigt. Bei einer Dankesveranstaltung auf dem Gelände des Kreisbauhofs in Niederwerrn wurden zahlreiche Helfer für ihren Einsatz ausgezeichnet.
Mit der Veranstaltung setzten die Organisatoren ein Zeichen für die Bedeutung der Schulwegsicherheit. Hintergrund sind unter anderem bundesweit gestiegene Unfallzahlen im Straßenverkehr, die die Relevanz der ehrenamtlichen Arbeit zusätzlich unterstreichen.
Landrat Florian Töpper, der Vorsitzende der Verkehrswacht Schweinfurt, Adi Schön, sowie Joachim Scheid, stellvertretender Dienststellenleiter der Polizeiinspektion Schweinfurt, begrüßten mehr als 100 Gäste und dankten den freiwilligen Helferinnen und Helfern für ihren Einsatz.
Im Landkreis Schweinfurt engagieren sich derzeit mehr als 350 Schulweghelfer ehrenamtlich. Sie sorgen bei Wind und Wetter dafür, dass Kinder ihren Schulweg sicher zurücklegen können.
„Jede und jeder von Ihnen trägt durch dieses großartige Engagement dazu bei, dass Schülerinnen und Schüler sicher zum Unterricht kommen. Es freut mich daher sehr, dass wir Ihr Engagement, das oft im Stillen stattfindet, im Rahmen dieses Zusammenkommens angemessen würdigen“, betonte Landrat Florian Töpper.
Im Rahmen der Veranstaltung erhielten rund 34 Schulweghelfer aus dem gesamten Landkreis Urkunden und Präsente für ihr langjähriges Engagement. Eine besondere Ehrung wurde Bärbel Rückert aus Röthlein zuteil, die seit 25 Jahren als Schulweghelferin im Einsatz ist.
Neben den Ehrungen bot der Abend Gelegenheit zum persönlichen Austausch und zum geselligen Beisammensein.
Die Verkehrswacht Schweinfurt hat ihren Einsatzbereich im April 2025 zudem erweitert und engagiert sich seitdem auch im Raum Gerolzhofen. Dort arbeitet sie eng mit Schulen sowie der Polizeiinspektion Gerolzhofen zusammen, um die Verkehrssicherheit weiter zu stärken.
Die Gemeinschaftsaktion „Sicher zur Schule – sicher nach Hause“ besteht bereits seit 1969 und steht unter der Schirmherrschaft des Bayerischen Ministerpräsidenten. Sie wurde ins Leben gerufen, nachdem damals jährlich bis zu 35 Kinder in Bayern auf dem Schulweg ums Leben kamen. Heute tragen unter anderem speziell geschulte Verkehrserzieher der Polizei und die zahlreichen ehrenamtlichen Schulweghelfer dazu bei, dass Kinder sicher zur Schule und wieder nach Hause gelangen.
