Nach dem umkämpften Heimsieg gegen Geretsried traten die Mighty Dogs Schweinfurt am Sonntag die Auswärtsreise zu den Löwen des EHC Waldkraiburg an. Während Trainer Sergej Waßmiller weiterhin vorsorglich auf Petr Pohl verzichtete, kehrte Arturs Homjakovs nach seinem Pucktreffer ins Gesicht wieder ins Line-up zurück.
Die Gastgeber präsentierten sich von Beginn an äußerst effizient. Die Löwen nutzten ihre Konterchancen konsequent und verteidigten über weite Strecken sehr diszipliniert – ein Spielstil, der den Mighty Dogs an diesem Abend große Probleme bereitete.
Schwacher Start und eiskalte Konter
Im ersten Drittel fanden die Schweinfurter nur schwer in ihren Rhythmus. Waldkraiburg störte früh und zwang den ERV immer wieder zu Fehlern im Spielaufbau. Bereits in der siebten Minute fiel das 1:0: Jakub Sramek zog mit Tempo ins Drittel der Mighty Dogs und bediente den mitgelaufenen Nico Vogl im Slot, der Benedict Roßberg keine Abwehrchance ließ.
Nur wenige Minuten später schlug das Duo erneut zu. Nach einem schnellen Gegenangriff bediente diesmal Vogl seinen Teamkollegen Sramek, der seinen Gegenspieler clever hinterlief und zum 2:0 vollendete. In der 15. Minute nutzte Waldkraiburg einen weiteren Konter zum 3:0, erneut war Vogl erfolgreich. Das erste Powerplay der Mighty Dogs brachte zwar mehr Scheibenkontrolle, doch die beste Chance von Kristers Donins vereitelte Löwen-Goalie Tobias Sickinger.
ERV steigert sich, Cermak verkürzt
Im zweiten Drittel zeigten die Mighty Dogs ein deutlich verbessertes Gesicht. Der ERV drängte die Gastgeber nun tiefer in deren Drittel, ließ jedoch einige gute Möglichkeiten ungenutzt. Die Defensive der Löwen stand weiterhin kompakt und ließ nur wenige klare Abschlüsse zu.
In der 31. Minute belohnten sich die Schweinfurter schließlich: Tomas Cermak wurde von Kristers Donins perfekt in Szene gesetzt und nutzte eine kleine Lücke zwischen Torhüter und Verteidiger zum 3:1-Anschlusstreffer. Auch danach blieb der ERV spielbestimmend, doch ein weiterer Treffer wollte nicht fallen. Auf der Gegenseite verhinderte Roßberg mit mehreren starken Paraden einen höheren Rückstand.
Keine Wende im Schlussdrittel
Gleich zu Beginn des letzten Abschnitts hatte Josef Dana nach einem Fehlpass nach dem Bully die große Chance, doch ein Waldkraiburger Verteidiger störte in letzter Sekunde entscheidend. Trotz hoher Einsatzbereitschaft und offensiver Bemühungen fanden die Mighty Dogs kein Mittel mehr gegen die gut organisierte Defensive der Löwen. Auch der zusätzliche Feldspieler in der Schlussphase brachte keine Wende, sodass Waldkraiburg einen verdienten 3:1-Heimsieg feierte.
Ausblick
Am kommenden Wochenende warten zwei schwere Aufgaben auf die Mighty Dogs. Am Freitag steht das Auswärtsspiel beim HC Landsberg an, ehe am Sonntag, 11. Januar, um 18 Uhr im Icedome das Spitzenspiel der Bayernliga folgt. Mit dem EHC Königsbrunn gastiert dann der direkte Tabellenverfolger in Schweinfurt.
Statistik
Tore:
1:0 (06:16) Vogl – Sramek, Zimmermann
2:0 (10:07) Sramek – Vogl, Mertz
3:0 (15:04) Vogl – Kokeš, Maierhofer
3:1 (30:32) Cermak – Donins, Alksnis
Strafen:
Waldkraiburg 8 Minuten | Schweinfurt 2 Minuten
