Gruppenfoto beim Jubiläum des Industriemuseums Schweinfurt vor einer Ausstellungstafel
V. l. n. r.: Ralf Hofmann (Veranstalter Stadtfest Schweinfurt/Ehrenamtsmesse), AKI-Vorsitzender Rüdiger Sontheimer, Museumsleiter Wolfgang Rücknagel, Kurator Thomas Bauer, 2. Bürgermeisterin Sorya Lippert, Landrat Florian Töpper, Rosemarie Janson und Dieter Bauer (beide AKI). Foto: Uwe Geisel

Ein Jahrzehnt voller Geschichte: Industriemuseum Schweinfurt begeistert seit 2015

Schweinfurt -

Das Industriemuseum Schweinfurt feiert in diesem Jahr ein ganz besonderes Ereignis: Seit nunmehr zehn Jahren ist es ein wichtiger Ort der regionalen Industrie-, Handwerks- und Gewerbegeschichte. Betrieben wird das Museum vollständig ehrenamtlich durch den AKI Förderkreis Industrie-, Handwerks- und Gewerbekultur Schweinfurt e. V. Seit der Eröffnung im Jahr 2015 hat sich der Standort an der Gutermann-Promenade zu einer etablierten Bildungseinrichtung und kulturellen Begegnungsstätte entwickelt.

In den vergangenen zehn Jahren präsentierte das Industriemuseum zahlreiche Wechselausstellungen, Sonderveranstaltungen und thematische Schwerpunkte, die einen umfassenden Blick auf die industrielle Entwicklung Schweinfurts und darüber hinaus ermöglichten. Mit über 15.000 Besucherinnen und Besuchern konnte sich das Museum fest in der Region verankern und spricht sowohl Einheimische als auch Touristinnen und Touristen an.

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Beim Jubiläumsfest würdigten viele Gäste aus Politik, Industrie und Handwerk die Arbeit des Museums und des Förderkreises. Vorstand Rüdiger Sontheimer und zahlreiche aktive Mitglieder freuten sich über das große Interesse am Rückblick auf die letzten zehn Jahre. Landrat Florian Töpper lobte insbesondere die Zusammenarbeit bei den P-Seminaren des Celtis-Gymnasiums sowie die laufende Ausstellung „WINDKRAFT – POWER AUS DER NATUR – mit Technik aus Schweinfurt“.

Auch Sorya Lippert, Zweite Bürgermeisterin der Stadt Schweinfurt, hob die Bedeutung der Einrichtung hervor. Sie betonte den kulturellen Wert des Museums und den unverzichtbaren Beitrag des Ehrenamts: Viele industrielle Entwicklungen hätten ihren Ursprung im Handwerk und in der Innovationskraft einzelner kreativer Köpfe. Ihre Anmerkungen trafen auf breite Zustimmung – unter anderem bei der Kreishandwerksmeisterin Margit Rosentritt.

Für die Zukunft hat der AKI Förderkreis bereits weitere Projekte geplant. Neben neuen Wechselausstellungen sollen interaktive Führungen und Vorträge von Fachleuten die Schweinfurter Industriekultur noch näherbringen. Ein besonderes Highlight wird eine Ausstellung sein, die die Rolle der Industrie in der Stadtentwicklung Schweinfurts von den Anfängen bis zur Gegenwart beleuchtet.

Weitere Informationen, Öffnungszeiten und Buchungsmöglichkeiten für Führungen sind auf der Website des Industriemuseums zu finden: www.industriemuseum-schweinfurt.de.

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