Die Mighty Dogs Schweinfurt haben in der Finalserie eindrucksvoll zurückgeschlagen: Mit einem verdienten 5:3-Erfolg gegen den EHC Königsbrunn stellten sie die Serie wieder auf 2:2 und halten den Traum von der Meisterschaft am Leben.
Vor 1.796 Zuschauern im Icedome legten die Schweinfurter einen furiosen Start hin. Bereits im ersten Drittel dominierte das Team um Kapitän Kevin Heckenberger das Geschehen klar und setzte früh entscheidende Akzente. Innerhalb weniger Minuten sorgten Collin Freibert, Arturs Homjakovs und Tomas Cermak für eine komfortable 3:0-Führung.
Auch im zweiten Drittel blieben die Mighty Dogs die spielbestimmende Mannschaft. Georg Pinsack erhöhte auf 4:0, ehe Königsbrunn erstmals verkürzen konnte. Ein zwischenzeitlicher Penalty blieb ungenutzt, dennoch ging Schweinfurt mit einer deutlichen Führung in die zweite Pause.
Im Schlussabschnitt wurde es noch einmal spannend: Die Gäste kamen auf 4:2 heran und witterten ihre Chance. Doch erneut war es Homjakovs, der im Powerplay zum wichtigen 5:2 traf. Zwar gelang Königsbrunn kurz darauf noch der Anschlusstreffer zum 5:3, doch die Mighty Dogs verteidigten den Vorsprung konsequent bis zur Schlusssirene.
Mit diesem Sieg ist die Finalserie wieder völlig offen. Am Sonntag steht das entscheidende fünfte Spiel in Königsbrunn an. Der Sieger dieser Partie sichert sich den ersten Matchpuck im Kampf um die Meisterschaft.
