Symbolbild zu höheren Löhnen und Steuerentlastungen mit Gehaltsabrechnung, Euro-Scheinen und steigenden Münzstapeln
Die FREIEN WÄHLER Bayern fordern steuerliche Entlastungen für Arbeitnehmer, Mittelstand und Handwerk, damit am Monatsende mehr Netto bleibt. Symbolfoto: KI-generiert

FREIE WÄHLER fordern steuerfreie 2.000 Euro im Monat

München -

Die FREIEN WÄHLER Bayern fordern deutliche steuerliche und wirtschaftliche Entlastungen für die arbeitende Bevölkerung, das Handwerk sowie mittelständische Unternehmen. Ziel sei es, Leistung wieder attraktiver zu machen und die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands zu stärken.

Hubert Aiwanger, Landesvorsitzender der FREIEN WÄHLER Bayern und Bayerischer Wirtschaftsminister, sprach sich für eine umfassende Einkommensteuerreform aus. Konkret fordert die Partei, die Einkommensteuertabelle um 1.000 Euro nach rechts zu verschieben. Zudem sollen monatlich 2.000 Euro steuerfrei bleiben – auch als steuerfreie Hinzuverdienstmöglichkeit für Rentner und Pensionäre.

Anzeige
werbung-baerchentreff

„Wer arbeitet, muss wieder deutlich mehr im Geldbeutel haben. Leistung darf der Staat nicht länger bestrafen“, erklärte Aiwanger. Nach Vorstellungen der FREIEN WÄHLER könnte die breite arbeitende Mitte dadurch am Jahresende rund ein zusätzliches Monatsgehalt zur Verfügung haben.

Nach den Plänen der Partei würde die Einkommensteuerpflicht künftig erst ab einem Jahreseinkommen von rund 24.000 Euro beginnen. Auch der Spitzensteuersatz solle später greifen – künftig erst ab etwa 82.000 Euro statt wie bisher ab 69.879 Euro Jahreseinkommen.

Die FREIEN WÄHLER sehen insbesondere Handwerk, Logistik, Landwirtschaft und mittelständische Betriebe durch steigende Energie- und Kraftstoffpreise massiv belastet. Kritik übt die Partei dabei erneut an der CO2-Bepreisung.

„Die CO2-Bepreisung verteuert Tanken, Heizen und Produzieren immer weiter“, so Aiwanger. Deshalb fordert die Partei unter anderem, die CO2-Bepreisung mindestens auszusetzen sowie die Absenkung der Mineralölsteuer dauerhaft beizubehalten.

Aus Sicht des Landes- und Fraktionsvorstands brauche Deutschland nun einen wirtschaftspolitischen Kurswechsel. Mittelstand und Handwerk seien zentrale Säulen für Arbeitsplätze, Wohlstand und Versorgungssicherheit. Die arbeitende Mitte müsse deshalb wieder stärker in den Mittelpunkt der Politik rücken.

Diesen Beitrag teilen

Facebook
WhatsApp
Email

Weitere Nachrichten

9. Oktober 2026
Der IHK-Standortreport bewertet Mainfranken mit Note 2,7. Der Landkreis Schweinfurt erreicht 2,3, während die Stadt Schweinfurt deutlich kritischer bewertet wird. … mehr
8. Oktober 2026
Schweinfurt: Ein 22-Jähriger soll einer Frau in der Innenstadt das Smartphone entrissen haben. Die Polizei nahm ihn fest. Ein Richter … mehr
8. Oktober 2026
Tankrabatt 2026: Benzin und Diesel sind günstiger geworden. Der ADAC kritisiert, dass die Entlastung nicht vollständig an Autofahrer weitergegeben wird. … mehr
8. Oktober 2026
Handball in Schweinfurt: Der MHV empfängt am 10. Oktober den TSV Partenstein zum Spitzenspiel der Bezirksoberliga. Anwurf ist um 18 … mehr
8. Oktober 2026
Wechsel im Bauamt des Landkreises Schweinfurt: Thomas Zweiböhmer geht nach 22 Jahren als Leiter in Ruhestand. Heike Firsching übernimmt die … mehr
8. Oktober 2026
Erntedankmarkt in Schweinfurt am 10. und 11. Oktober 2026: Rund um den Marktplatz gelten Verkehrssperrungen. Alle Informationen zu Zeiten und … mehr