Besonders betroffen sind die Landkreise Schweinfurt, Bad Kissingen, Rhön-Grabfeld, Haßberge, Würzburg, Kitzingen und Main-Spessart. Experten rechnen damit, dass die Hitze bis in die kommende Woche anhalten könnte.
Mit den hohen Temperaturen steigt auch die gesundheitliche Belastung. Vor allem ältere Menschen, Kinder, Schwangere und Personen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen sollten besonders vorsichtig sein. Bereits wenige Stunden in großer Hitze können zu Kreislaufproblemen, Erschöpfung oder sogar einem Hitzschlag führen.
So schützen Sie sich bei extremer Hitze
Viel trinken
Der Körper verliert bei hohen Temperaturen viel Flüssigkeit. Erwachsene sollten über den Tag verteilt ausreichend Wasser oder ungesüßte Getränke zu sich nehmen. Alkohol sollte möglichst vermieden werden.
Mittagshitze meiden
Zwischen 11 und 18 Uhr ist die Sonneneinstrahlung besonders intensiv. Wer kann, sollte körperliche Anstrengungen auf die frühen Morgen- oder Abendstunden verlegen.
Wohnung kühl halten
Fenster sollten morgens und nachts zum Lüften geöffnet werden. Tagsüber helfen geschlossene Fenster, Rollläden oder Vorhänge dabei, die Räume kühl zu halten.
Leichte Kleidung tragen
Helle und luftige Kleidung unterstützt den Körper bei der Temperaturregulierung. Eine Kopfbedeckung schützt zusätzlich vor direkter Sonneneinstrahlung.
Auf Mitmenschen achten
Ältere Menschen und alleinlebende Nachbarn sollten regelmäßig kontaktiert werden. Oft werden erste Anzeichen einer Überhitzung von Betroffenen selbst nicht bemerkt.
Gewittergefahr nimmt zu
Mit der Hitze steigt auch die Wahrscheinlichkeit für kräftige Gewitter. Meteorologen erwarten insbesondere am Freitag und am Wochenende örtlich Starkregen, Sturmböen und Hagel. Die Wetterlage kann sich regional sehr schnell ändern.
Gesundheitswarnung ernst nehmen
Typische Anzeichen einer Überhitzung sind Schwindel, Kopfschmerzen, Übelkeit, starke Erschöpfung oder Kreislaufprobleme. Treten diese Symptome auf, sollte umgehend Schatten oder ein kühler Raum aufgesucht und ausreichend Flüssigkeit aufgenommen werden.
Die Behörden empfehlen, die kommenden Tage aufmerksam zu verfolgen und sich regelmäßig über aktuelle Wetterwarnungen zu informieren. Die erste größere Hitzewelle des Jahres könnte Unterfranken noch mehrere Tage fest im Griff haben.