Landrat Florian Töpper hat Maximilian Sauter vom BRK-Kreisverband Schweinfurt als weiteren vorbenannten Örtlichen Einsatzleiter für den Landkreis Schweinfurt bestellt. Der 35-Jährige verstärkt damit die Führungsebene des Katastrophenschutzes und übernimmt eine verantwortungsvolle Aufgabe bei größeren Schadenslagen.
Umfangreiche Erfahrung im Katastrophenschutz
Sauter verfügt über umfangreiche praktische Einsatzerfahrung, insbesondere im Bereich des Katastrophenschutzes. Beim BRK-Kreisverband Schweinfurt wurde er zum Verbandsführer ausgebildet und auf die Arbeit in einem Führungsstab vorbereitet.

Nach der Flutkatastrophe im Ahrtal im Jahr 2021 war er als stellvertretender Kontingentführer des unterfränkischen Hilfeleistungskontingents „Betreuung“ im Einsatz.
„Maximilian Sauter verfügt über langjährige Einsatzerfahrung und höchste fachliche Kompetenz. Seine ruhige und besonnene Art lässt ihn auch in anspruchsvollen, hochkomplexen Lagen zuverlässig und verantwortungsvoll handeln“, erklärt Landrat Florian Töpper.
Er freue sich, mit Sauter einen routinierten Kollegen des Bayerischen Roten Kreuzes für die wichtige Funktion der Örtlichen Einsatzleitung gewonnen zu haben. Für seine neue Aufgabe wünsche er ihm viel Erfolg und stets eine glückliche Hand.
Örtlicher Einsatzleiter koordiniert die Einsatzkräfte
Die Funktion des Örtlichen Einsatzleiters ist im Bayerischen Katastrophenschutzgesetz verankert. Im Katastrophenfall arbeitet der ÖEL auf Weisung der Führungsgruppe Katastrophenschutz und ist dieser unterstellt.
Am Einsatzort koordiniert er die eingesetzten Fachdienste, legt Prioritäten fest und sorgt dafür, dass die erforderlichen Maßnahmen aufeinander abgestimmt werden. Damit übernimmt der Örtliche Einsatzleiter vor Ort die technisch-taktische Leitung des Einsatzes.
Gleichzeitig fungiert er als wichtiges Bindeglied zur politisch-administrativen Einsatzleitung innerhalb der Führungsgruppe Katastrophenschutz des Landkreises.