Trainer des VIDENIN DOJO bei internationaler Kyokushin-Karate-Fortbildung in Taiwan
Shihan Dmitrij Videnin (links) gemeinsam mit internationalen Kyokushin-Karateka bei der Fortbildung in Taiwan. Foto: Verein

Lernen auf Weltniveau: VIDENIN DOJO bei internationalem Karate-Seminar

Taiwan/ Schweinfurt -

Diplom-Pädagoge und Shihan Dmitrij Videnin (6. Dan) ist gemeinsam mit Sensei Andrea Schmidt (3. Dan) nach Taiwan gereist, um an der jährlichen internationalen Veranstaltungsreihe im Kyokushin Karate teilzunehmen. Ziel der Reise war nicht nur die sportliche Weiterbildung, sondern auch die gezielte Vertiefung moderner Lehr- und Lernmethoden.

Im Rahmen der Veranstaltung nahmen beide Trainer an einem internationalen Seminar zur Schiedsrichterausbildung teil, das von erfahrenen Karateka aus Japan und Kanada geleitet wurde. Dabei konnten sie ihre Kenntnisse als Kampfrichter auffrischen und erweitern.

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Die neu gewonnenen Erfahrungen sollen künftig gezielt in Deutschland weitergegeben werden. Ziel ist es, das Niveau im Kyokushin Karate kontinuierlich zu steigern und insbesondere junge Karateka fachlich wie pädagogisch optimal zu fördern.

Eine besondere Anerkennung erhielten Videnin und Schmidt durch ihre Berufung als Schiedsrichter beim „International Friendship Kyokushin Karate Turnier“. Diese Aufgabe gilt als besondere Auszeichnung und wird nur ausgewählten Experten übertragen.

Neben der sportlichen Herausforderung stand dabei auch der pädagogische Aspekt im Vordergrund: Fairness, Konfliktlösung und objektives Beurteilen gehören zu den zentralen Werten, die im Kampfrichterwesen vermittelt und vorgelebt werden.

Zusätzlich nahmen die beiden Trainer an einem internationalen Seminar unter der Leitung von Daihyo Masanaga Nakamura teil. Neben technischen Inhalten standen hier vor allem didaktische Konzepte sowie internationale Trainingsmethoden im Mittelpunkt.

Die Reise verband somit sportliche Fortbildung mit pädagogischer Weiterbildung und interkulturellem Austausch. Durch den Kontakt mit internationalen Kyokushin-Karateka wurden neue Trainingsansätze kennengelernt, bestehende Methoden reflektiert und wertvolle Impulse für die Arbeit mit Schülerinnen und Schülern gewonnen.

„Für uns ist es besonders wertvoll, nicht nur die eigenen Fähigkeiten zu vertiefen, sondern das neue Wissen und die Erfahrungen direkt in unser Dojo nach Deutschland zu bringen. So profitieren unsere Schülerinnen und Schüler unmittelbar von internationaler Expertise“, erklärt Shihan Dmitrij Videnin.

Die Reise zeigt eindrucksvoll, wie Sport, Fortbildung und Pädagogik miteinander verbunden sind – und wie internationale Begegnungen zu nachhaltigem Lernen und persönlicher Entwicklung beitragen.

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