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Cybergrooming: Was Eltern wissen müssen, um ihre Kinder zu schützen

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Lokales – Heutzutage verbringen unsere Kinder immer mehr Zeit online, sei es für Hausaufgaben, soziale Medien oder einfach zum Spielen. Dabei stoßen sie leider auch auf Gefahren, die uns oft nicht bewusst sind. Eine dieser Gefahren ist das sogenannte **Cybergrooming**.

Wir bei Schweinfurt NEWS haben uns dieses Thema angenommen, da die Fälle von Cybergrooming und das Erschleichen des Vertrauens von Kindern besorgniserregend zunehmen. In diesem Artikel erklären wir, was Cybergrooming ist, wie wir es erkennen und wie wir unsere Kinder davor schützen können.

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Was ist Cybergrooming?

**Cybergrooming** bezeichnet den Prozess, bei dem sich Erwachsene online das Vertrauen von Kindern erschleichen, um sie später sexuell zu missbrauchen. Die Täter nutzen dabei oft soziale Netzwerke, Chatrooms und Online-Spiele, um mit den Kindern in Kontakt zu treten. Ihr Ziel ist es, eine emotionale Bindung aufzubauen, um die Kinder später zu manipulieren.

Wie erkennen wir Cybergrooming?

Cybergrooming kann subtil und schwer zu erkennen sein, aber es gibt einige Warnsignale, auf die wir achten sollten:

  • Geheime Kommunikation: Wenn unser Kind plötzlich sehr verschwiegen über seine Online-Aktivitäten wird, könnte das ein Zeichen sein.
  • Neue „Freunde“: Achten wir darauf, ob unser Kind über neue, ältere Freunde spricht, die es nur online kennt.
  • Geschenke: Täter senden oft Geschenke oder Geld, um das Vertrauen des Kindes zu gewinnen.
  • Verändertes Verhalten: Plötzliche Stimmungsschwankungen, Rückzug oder Angst vor bestimmten Online-Aktivitäten können Hinweise sein.

Wie können wir unser Kind schützen?

Der Schutz vor **Cybergrooming** beginnt mit Kommunikation und Aufklärung. Hier sind einige Tipps, wie wir unser Kind schützen können:

  • Offene Gespräche: Sprechen wir mit unserem Kind über die Gefahren im Internet und erklären, warum es wichtig ist, persönliche Informationen geheim zu halten.
  • Kontrolle der Privatsphäre: Überprüfen wir die Privatsphäre-Einstellungen der genutzten Plattformen und stellen sicher, dass nur Freunde und Bekannte Zugang zu den Informationen unseres Kindes haben.
  • Sichere Passwörter: Lehren wir unser Kind, sichere Passwörter zu verwenden und diese regelmäßig zu ändern.
  • Beobachten und Unterstützen: Seien wir interessiert an den Online-Aktivitäten unseres Kindes. Spielen und erkunden wir gemeinsam die Online-Welt, um ein besseres Verständnis zu bekommen.

Fazit

Cybergrooming ist eine ernste Bedrohung, aber mit dem richtigen Wissen und den richtigen Maßnahmen können wir unsere Kinder davor schützen. Es ist wichtig, wachsam zu bleiben und eine offene Kommunikation zu pflegen. Indem wir unser Kind informieren und begleiten, schaffen wir eine sichere Umgebung, in der es die Vorteile des Internets ohne Angst genießen kann.

Falls Du Hilfe benötigst oder mehr Informationen suchst, findest Du Unterstützung unter www.hilfe-portal-missbrauch.de. Bleiben wir aufmerksam und unterstützen wir unser Kind dabei, sich sicher im digitalen Raum zu bewegen.

 

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